Aslan ist am 16. Juni 2017 bei uns eingezogen. Er lebte zunächst bei einer Familie, die ihn als Welpen bei einem Züchter gekauft hatte. Im Dezember 2016 und Januar 2017 hat er dann innerhalb von fünf Wochen zwei Mal sein Zuhause verloren, denn die Familie, bei der er aufgewachsen war, hat ihn am 02. Dezember 2016 „aus Zeitmangel“ über eBay-Kleinanzeigen an eine Frau verkauft, die mit ihm überfordert war und auch kein geeignetes Grundstück hatte. Am 06. Dezember 2017 mußte er deshalb dort auch wieder weg. Dann lebte er für mehrere Monate auf einer Not-Pflegestelle in Brandenburg in einem Zwinger, wo er total unglücklich war. Er heulte viel und wurde extrem dünn, weil er vor Kummer kaum fressen wollte, denn er vermißte das Zusammenleben mit seinen Menschen und verstand nicht, warum er isoliert und einsam in einem Zwinger sein musste. So haben wir uns entschlossen, Aslan aufzunehmen und ein geeignetes Zuhause für ihn zu suchen. Diese Fotos sind wenige Wochen nach seinem Einzug entstanden:

Aslan geht super gern spazieren und läuft dabei auch gut an der Leine. Er ist sehr verschmust und menschenbezogen, kann aber auch mal alleine bleiben. Fremden Menschen gegenüber ist allerdings anfangs Vorsicht geboten, Aslan muss erst von ihrer Ungefährlichkeit überzeugt sein, ehe er Vertrauen faßt.

Altersentsprechend ist er sehr verspielt, weshalb man eine gewisse Standfestigkeit haben sollte, wenn er einen zum Mitmachen auffordert. Seit er bei uns ist, frißt er gut, hat an Gewicht zugelegt und sich zu einem ständig gut gelaunten Hund entwickelt, weshalb wir ihn auch „den lachenden Kangal“ nennen.

Aslan verträgt sich gut mit anderen Hunden, ist beim ersten Kontakt nur manchmal etwas zu stürmisch. Er läßt sich aber gut zurechtweisen, wenn es dem anderen zu viel wird und fährt dann runter. Er spielt mit Artgenossen und ist dabei grobmotorisch, aber immer freundlich. Mit Katzen hat Aslan hingegen schlechte Erfahrungen gemacht und jagt sie deshalb.

Aslan kennt alle Kommandos des Grundgehorsams, die er gut ausführt. Zusätzlich hat er viele Tricks gelernt, die er begeistert ausführt. Er freut sich sehr und lachte dabei über`s ganze Gesicht, wenn man mit ihm übt.

Rassetypiscch ist er sehr territorial und damit sollten seine Halter umgehen können. Hier im TierHeim paßt er gut auf, wenn sich Fremde dem Eingang nähern und empfängt sie mit donnernden Gebell! Bevor Fremde reingelassen werden können, muss Aslan in sein Zimmer. Ganz gegenteilig fällt seine Reaktion aus, wenn ihm bekannte Menschen kommen – dann wackelt der ganze große Kerl vor Freude!

 

  

Am 27. Januar 2019 sind diese schönen Fotos entstanden:

Am 12. August 2019 sind diese schönen Fotos von Aslan entstanden, als er auf seine Patin wartete, die ihn seit Jahren täglich besucht:

 

Am 27. August 2019 entstand dieses schöne Foto. Es zeigt, wie unsere Vorsitzende Clarissa v. Reinhardt „händchenhaltend“ mit Aslan spazieren geht, so wie die beiden es immer in Momenten der besonderen Verbundenheit tun:

Dieses Foto ist im September 2019 bei Regenwetter entstanden:

Diese schönen Fotos wurden im Juli 2020 aufgenommen:

Am 17. Oktober 2020 sind diese schönen Fotos von Aslan mit seinen Freundinnen Wilma und Frieda entstanden:

 

 

Am 21. Oktober 2020 entstanden diese schönen Bilder von Aslan bei einem Ausflug:

Im März 2021 wurden diese schönen Fotos von Aslan gemacht:

Diese schönen Fotos sind am 14. Juni 2021 entstanden:

Im Juli 2021 erfuhren wir, dass Aslan Knochenkrebs in einem weit fortgeschrittenen Stadium hat. Wir sind fest entschlossen, ihm die wenige Zeit, die er noch hat, so schön wie möglich zu machen. Auf diesen Fotos sieht man, dass er schon deutlich Muskulatur abgebaut hat. Aber er ist immer noch heiter und genießt es, mit uns zusammen zu sein.

 

Im Laufe der Jahre entstanden so viele schöne Fotos von Aslan und Menschen, die ihn in ihr Herz geschlossen hatten:

 

Aslan ist am 02. August 2021 seinen letzten Weg in diesem Leben gegangen. Wenige Stunden zuvor besuchten ihn seine Freunde Matthias, Jutta, Wilma und Frieda. Michi und ich waren bei ihm, er ist in meinen Armen gestorben. Er sagt, es war genau der richtige Moment. Er bleibt für immer unvergessen und das Lied „An deiner Seite“ von Unheilig beschreibt viel besser, als ich es je könnte, meine Gefühle zu seinem Tod.

 

Snowwhite ist am 12. September 2020 bei uns eingezogen. Sie stammt aus Rumänien und lebte dort lange Zeit, mindestens 8 Jahre (!) in einem Auffanglager. Zu lange für ihre zarte Seele, sie begann sich aufzugeben, wollte kaum noch fressen, wurde teilnahmslos. Uns erreichte der Hilferuf von Tierschutzkollegen mit diesen Fotos und so beschlossen wir, sie zu uns zu holen – insbesondere, weil in Rumänien der harte Winter bald einsetzen würde.

 

Snowwhite ist eine sanfte und freundliche Hündin, die gut verträglich mit anderen Hunden ist. Hier ein paar erste Fotos vom Tag ihrer Ankunft bei uns:

Zwei Tage nach ihrem Einzug haben wir Snowwhite mit Josh vergesellschaftet. So gut verstehen sich die beiden:

Bei einer gründlichen medizinischen Untersuchung am 01. Oktober 2020 stellte sich heraus, dass Snowwhite an der gesamten Wirbelsäule heftige Spondylosen hat, die Schmerzen verursachen. Deshalb wird sie lebenslänglich Schmerzmittel brauchen. Wir sind froh, dass sie vor dem Winter zu uns gekommen ist, denn in der Kälte des rumänischen Tiefschnees in den Gehegen hätten ihre Schmerzen sich noch verstärkt.

Wir suchen für Snowwhite (gern gemeinsam mit ihrem Freund Josh) ein liebevolles Zuhause, in dem sie endlich ankommen und ihr Leben genießen darf. Wenn Sie Snowwhite und Josh kennenlernen möchten, freuen wir uns über einen Anruf.

