Rasse:
Mischling
Geschlecht:
männlich
Kastriert:
ja
Geboren:
01. Mai 2014

Mogli ist am 09. Dezember 2018 bei uns eingezogen. Bis dahin lebte er bei einer Familie mit zwei Kindern, die ihn als Welpen adoptiert hatten. Aufgrund diverser Erziehungsfehler entwickelte er sich aber so, dass er sich in bestimmten Situationen nicht gern anfassen ließ und dann abschnappte. Die Familie bekam zusätzlich leider auch noch Tipps von Trainern, die die Situation verschimmerten und sahen sich schließlich nicht mehr in der Lage, ihn zu behalten, denn Mogli hatte jegliches Vertrauen zu ihnen verloren und glaubte, sich durch Knurren, Fletschen und Beißen gegen ihre grobe Behandlung wehren zu müssen.

Mogli hört super gut auf Kommandos, kann auf Spaziergängen auch gut ohne Leine laufen, fährt problemlos im Auto mit, ist sehr gut verträglich mit Artgenossen und kann auch mal alleine bleiben.

Gegenüber Fremden ist er zunächst misstrauisch und warnt massiv, wenn er Angst bekommt. Hat er aber Vertrauen gefaßt, verschenkt er sein Hundeherz total und kuschelt für sein Leben gern. Aufgrund der erwähnten Erziehungsfehler verteidigt er sein Futter gegenüber Menschen und Artgenossen und sollte deshalb seperat gefüttert und dabei in Ruhe gelassen werden. Dann gibt es keinerlei Probleme.

 

Leider stellte sich im Laufe seines Aufenthalts bei uns heraus, dass er Diabetes insibitus und eine Niereninsuffizienz hat. Beides wird mit Medikamenten behandelt. Wir suchen für Mogli hundeerfahrene Menschen, die erkennen, was für ein toller Hund er ist und ihm ein Zuhause schenken möchten. Wenn Sie Mogli kennenlernen möchten, rufen Sie uns bitte an.

Hier ein paar Fotos, die im April 2020 entstanden sind:

Diese schönen Bilder von Mogli mit seinem Kumpel Paddy sind im August 2020 entstanden:

 

Am 07. Dezember 2020 ist Mogli gestorben. 10 Tage lang kämpfte er gegen eine Pankreatitis an, dann kam auch noch ein akutes Nierenversagen dazu und so blieb nur die traurige Entscheidung, ihn nicht mehr aus der Narkose, die er für weitere Untersuchungen bekommen hatte, aufwachen zu lassen, um ihm weitere Leiden zu ersparen. Er hatte so sehr gekämpft – wir alle waren traurig und fassungslos, dass er diesen Kampf verloren hat. Michi und Conny kamen mit ihm ins TierHeim, wo wir ihn zuerst in sein Zimmer legten, damit sein Freund Paddy von ihm Abschied nehmen konnte. Wir hatten das Gefühl, der wußte schon bei der Abfahrt in die Klinik, dass er seinen Freund verlieren würde. Er legte sich ganz ruhig neben Mogli, schaute ihn an, blieb knapp 10 Minuten so und stand dann auf und legte sich an eine andere Stelle im Zimmer. Dann brachten wir Mogli in einen anderen Raum, wo wir ihn aufbahrten und Kerzen um ihn herum stellten. Außerdem schmückten wir sein Totenlager mit Erde von einem Maulwurfshügel, weil er in denen so gerne gegraben hat; etwas Schilf, weil er in dem so gern herumgestromert ist und Stöcken, die er so gerne herumtrug. Unser Trost ist, dass er auf der anderen Seite des Regenbogens keine Schmerzen mehr hat und es ihm dort sicher gut geht. Wir werden ihn immer in liebevoller Erinnerung behalten.