Rasse:
Mischling
Geschlecht:
weiblich
Kastriert:
ja
Geboren:
ca. 2010

Rina ist am 03. November 2023 bei uns eingezogen, weil ihr Herrchen schwer erkrankt ist und sich nicht mehr um sie kümmern kann. Ein Freund des Halters brachte sie zu uns und bat uns, ein neues Zuhause für sie zu finden. Rina war anfangs ganz verstört und verstand die Welt nicht mehr, hat sich inzwischen aber gut eingelebt und freut sich immer sehr, wenn sich jemand um sie kümmert. In den letzten Jahren bei ihrem Herrchen ist sie wohl nicht immer optimal versorgt worden.

Rina ist für ihr Alter sehr fit, aber leidet unter Spondylosen in der gesamten Wirbelsäule und unter einer Schilddrüsenunterfunktion – beides ist medikamentös eingestellt. Sie ist stubenrein, kann auch mal alleine bleiben und fährt super gern im Auto mit. Da schaut sie aus dem Fenster und findet so einen Ausflug klasse. Sie liebt Spaziergänge, braucht aber altersbedingt keine Wanderungen mehr. Aber bis zu 1 Stunde im gemütlichen Tempo mit viel Zeit zum Schnüffeln findet sie toll. Anfangs ist sie Fremden gegenüber etwas schüchtern, aber schon nach ein paar Minuten taut sie auf und freut sich über Streicheleinheiten. Lina hat auf beiden Seiten neben den Augen kleine Haarbüschel wachsen, die sie unverwechselbar machen und sehr niedlich aussehen.

 

 

Rina leidet sehr unter der Einsamkeit hier im TierHeim, denn auch wenn wir versuchen, uns viel um sie zu kümmern und sie oft spazieren gehen zu lassen, ist sie natürlich oft allein, denn es gibt noch so viele andere Hunde, die auch unsere Aufmerksamkeit und Zuwendung brauchen. Wir wünschen uns deshalb für Rina ein liebevolles Zuhause, in dem sie ihren Lebensabend genießen darf. Wenn Sie der Mensch sein möchten, der ihr das ermöglicht, rufen Sie uns gerne an.

 

Am 18. Januar 2024 ist Rina in ihr neues Zuhause umgezogen. Sie wird in einem schönen Haus mit großem Garten bei einem netten Ehepaar und mit Hundekumpel leben. Wir freuen uns sehr für Rina und wünschen ihr und ihrer Familie ein schönes Leben miteinander.

Am 27. Februar 2024 haben wir uns über Post gefreut:

Liebe Clarissa, liebes TierHeim-Team,

nun sind fünf Wochen vergangen, seit ich bei meiner neuen Familie eingezogen bin und ich kann nun einiges berichten! Ich kannte meine Menschen und meinen künftigen Hundekumpel schon durch einige Spaziergänge und auch Haus und Garten waren mir durch „Schnupperstunden“ bereits bekannt. Die ersten paar Tage nach meinem Einzug verbrachte ich viel in meinem Körbchen, das mein Frauchen dankenswerter Weise an einem sehr strategischen günstigen Punkt platziert hat, von dem aus ich den Alltag und die Abläufe im neuen Heim gut beobachten konnte. Ich stellte schnell fest, dass mein schon lange in der Familie lebender Artgenosse zwar groß und schwarz ist, aber sehr freundliche Umgangsmanieren hat – einfach ein cooler Typ, den nichts aus der Ruhe bringt. Mit meinen Menschen habe ich es auch gut getroffen, vor allem das Herrchen hat mein Herz im Sturm erobert. Ich will immer bei ihm sein. Wenn er nur für kurze Zeit den Raum verläßt, muss ich ihn nach seiner Rückkehr mit verschiedensten Lauten und Freudentänzen begrüßen – ich kann einfach nicht anders. Frauchen hatte schon beim ersten Treffen hellsichtig erkannt, welche Bande sich da entwickeln und sagte zu Herrchen: „Rina wird dein Hund“. Sie sieht es gelassen, dass ich bei ihr nicht so überschwänglich bin und füllt meinen Napf mit gutem Essen und ich bekomme auch von ihr viele Streicheleinheiten.
Die Tage beginnen immer super: Herrchen fährt mit mir jeden Morgen an den Chiemsee, wo sich eine Runde von großen und kleinen Hundekumpeln zum Spazierengehen und Spielen trifft. Inzwischen bin ich voll anerkannt und kann bei Rennspielen meine Schnelligkeit zeigen. Besonders angetan hat es mir ein Berner Sennen-Rüde, den ich einfach immer umarmen muß (soweit es der Größenunterschied zulässt).
Ihr seht also, mir geht es gut. Jeder Tag macht Spaß. Ich danke Euch, dass Ihr Euch in meiner TierHeim-Zeit so gut um mich gekümmert habt und schicke Euch liebe Grüße, auch von meiner Familie,