Im März 2021 wurden diese schönen Fotos von Snowwhite gemacht:

Zwischen Snowwhite und Josh ist eine wunderbare Freundschaft entstanden. Im Laufe der Monate, die Snowwhite bei uns war, sind viele schöne Fotos entstanden:

Im Laufe des Juni und Juli 2021 ging es Snowwhite zunehmend schlechter, trotz Medikation hatte sie immer wieder Schmerzen und sie wurde von ständig wiederkehrenden Blasenentzündungen geplagt. Schließlich wurde sie immer schwächer und konnte nicht mehr selbständig aufstehen. So mußten wir sie am 23. Juli 2021 schweren Herzens gehen lassen. Wir vermissen sie und werden sie mit ihrem sanften Wesen und ihrer immer freundlichen Art in liebevoller Erinnerung behalten.

 

 

 

Am 27. Juli 2017 sind Cheyenne und Charmeur bei uns eingezogen. Weil ihre Halterin sie nicht behalten wollte, wurden die beiden Herdenschutzhunde im September 2016 privat vermittelt.

 

   

Obwohl der Platz von zwei Tierschutzvereinen (!) empfohlen worden war, fand der Sohn der ehemaligen Halterin die Hunde in diesem Zustand vor, als er sie im Juli 2017 zur Kontrolle besuchte.

 

Der neue Halter hatte offensichtlich psychische Probleme und hat sich – gelinde gesagt – nicht vernünftig um sie gekümmert. Sie waren in einem furchtbaren Zustand und so nahm der junge Mann sie sofort mit und brachte sie zu einem Tierarzt, wo eine Untersuchung und anschließende Behandlung eingeleitet wurde. Beide Hunde sind extrem stark von der Sarcoptesmilbe befallen. Leider konnte der Sohn der ehemaligen Halterin die Hunde aber nicht behalten, weil er erhebliche Probleme mit seinem Vermieter wegen ihnen hatte. Er schrieb deshalb viele Vereine mit der Bitte um Aufnahme an. Leider hat sich – wahrscheinlich auch wegen der hohen Infektionsgefahr und anfallenden Behandlungskosten – kein anderer Verein gefunden, der Charmeur und Cheyenne aufnehmen konnte oder wollte und so haben wir schließlich zugesagt, weil sie uns so unendlich leid taten. Aber wir brauchen Hilfe! Die umfangreichen Hygienemaßnahmen und die weitere Behandlung kosten viel Geld und ob sie nach ihrer Gesundung in einigen Monaten gleich ein neues Zuhause finden, ist fraglich, denn die Geschwister sind schon 9 Jahre alt und wir werden sie keinesfalls trennen.

Deshalb suchen wir Paten und Spender und danken jedem, der uns hilft, aus diesen beiden Hunden wieder glückliche und gesunde Tiere zu machen. Selbstverständlich suchen die beiden auch ein liebevolles Zuhause. Sie sind Menschen gegenüber sehr freundlich, beschützen aber rassetypisch ihre Bezugsperson (NICHT übertrieben oder beißend!). Sie fahren problemlos im Auto mit, können auch mal alleine bleiben und gehen super gern spazieren. Ideal wären Menschen mit einem großen Garten oder Hof, allerdings sollen die beiden nicht grundsätzlich draußen gehalten werden, sondern vollen Familienanschluß haben. Cheyenne und Charmeur werden nur zusammen vermittelt, da sie sehr aneinander hängen und diese schwere Zeit ihrer Krankheit mit Schmerzen und unerträglichem Juckreiz am ganzen Körper wahrscheinlich nur deshalb überstanden haben, weil sie sich hatten.

Charmeur und Cheyenne haben seit ihrem Einzug bei uns im Juli 2017 tolle Fortschritte gemacht! Ihre Wunden sind alle verheilt, die Räude ist vollständig ausgeheilt und das Fell ist schon richtig toll nachgewachsen. Hier einige Fotos, aufgenommen Anfang Oktober 2017. Nun müssen wir nur noch ein gemeinsames Zuhause für die beiden finden! Die beiden sind sehr anhänglich und menschenbezogen, kuscheln sehr gern!

 

Im Sommer 2018 kam es zu einem Zwischenfall, als zwei Gassigeher mit Charmeur und Cheyenne unterwegs waren. Ein älterer Herr ging frontal auf die Gruppe zu, um sich über deren Anwesenheit am Seeufer zu beschweren. Obwohl einer der Gassigeher den Herrn aufforderte, stehen zu bleiben und Abstand zu halten, ging dieser weiter auf die Hunde und Gassigeher zu, worauf Charmeur nach vorne sprang und den Mann heftig und mehrfach in den Arm biß. Er musste ins Krankenhaus und mehrfach operiert werden. Charmeur hat seitdem Leinen- und Maulkorbzwang! Uns gegenüber ist er so verschmust und liebevoll wie immer.

Im Sommer 2018 haben Charmeur und Cheyenne einen Ausflug mit Talea und Sybille unternommen. Dabei sind diese schönen Fotos entstanden:

Hier einige Fotos von den beiden vom Herbst 2018:

Charmeur und Cheyenne sind in die Jahre gekommen, sie laufen deutlich gemächlicher und auch nicht mehr so weit. Diese netten Fotos von den beiden sind im April 2019 auf dem Hundeplatz entstanden:

Im Frühjahr 2020 sind diese Bilder gemacht worden:

Im Laufe des Jahres bis zum April 2020 sind diese schönen Fotos von den beiden entstanden:

Am 06. Mai 2020 ist unsere liebe Cheyenne verstorben. Es ging ihr mehrere Tage lang nicht gut, unser Tierarzt vermutete zunächst eine Infektion, die Behandlung mit Antibiotika schlug gut an. Aber an diesem Tag ging es ihr innerhalb von wenigen Stunden rapide schlechter und auch eine Not-Operation in der Klinik konnte sie nicht retten. Wie sich zwei Tage später durch die Laborwerte herausstellte, hatte sie hochgradige Anaplasmose.

Wir vermissen sie, ihren schaukelnden Gang, ihr bezauberndes Lächeln. Wir denken an die dramatische Rettungsaktion 2017, die zur Aufnahme von Cheyenne und Charmeur führte. Wir sind so froh, dass wir die beiden kennenlernen durften, sie waren und sind eine solche Bereichung.  Cheyenne werden wir nie vergessen, unsere ganze Fürsorge gilt jetzt Charmeur, der nun zum ersten Mal in seinem Leben ohne seine Schwester auskommen muss.

Charmeur lebte bis zum 19. Juli 2021 liebevoll umsorgt bei einer Pflegefamilie, wo er zwei sehr liebe Menschen und zwei ebenso liebe Hundefreundinnen um sich hatte. Er liebte es, im Garten zu liegen oder mit dem Auto Ausflüge zu tollen Spaziergängen zu machen. Aber dann war es auch für ihn an der Zeit, über die Regenbogenbrücke zu gehen. Wir werden den „weißen Riesen“ mit seiner liebevollen Art immer in Erinnerung behalten. Er trug seinen Namen wirklich zu Recht, denn er war ein echter Charmeur.

 

 

 

Mikey ist am 22. Mai 2021 bei uns eingezogen. Er gehörte einer Dame, die sich wegen fortgeschrittener Demenz nicht mehr um ihn kümmern konnte. Bevor dies so war, lebte sie mit Mikey in der Nähe einer Großstadt, wo er viel im Freilaufgebiet mit anderen Hunden spazieren ging. Er ist Straßenverkehr und Großstadtgetümmel also gut gewöhnt und läßt sich davon nicht aus der Ruhe bringen.

 

Dann zog sie mit ihm in eine betreute Wohngemeinschaft hier in Oberbayern, weil ihre Demenz fortschritt. Dem Pflegepersonal fiel auf, dass sie sich immer weniger um Mikey kümmern konnte, deshalb brachte ihr Bruder ihn zu uns. Aktuell ist Mikey viel zu dick, weil sein Frauchen nicht mehr wußte, ob sie ihn gefüttert hatte, oder nicht – und deshalb viel zu viel Futter in ihn hineinstopfte. Manchmal vergaß sie ihn auch draußen und so mußte er selbst bei -10°C im Freien übernachten, bis ihn am Morgen jemand herein holte. Leider gehen mit ihrem Krankheitsbild auch Aggressionsschübe einher, die Mikey zu spüren bekam, indem sie sehr grob und ungeduldig mit ihm umging. Kein schönes Leben – schon gar nicht für einen alternden Hund. Trotzdem hat er sich sein freundliches Wesen bewahrt.

Mikey ist für seine 12 Jahre recht fit und geht gern spazieren. Er fährt auch problemlos im Auto mit, für das Einsteigen braucht er aber eine Rampe. Mikey bleibt auch mal allein zu Hause, geht sehr gut an der Leine und ist freundlich mit Kindern, Erwachsenen und Artgenossen. Wir suchen für ihn ein liebevolles Zuhause, wo er seinen Lebensabend gut umsorgt verbringen darf. Wenn Sie Mikey kennenlernen möchten, rufen Sie uns gern an.

Diese Fotos von Mikey sind auf Spaziergängen rund um das TierHeim entstanden:

Und hier noch einige Fotos von ihm und seiner neuen Liebe Melody. Die beiden sind so rührend miteinander und wollen immer zusammen sein:

Leider ist Mikey schon bald nach seinem Einzug bei uns verstorben. Eine bei seiner frühren Halterin unentdeckte und somit unbehandelte Anaplasmose und Laishmanose überlebte er trotz intensiver medizinischer Betreuung nicht und ging am 12. Juni 2021 über die Regenbogenbrücke. Wir werden ihn mit seinem wundervollen sanften und liebevollen Charakter sehr vermissen. Unser Trost ist, dass er noch ein paar letzte, sehr schöne Wochen an der Seite von Melody hatte, die er hier im TierHeim kennengelernt hatte und die ihm auch während seiner Krankheit nicht von der Seite wich. Er war ein großartiger Hund, den wir für immer in Erinnerung behalten werden.

 

 

Mogli ist am 09. Dezember 2018 bei uns eingezogen. Bis dahin lebte er bei einer Familie mit zwei Kindern, die ihn als Welpen adoptiert hatten. Aufgrund diverser Erziehungsfehler entwickelte er sich aber so, dass er sich in bestimmten Situationen nicht gern anfassen ließ und dann abschnappte. Die Familie bekam zusätzlich leider auch noch Tipps von Trainern, die die Situation verschimmerten und sahen sich schließlich nicht mehr in der Lage, ihn zu behalten, denn Mogli hatte jegliches Vertrauen zu ihnen verloren und glaubte, sich durch Knurren, Fletschen und Beißen gegen ihre grobe Behandlung wehren zu müssen.

Mogli hört super gut auf Kommandos, kann auf Spaziergängen auch gut ohne Leine laufen, fährt problemlos im Auto mit, ist sehr gut verträglich mit Artgenossen und kann auch mal alleine bleiben.

Gegenüber Fremden ist er zunächst misstrauisch und warnt massiv, wenn er Angst bekommt. Hat er aber Vertrauen gefaßt, verschenkt er sein Hundeherz total und kuschelt für sein Leben gern. Aufgrund der erwähnten Erziehungsfehler verteidigt er sein Futter gegenüber Menschen und Artgenossen und sollte deshalb seperat gefüttert und dabei in Ruhe gelassen werden. Dann gibt es keinerlei Probleme.

 

Leider stellte sich im Laufe seines Aufenthalts bei uns heraus, dass er Diabetes insibitus und eine Niereninsuffizienz hat. Beides wird mit Medikamenten behandelt. Wir suchen für Mogli hundeerfahrene Menschen, die erkennen, was für ein toller Hund er ist und ihm ein Zuhause schenken möchten. Wenn Sie Mogli kennenlernen möchten, rufen Sie uns bitte an.

Hier ein paar Fotos, die im April 2020 entstanden sind:

Diese schönen Bilder von Mogli mit seinem Kumpel Paddy sind im August 2020 entstanden:

 

Hier noch weitere schöne Bilder von Mogli und seinem treuen Freund Paddy, die sich hier im TierHeim gefunden haben und in einem Zimmer wohnten. Sie wurden täglich von Conny betreut, die so viele schöne Ausflüge mit ihnen machte:

 

Am 07. Dezember 2020 ist Mogli gestorben. 10 Tage lang kämpfte er gegen eine Pankreatitis an, dann kam auch noch ein akutes Nierenversagen dazu und so blieb nur die traurige Entscheidung, ihn nicht mehr aus der Narkose aufwachen zu lassen, die er für weitere Untersuchungen bekommen hatte, um ihm weitere Leiden zu ersparen. Er hatte so sehr gekämpft – wir alle waren traurig und fassungslos, dass er diesen Kampf verloren hat. Michi und Conny kamen mit ihm ins TierHeim, wo wir ihn zuerst in sein Zimmer legten, damit sein Freund Paddy von ihm Abschied nehmen konnte. Wir hatten das Gefühl, der wußte schon bei der Abfahrt in die Klinik, dass er seinen Freund verlieren würde. Er legte sich ganz ruhig neben Mogli, schaute ihn an, blieb knapp 10 Minuten so und stand dann auf und legte sich an eine andere Stelle im Zimmer. Dann brachten wir Mogli in einen anderen Raum, wo wir ihn aufbahrten und Kerzen um ihn herum stellten. Außerdem schmückten wir sein Totenlager mit Erde von einem Maulwurfshügel, weil er in denen so gerne gegraben hat; etwas Schilf, weil er in dem so gern herumgestromert ist und Stöcken, die er so gerne herumtrug. Unser Trost ist, dass er auf der anderen Seite des Regenbogens keine Schmerzen mehr hat und es ihm dort sicher gut geht. Wir werden ihn immer in liebevoller Erinnerung behalten.