Rina

 

Am 03. Juli 2024 haben wir uns über Post gefreut:

Liebe Clarissa, liebes TierHeim-Team,

es wird Zeit, dass ich wieder von mir hören lasse. Fast ein halbes Jahr bin ich nun bei meiner Familie und ich lebe mit Herrchen, Frauchen und Kumpel sehr harmonisch zusammen. Meine große Zuneigung zu Herrchen ist ungebrochen. Wenn er das Haus oder Zimmer betritt, muss ich ihn immer noch lautmalerisch begrüßen. Frauchen sagt, es klinge so, als ob wir ein kleines Baby im Haus hätten. Ansonsten habe ich die beiden gut konditioniert: Frauchen hat inzwischen begriffen, dass mir mein Essen besonders gut schmeckt, wenn es mit einigen Flöckchen Kräuterquark garniert ist und Herrchen habe ich klargemacht, dass ich es liiiebe, mit ihm möglichst viel auf der Couch zu chillen. Apropos Couch: Weil mein Kumpel wegen seines Bandscheibenvorfalls nicht mehr Treppen steigen kann, leben wir hauptsächlich im Parterre, wo besagte Couch steht, auf der ich mich einkuscheln kann, wie und wann ich will. Dieses Plätzchen gefällt mir so gut, dass ich all die Zeit, in der ich nicht anderweitig beschäftig bin, auf ihm verbringe. Frauchen sagt, eines Tages werde ich darauf noch Wurzeln schlagen und sie warte auf die ersten feinen Würzelchen an meinem Bauch.

Im April feierten wir den 13. Geburtstag meines Kumpels. Aus diesem Anlass gab es für uns Kruschelschachteln, in denen Wurststückchen versteckt waren. Währen der Jubilar begeistert schnüffelte und suchte, fand ich es überhaupt nicht prickelnd. Herrchen suchte dann die Wurststückchen in meinem Karton und legte sie mir mundgerecht auf die Wiese. Ansonsten passen wir zwei Vierbeiner gut auf, dass die Gartenarbeit anständig erledigt wird. Auf den Spaziergängen am Chiemsee liebe ich es, durch das Wasser zu preschen. Nach wie vor sind größere Rüden meine liebsten Spielgefährten. Fast alle Menschen, denen ich begegne, sind nett zu mir und bewundern meine aparte Gesichtszeichnung und die extravaganten Fellbüschel an den äußeren Augenwinkeln. Sogar die Bauhof-Arbeiter, die die Anlage betreuen, durch die wir täglich gehen, meinten neulich: „Mei, is de liab“.

Herrchen und Frauchen sagen, sie möchten mich nicht mehr missen, auch wenn ich oft eine „freche Wanzn“ sei, was auf gut bairisch keckes Mädchen bedeutet.

Viele liebe Grüße nach Bernau von

Rina mit Familie