 

Mit ihm fing alles an. Siddhartha war das erste Pferd, das zu uns kam. Er stand bei einem Pferdehändler und wurde dort von Clarissa entdeckt. Die hatte zu diesem Zeitpunkt noch große Angst vor Pferden, aber dennoch spürte sie, dass Siddhartha und sie zusammen gehörten – immer schon und für den Rest aller Zeit. So kaufte sie ihn frei und versuchte mit Hilfe von Pferdetrainern etwas über ihn und Pferde im Allgemeinen zu lernen. Das klappte aber nicht, denn innerhalb von nur einer Woche ließ sie fünf Trainer kommen, die sie alle nach wenigen Minuten wieder nach Hause schickte, weil sie keine Lust hatte, sich völlig veraltete Dominanztheorien über das Sozialleben von Pferden und das Verhältnis zwischen Mensch und Pferd anzuhören. Auch der raue Umgangston gegenüber den sensiblen Tieren gefiel ihr nicht und so stand sie schließlich ziemlich ratlos vor Siddhartha und wußte nicht, wie sie mit ihm umgehen sollte. Schließlich bat sie ihn, ihr möglichst viel über sich selbst und seine Pferdefreunde beizubringen – und er willigte ein, dies zu tun. Seinen Namen trägt er, weil er einmal zu ihr sagte: „Lass alle Lehrer hinter Dir und finde unsere eigene Wahrheit. Wer wirkliche Weisheit erlangen will, findet sie nur in sich selbst.“

Isabella haben wir im Alter von acht Jahren mit schwerer chronischer Hufrehe von einem Händler freigekauft. Aufgrund ihrer Erkrankung konnte sie kaum laufen, selbst beim Stehen müssen die Schmerzen schier unerträglich gewesen sein. Nach einer aufwändigen Behandlung geht es ihr jetzt aber gut.

Sie ist sehr verschmust und aufmerksam, beobachtet immer alles ganz genau und liebt Zirkusmusik! Als einmal ein Wanderzirkus in der Nähe unseres Stalls seine Zelte aufschlug und die Musik aus der Manege zu uns herüber schallte, sauste sie ganz aufgeregt zum Zaun, spitzte die Ohren und lief mit den Vorderbeinen auf der Stelle, während sie ihren Kopf wild herumwirbelte. Wir vermuten daher, dass sie einmal ein Zirkuspony war.

Beim Schmusen krault sie liebevoll unsere Haare, ohne jemals dabei grob oder unvorsichtig zu sein. Mit den Kindern des angrenzenden Bauernhofes versteht sie sich, ebenso wie ihre Freundin Sternchen, sehr gut und besticht durch ihr freundliches und sanftes Wesen.

Im Frühjahr 2019 ist unsere liebe Isabella von der Weide ausgebüxt und mitten in eine Bauernhochzeit gelaufen. Der Fotograf hat dieses niedliche Bild von ihr mit dem Brautpaar gemacht:

Am 20. August 2019 mußten wir Isabella über die Regenbogenbrücke gehen lassen, denn sie hatte wieder einen schweren Reheschub, der trotz intensiver medizinischer Behandlung nicht wirklich besser wurde. Um ihr weitere Schmerzen zu ersparen, haben wir sie einschläfern lassen. Patricia, Michi, Elke, Carola, Lothar und ich waren in ihren letzten Stunden bei ihr, da durfte sie noch mal auf die Weide und so viel Gras fressen, wie sie wollte. Außerdem einen Apfel und das von ihr geliebte Sojaextrationsschrot. 16 Jahre hat sie uns begleitet, wir vermissen sie sehr. In unseren Herzen wird sie für immer weiter leben.

Hier noch weitere Fotos von Isabella:

 

Sternchen haben wir von einem Händler freigekauft. Sie hat chronisches Asthma, leichte Hufrehe und allerlei Allergien. Trotzdem sollte sie auf einen Reiterhof verkauft werden, um täglich viele Stunden mit Kindern auf dem Rücken im Kreis zu marschieren – der Händler hatte da keine Bedenken…

Nach ihrer Ankunft bei uns wurde sie tierärztlich versorgt und lebt jetzt weitgehend beschwerdefrei. Der Juckreiz und das Asthma kommen von Zeit zu Zeit wieder durch, sind aber durch entsprechende Behandlung „im Griff“ zu halten. Im vergangenen Winter hatte sie einen schlimmen Asthmaanfall und wäre beinahe erstickt, aber Dank unseres hervorragenden Tierarztes haben wir sie wieder „auf die Reihe“ gekriegt.

Es dauerte eine ganze Weile, ehe sie Vertrauen zu uns gefaßt hat. In den ersten Wochen stand sie fast immer nur für sich allein, mit einem so traurigen Blick, dass es einem das Herz brechen konnte. Doch nach einiger Zeit taute sie auf und hat seitdem eine gute Bindung zu uns, zu Isabella und vor allem zu Lanzelot und Siddhartha aufgebaut. Sie findet es toll, wenn Ulli ihr im Sommer Zöpfe flechtet, damit sie unter ihrer dichten Mähne nicht so schwitzt. Sie geht gern spazieren und liebt es, am Mähnenkamm gekrault und am Hintern geschubbert zu werden. Sie ist unglaublich sensibel und sanft.

Unser liebes Sterchen ist am 28. Juni 2020 über die Regenbogenbrücke zu ihrer Freundin Isabella gegangen. Sie hatte eine Kolik, die nur durch eine Operation geringe Aussichten auf Heilung gehabt hätte und deshalb wollten wir ihr diese schwere Operation in ihrem Alter nicht mehr zumuten. Der Tierarzt riet uns dringend zur Einschläferung und so ließen wir sie gehen. Elke, Karin, Carola, Michi und Clarissa waren bei ihr, als sie ihre letzte Reise antrat.

Wir werden ihr freundliches Begrüßungswiehern jeden Morgen, ihr Hufscharren, wenn wir nicht schnell genug waren mit dem Futter und ihr energisches Stampfen, wenn sie keine Lust hatte die Hufe geputzt zu bekommen vermissen und ihr fröhliches Wesen wird uns immer in Erinnerung bleiben.

Samu ist am 05. April 2017 bei uns eingezogen. Er lebte zunächst als Straßenhund in Griechenland, hatte aber sicher einmal ein Zuhause. Er streifte mit zwei Hundekumpels auf den Straßen herum, bis die Hunde eines Tages angefahren wurden. Samu überlebte das, wurde von Tierschützern aufgenommen und nach seiner Genesung an einer langen Laufleine auf einen Hof gebracht, der nur zeitweise bewohnt wurde.

Diese Unterbringung war nicht optimal, aber es gab keine andere Möglichkeit ihn unterzubringen und er wurde dort täglich mit Futter und Wasser versorgt.

Dann kam es zu einer tragischen Wendung in seinem Leben: Auf dem Hof wurde eingebrochen und Samu war verschwunden. Als er nach 2 Tagen gefunden wurde, hatte er verätzte Pfoten, viele Wunden am Körper und war seelisch völlig traumatisiert.

  

 

 

 

Es wurde ein Hilferuf durch das Internet geschickt, der uns erreichte und so flog ein Vorstandsmitglied nach Griechenland, um Samu zu holen, denn er befand sich wirklich in einem sehr schlimmen Zustand. Er reagierte kaum noch auf Außenreize, war geistig abgetaucht – ob wohl die Tierschützer vor Ort sich wirklich um ihn bemühten.

Schon nach wenigen Tagen bei uns besserte sich sein seelischer Zustand und auch körperlich ging es ihm immer besser. Nun suchen wir für ihn liebevolles Zuhause, in dem er endlich ankommen darf. Gern auch als Zweithund, da er sich gut mit Artgenossen versteht. Samu fährt auch gern im Auto mit, liebt es, spazieren zu gehen und kann auch mal alleine bleiben. Am 04. September 2017 kam es zu einem Vermittlungsversuch zu sehr netten und hundeerfahrenen Menschen, der aber leider nach einer Woche abgebrochen werden mußte, weil Samu den Mann der Familie attackierte. Seitdem lebt Samu wieder bei uns im TierHeim und wird täglich von unserer zweiten Vorsitzenden, Carola Ott, betreut. Sie geht mit ihm spazieren, macht Ausflüge mit ihm und kümmert sich auch um die tierärztliche Betreuung, denn die bei ihm festgestellte Babesiose macht Samu erheblich zu schaffen. Immer wieder hat er Probleme mit Niere und Leber, auch seine Schmerzmedikation muss immer wieder angepaßt werden.

Hier im TierHeim hat er in Pensionshund Xaverl einen tollen Kumpel gefunden. Xaverl ist oft hier und dann sind die beiden Rüden unzertrennlich, so richtig dicke Kumpels, die sich super verstehen und ausgelassen miteinander spielen. Aber auch wenn Xaverl daheim ist, fällt Samu allerlei Unsinn ein, wie zum Beispiel auf den Frühstückstisch zu klettern.

 

 

 

Am 10. November 2018 mußten wir Samu über die Regenbogenbrücke gehen lassen. Er hatte ein akutes und heftiges Nierenversagen, jeder Behandlungsversuch wäre unsinnig und mit unnötigen Schmerzen verbunden gewesen. Wir trauern sehr um Samu und hoffen, dass es ihm dort, wo er jetzt ist, besser geht. Wir werden ihn nie vergessen. Rührend war die Reaktion der anderen Hunde. Nachdem wir Samu aufgebahrt und uns in einer kleinen Zeremonie von ihm verabschiedet hatten, kam Xaverl, um sich von seinem Freund zu verabschieden. Ganz vorsichtig schnupperte er ihn ab und winselte immer wieder. Dann stimmten die Hunde im TierHeim ein minutenlanges Heulkonzert an – ein sehr rührender, bewegender und würdevoller Abschied für Samu.

 

 

Paddy stammt aus einer rumänischen Tötungsstation, in der er den nächsten Winter sicher nicht mehr überlebt hätte. In diesem tristen Käfig fristete er traurig und voller Angst sein Dasein.

Deshalb haben wir ihn kommen lassen. Als er am 02. November 2018 bei uns einzog, war er voller Angst und sehr erschöpft. Er wollte immer nur schlafen und schien noch nie in seinem Leben in einem weichen Bett gelegen zu haben. Es war unglaublich rührend, mit welch glücklichem Gesicht er sich in die weichen Kissen fallen ließ und dankbar einschlief. Seine Zähne müssen in absehbarer Zeit sarniert werden, wir wollen ihm aber erst noch etwas Zeit lassen, um anzukommen.

  

Nach wenigen Tagen fing er an, das TierHeim zu erkunden und allmählich Vertrauen zu uns aufzubauen. Inzwischen geht er sogar sehr gern spazieren und scheint sich wie in einer neuen Welt zu fühlen. Oft bleibt er stehen, schaut sich um, wedelt leise und kann kaum verstehen, wie gut es ihm jetzt geht. Paddy ist sehr gut verträglich mit Artgenossen, bleibt problemlos auch mal allein, ist stubenrein und fährt im Auto mit, wenn man ihm rein hilft.

Wir suchen für Paddy ein liebevolles Zuhause, wo er seinen Lebensabend verbringen darf. Wer den älteren, aber noch rüstigen und sehr liebenswürdigen Hundeherrn kennenlernen möchte, wendet sich bitte an uns.

Hier bei uns im TierHeim blüht Paddy richtig auf und ist er eine enge Freundschaft mit dem Rüden Mogli eingegangen, mit dem er auch ein Zimmer bewohnt. Conny kommt jeden Tag, um sich um die beiden zu kümmern und schöne Ausflüge mit ihnen zu machen. Diese schönen Bilder von Paddy mit seinem Kumpel Mogli sind im August 2020 entstanden:

Hier noch einige weitere Fotos aus der Zeit, die Paddy bei uns war und die unvergessen bleibt:

Diese schönen Fotos sind am 08. März 2021 entstanden:

Nur wenige Tage später wurde Paddy krank. Trotz intensiver medizinischer Betreuung wurde er immer schwächer und starb am 27. März 2021 in den Armen seiner geliebten Bezugsperson Conny in ihrem Auto, als sie mit ihm in die Tierklinik fahren wollte. Es war die letzte Fahrt in ihrem Mini, mit dem die beiden zu vielen schönen Ausflügen gefahren waren. Bei aller Traurigkeit sind wir froh, dass Paddy auf diese Art und Weise hat gehen dürfen – mit dem Menschen an seiner Seite, den er geliebt hat und in dem Auto, mit dem er zu so vielen schönen Orten gefahren ist. Wir werden Paddy niemals vergessen und wünschen ihm, dass er auf der anderen Seite des Regenbogens seinen Kumpel Mogli wieder trifft, der wenige Monate vor ihm gestorben ist.

Nachdem wir ihn aufgebahrt hatten, nahmen Snowwhite und Josh von ihm Abschied. Zwei alte Weggefährten, die das Zimmer nebenan bewohnten, das nur durch eine Zwischentür getrennt ist, die wir oft öffneten, so dass alle zusammen waren.

 

Die junge Hündin kam im Oktober 2008 verfilzt und mit Kot verschmiert über eine andere Tierschutzorganisation aus Rumänien zu uns. Sie hatte den ganzen langen Weg über einen Landtransport zurück gelegt und dann holte ihr Adoptant sie einfach nicht ab. Deshalb wurde ein Rundruf gestartet, wer sie aufnehmen und so den langen Weg zurück ersparen konnte. Natürlich haben wir angesichts ihrer Notlage zugesagt. Ihr Anblick war so schlimm, dass wir sie sofort in die Klinik fuhren und dort unter Narkose abscheren ließen: 3,2 kg (!) Filzplatten und Kot wurden von ihr herunter geholt. Stella konnte kaum laufen, weil die Platten sich so zwischen den Beinen festgewachsen hatten, dass sie die Hinterläufe kaum noch bewegen konnte. Deshalb dachten die Tierschützer vor Ort, sie sei gelähmt! Als Stella aus der Narkose aufwachte, war sie so verwirrt über das neue Körpergefühl (3,2 kg leichter, ohne Verfilzungen und Kot am Körper und wieder beweglich), dass sie eine Art Nervenzusammenbruch bekam. Sie schrie und schrie un schrie, versuchte dabei, in der Ecke des Raumes an den Fliesen hochzuklettern, bis wir sie schließlich in den Arm nahmen und festhielten, bis sie erschöpft aufhörte zu strampeln und einschlief. Diese Prozedur wiederholte sich im Laufe des ersten Tages bei uns mehrere Male.

Erst nach der Schur sahen wir, dass sie mehrere Bißverletzungen hatte, einige davon wirklich schwer. Die Wunden wurden natürlich versorgt und sind inzwischen abgeheilt – aber ihre seelischen Wunden sind es (noch) nicht. Noch immer zeigt Stella bei Überforderung eine Verhaltensstereotypie, aus der man sie aber durch Ansprache raus holen kann. Sie möchte viel kuscheln und saugt Zuneidung und Streicheleinheiten auf wie ein Schwamm. Wer sich für Stella interessiert, sollte etwas Hundeerfahrung mitbringen.

Die junge Hündin sucht ein liebevolles Zuhause bei Menschen, die sich schon etwas auskennen mit Hunden und sich wirklich auf sie einlassen.

  

Update 18. Januar 2009
So sieht Stella im Januar 2009 aus: Eine richtige Schönheit ist aus ihr geworden!

  

Update 07. März 2009
Ein glücklicher Tag für Stella, die heute in ihr neues Zuhause umzog! Eigentlich wollten wir am Abend nur die Vorkontrolle machen, aber Stella erkundete das ganze Haus von oben bis unten und legte sich dann mit einer solchen Selbstverständlichkeit auf das Sofa neben ihr Frauchen, dass wir sie gleich dort ließen, denn Stella zeigte ganz deutlich, dass sie nicht noch einmal zurück ins TierHeim wollte. Ihre neuen Halter werden morgen ins TierHeim kommen, um die Formalitäten zu erledigen. Wir wünschen Stella und ihren Menschen ein schönes Leben miteinander. Jeder Hund hat ein glückliches Leben verdient, Stella ganz besonders! 🙂

Update August 2018

Am 10. August 2018 mußten wir Stella aus ihrem bis dahin guten Zuhause wieder abholen, weil ihre Menschen aus Altersgründen nicht mehr in der Lage waren, sie gut zu versorgen. Der Mann mußte inzwischen ins Altersheim und die Frau hat eine beginnende Demenz. Schweren Herzens baten sie uns deshalb, Stella abzuholen. In den ersten Tagen trauerte Stella sehr, fraß kaum, lag nur herum. Inzwischen geht es ihr besser, sie geht gern spazieren und schaut von ihrem Zimmer aus dem Treiben im Hof zu. Wir hoffen sehr, dass wir für das alte Mädchen noch einen Platz finden, an dem sie ihren rüstigen Lebensabend verbringen darf. Dieser Wunsch hat sich leider nicht mehr erfüllt, aber Stella hat ihre große Liebe in Conny gefunden, die ehrenamtlich bei uns arbeitet. Jeden Tag schaut Conny nach ihr und geht mit ihr spazieren und dann strahlt unser altes Mädchen von einem Ohr bis zum anderen, tippelt auf den Wegen neben ihr her und ist einfach nur glücklich.

 

Update 26. September 2019

Heute mußten wir Stella über die Regenbogenbrücke gehen lassen. In den letzten Wochen und Tagen wurde sie immer schwächer, sie hatte trotz medizinisch ausgereizter Therapie Schmerzen und wollte in den letzten Tagen auch nicht mehr fressen. Es war an der Zeit für sie zu gehen. Conny war am Abend zuvor und heute in der Früh bei ihr, um sie zu begleiten und auch ihre Hundefreunde Paddy und Mogli blieben bei ihr, als sie ihre letzte Reise antrat. Wir werden Stella nie vergessen, sie war eine großartige Lehrerin über Geduld, Güte und Vergebung für uns.

 

 

Theresa ist am 23. November 2013 bei uns eingezogen, nachdem wir sie aus der ungarischen Tötungsstation Illatos retten konnten. Als sehr schüchterne, mittelgroße Hündin galt sie dort als chancenlos, saß dort seit Monaten und wäre sicher bald getötet worden. Da sich dort auch niemand mit ihr beschäftigt hat, hat sie sich immer mehr zurück gezogen. Einzig der Kontakt zur Hündin Smilla, die wir ebenfalls mitgenommen haben, hat ihr Halt gegeben.  

 

 

Seit sie bei uns ist, macht sie wirklich täglich Fortschritte und wird immer aufgeschlossener. Das Führen an der Leine kennt sie noch nicht, aber wir arbeiten daran. Theresa ist mit Artgenossen sehr gut verträglich und wohnt zur Zeit mit drei weiteren Hunden (2 weibl., 1 männl.) zusammen. Menschen gegenüber ist sie anfangs schüchtern, aber immer freundlich. Hat sie einmal etwas Vertrauen gefaßt, wird sie sehr gern gestreichelt und pfötelt sogar nach mehr, wenn man damit aufhört. Im Auto fährt sie problemlos mit, aber einsteigen kann sie (noch) nicht selbständig. Dafür kann sie gut auch für ein paar Stunden allein bleiben und ist dabei sehr brav.

Im Juli 2015 hat Theresa einen Ausflug gemacht, bei dem diese schönen Fotos entstanden sind:

     

Wir suchen für Theresa, die uns mit ihrem sanften Wesen verzaubert hat, eine Stelle bei Menschen, die ihr Zeit geben um anzukommen. Wir würden sie gern in einen Haushalt vermitteln, in dem es schon einen Hund (oder auch mehrere) gibt, da wir glauben, dass ihr das gut tut.

Von Anfang an lebt Theresa bei uns im TierHeim mit Dennis zusammen, die beiden sind eine enge Bindung zueinander eingegangen und sollten deshalb möglichst gemeinsam vermittelt werden.

Am 09. September 2019 ist Theresa völlig unerwartet an einem geplatzten Milztumor verstorben. Nachdem sie in den letzten Tagen gewohnt munter war und gern spazieren ging, brach sie am Morgen im Auslauf zusammen. Wir fuhren sofort in die Klinik mit ihr, aber dort konnte nur noch ihr Tod festgestellt werden, denn schon auf der Fahrt dorthin ist sie im Auto gestorben.

 

Wir vermissen sie und werden sie mit ihrem sanften Wesen und ihrer scheuen Freundlichkeit nie vergessen. Auch das Strahlen in ihren Augen, als sie nach so langer Zeit das Vertrauen fand, mit uns spazieren zu gehen, bleibt uns für immer in Erinnerung.

 

Dennis ist am 10. Juli 2013 bei uns eingezogen. Er stammt aus Portugal, wo er von Tierschützern aus einer Tötungsstation geholt wurde. Dennis hat sicher nicht nur Gutes im Leben gesehen, denn ihm fehlen unten die Hakenzähne und einige Schneidezähe, weshalb er beim Fressen etwas länger braucht, ansonsten aber gut zurecht kommt. Wenn er unvermittelt angefaßt wird oder erschrickt, schnappt er und selbst zu ihm bekannten Personen hat er nicht genug Vertrauen, dass er sich streicheln lässt – obwohl er das eigentlich gern möchte. Das merkt man daran, dass er sich ganz eng an einen kuschelt, wenn man bei ihm im Zimmer sitzt. Trotzdem würde er schnappen, wenn man ihn dann streicheln würde.

2016: Nach langem und einfühlsamen Training hat Dennis gelernt, sich das Brustgeschirr anziehen zu lassen, denn er geht super gern spazieren und läuft dabei prima an der Leine. Er fährt gern im Auto mit und kann auch mal alleine bleiben. Bei uns lebt er mit der Hündin Theresa zusammen, zu der er eine enge Bindung aufgebaut hat.

Wir suchen für Dennis sehr hundeerfahrene Menschen, die akzeptieren können, dass sich der Hund, mit dem sie leben, nicht (oder zumindest noch nicht) anfassen läßt. Da solche Menschen nicht leicht zu finden sind, können Sie dem kleinen Kerl auch gerne mit einer Patenschaft helfen. Wenn Sie mehr über Dennis erfahren möchten, geben wir gern Auskunft.

 

Im Mai 2019 sind diese netten Fotos vom lachenden Dennis bei uns im Hof entstanden:

Am 06. Dezember 2019 kam es zu einer Katastrophe. Als ein Mitarbeiter aus dem ersten Stock mit Momo (an der Leine) und Aika (frei laufend) die Treppe herunter kam, hatte ein anderer Dennis in den Hof gelassen, auf den sich Aika sofort stürzte. Natürlich gingen alle Umstehenden sofort dazwischen, aber Aika hatte Dennis schon so schwer verletzt, dass in der Tierklinik, in die wir sofort mit ihm fuhren, nur noch die Einschläferung blieb, um ihm weiteres, sinnloses Leiden zu ersparen, denn er hatte mehrere Fleischwunden und einen mehrfach und kompliziert gebrochen Unterkiefer. Wir alle waren geschockt und sehr traurig. Sprachlosigkeit machte sich breit. Was konnte man auch sagen? Das hätte nicht passieren dürfen…? Logisch nicht, ist es aber… und sicher von niemanden mit Absicht.

Nachdem mit dem Tierarzt die Einschläferung besprochen war, fuhr Michi in die Klinik, um bei Dennis zu sein, wenn sein Herz aufhört zu schlagen. Da er in Narkose lag, spürte er da schon keine Schmerzen mehr. Ich sagte meine Termine ab und fuhr ins TierHeim, um dort zu sein, wenn Dennis zurück gebracht wurde. Auf dem Weg dorthin dachte ich daran, beim ALDI eine Kerze zu kaufen. Es gibt dort immer einen großen Korb mit 30-40 Kerzen. Heute war in diesem Korb nur eine einzige Kerze! Sie war ziemlich groß, hatte zwei Dochte und auf ihr stand: „für immer unvergessen“. Mir lief ein Schauer über den Rücken. Als ob genau diese Kerzen für Dennis übrig geblieben war. Ich nahm sie mit und sie steht nun bei Dennis, zusammen mit dem Lichtkreis aus Teelichtern, die wir für ihn angezündet haben. Als wir von ihm Abschied nahmen fragten wir uns, ob er nun wohl seine Theresa wiedersehen würde?! Vielleicht holte sie ihn auf der anderen Seite der Regenbogenbrücke ab und sie waren wieder vereint… zumindest das wäre ein tröstlicher Gedanke.

Georgie – der Hundehölle entkommen und
nach schwerer Krankheit sucht er jetzt ein liebevolles Zuhause

Georgie ist am 12. April 2013 bei uns eingezogen, nachdem er aus der berühmt-berüchtigten Tötungsstation Illatos in Ungarn gerettet wurde. Er war dort in einem Innenbereicht untergebracht, in dem es kein Tageslicht gibt und die Hunde in Boxen untergebracht sind, die kaum mehr als einen Quadratmeter groß sind. Den Großteil der Zeit verbringen die Hunde im Dunkeln, kein Korb, keine Decke, um sich wenigstens einzukuscheln, nur etwas Sägespäne, um ihre Fäkalien und den Urin besser entfernen zu können, in dem sie zwangsläufig liegen müssen. 

Jeder Hund, der in der Illatos abgegeben wird, wird am Tag der Einlieferung fotografiert und registriert. Georgie`s Foto zeigt einen stattlich schönen Hund, der erstaunt über das, was mit ihm geschehen ist, arglos in die Kamera schaut. Er wird sich gewundert haben, wo er denn da hingebracht wurde und wo seine Menschen geblieben sind. Menschen, die ihn einfach nicht mehr haben wollten. Vier Monate (!), viel länger als die meisten Hunde, überlebte Georgie unter diesen unsäglichen Bedingungen. Dann wurden wir auf den inzwischen völlig abgemagerten Rüden aufmerksam und holten ihn zu uns. Laut Tierärztin hätte er nur noch ein paar Tage überlebt, seine Rettung kam also sprichwörtlich in letzter Minute.

 

Doch leider war sein Leidensweg damit noch nicht beendet, denn kaum hatte sich Georgie bei uns etwas erholt, wurde er schwer krank: IBD (Inflammatory Bowel Disease), eine sehr schmerzhafte, chronische, entzündliche Darmerkrankung im fortgeschrittenen Stadium war die vernichtende Diagnose der Tierärztin, die nicht recht an eine Rettung glaubte, da es ihm schon sehr schlecht ging. Aber Georgie kämpfte, er wollte leben! An manchen Tagen hatte er solche Schmerzen, dass er nur noch weinend auf seiner Kuscheldecke lag, sich nicht einmal anfassen ließ. Aber selbst in seinen schwersten Stunden signalisierte Georgie einen unbändigen Überlebenswillen und deshalb machten wir weiter. Wir versorgten ihn mit Medizin und Zuwendung, schliefen sogar bei ihm im Zimmer, wenn er sich einsam fühlte und taten alles, um ihm auf seinem Weg zurück ins Leben zu helfen. Und tatsächlich hat es Georgie geschafft. Nach einer umfangreichen Behandlung und diätetischen Maßnahmen ließen die Schmerzen nach, Georgie, der wieder beinahe zum Skelett abgemagert war, nahm wieder zu und seine Augen leuchteten wieder. Nach und nach bekam sein Fell wieder Glanz, er suchte wieder die Nähe zu seinen Bezugspersonen und brachte sogar sein Spielzeug. Er wird zwar lebenslänglich eine bestimmte Diät fressen müssen, aber wenn diese eingehalten wird, wird er ein ganz normales, glückliches Hundeleben führen können.

  

Am 01. September 2014 haben wir Fotos von unserem lieben Georgie gemacht. Man kann deutlich sehen, wie gut er sich entwickelt hat und mit wie viel Lebensfreude er auf seinen Spaziergängen unterwegs ist.

    

Nun sucht Georgie ein liebevolles Zuhause, wo er all die schlimmen Erlebnisse der Vergangenheit abschließen kann. Wemm Sie diesen tapferen Rüden kennenlernen möchten, melden Sie sich bitte bei uns.

Am 21. März 2016 haben wir diese schönen Fotos von Georgie während eines Spaziergangs gemacht:

   

03. März 2019

Georgie ging es am Morgen schon gar nicht gut, er wollte sein Futter nicht anrühren, selbst von seinen Lieblingsleckerchen wollte er nichts. Auch in den Hof wollte er nicht und erst nach langem Überreden durch Karin und Robin ging er doch mit ihnen raus, um sich zu lösen. Sein Gang wankte aber und kaum hatte er sein Geshäft erledigt, legte er sich hin. Selbst als Carmen mit dem Auto vorfuhr, blieb er einfach liegen, hob nicht einmal den Kopf.  Michi kam zeitgleich aus dem Stall zurück und auch als er ihr Auto hörte, bewegte er sich nicht. Michi streichelte ihn und überprüfte dabei seine Schleimhäute, die ganz blaß waren. Gemeinsam konnten Michi und Carmen ihn dann dazu bewegen, sehr langsam in sein Zimmer zu gehen. Carmen blieb den ganzen Tag bei Georgie und leistete ihm Gesellschaft, Elke war am Vormittag lange Zeit bei ihm und natürlich waren auch Robin, Karin und Michi bei ihm, so oft es der TierHeimablauf zuließ. Selbstverständlich haben wir auch gleich unseren Tierarzt angerufen, aber der war 500 km entfernt und konnte deshalb erst am Abend da sein. In die Klinik zu einem der anderen Tierärzte konnten wir nicht mit ihm fahren, denn er ließ sich definitiv nicht hoch heben, um ihn ins Auto zu setzen – da hätte er heftig geschnappt!

Wir boten ihm immer wieder etwas zum Fressen und Wasser an, aber er wollte nichts. Er war sichtlich geschwächt und zeigte ganz deutlich, dass es Zeit ist für ihn, zu gehen. Wir mussten ihn mit dem Blasrohr in Narkose legen, da das für ihn noch am stressfreisten ist, denn eine Annäherung des Tierarzstes wäre nur mit äußerten Zwangsaßnahmen möglich gewesen und die wollten wir ihm und uns ersparen. Während er einschlief waren Carmen, Bine, Theresa, Robin, Karin und Michi bei ihm und um 21:55 machte er seinen letzten erlösenden Atemzug. Ganz friedlich ist er eingeschlafen. Alle saßen noch lange bei ihm im Zimmer und erzählten sich von den schönen und spannenden Momenten, die wir mit erleben durften.

Als er 2013 aus der Tötung in Ungarn zu uns kam, hatte er schon mit seinem Leben abgeschlossen und über Wochen ging er zwar mit raus aus in den Auslauf, aber nahm keinen Kontakt mit uns auf. Wir stellten ihm eine Couch ins Zimmer und saßen jeden Abend eine Stunde lang vor dem Einschlafen bei ihm. Dann kam er, der Moment, den man nie vergißt und für den wir so dankbar sind: Es war der Augenblick, in dem er das erste Mal ein freudiges Strahlen in den Augen hatte, als wir ihn aus dem Zimmer holten und wir merkten, dass er aus seinem Dämmerzustand der Traurigkeit unf Hoffnungslosigkeit erwachte.

Aber gerade, als er sich etwas eingelebt hatte, kam eine nächste schwierige Phase in seinem Leben, denn er bekam eine sehr heftige, chronische Darmentzündung und wir glaubten manchmal schon, er würde sie nicht überleben. Aber er kämpfte und schaffte auch diese Hürde. In den letzten Jahren blühte Georgie richtig auf, freute sich über seine Spaziergänge, liebte es zu schnüffeln, in den Wäldern zu buddeln und Mäusen hinterherzujagen. Jedes Mal, wenn ein Gassigeher, den er noch nicht kannte, mit ihm unterwegs war, zeigte er ihm, wo die schönsten Stellen im Wald zu finden sind und kam immer lachend von seinen Spaziergängen zurück. Es war richtig schön! 2018 hatte er einen leichten Schlaganfall, von dem er sich auch wieder gut erholte und kurz darauf einen zweiten, aber er kämpfte und erholte sich auch von dem wieder gut. Aber der Zahn der Zeit ist auch an ihm nicht spurlos vorüber gegangen und so hat er nun das Ende seiner Kräfte erreicht und die Reise über die Regenbogenbrücke angetreten.

Wir werden ihn vermissen und sind dankbar, dass wir ihn bei uns hatten und für die vielen glücklichen Momente, die er uns geschenkt hat.

 

 

Armani wurde in Portugal geboren und kam zusammen mit seinen Geschwistern mit einem Tierschutztransport nach Deutschland, um ihn vor dem Tod in der Gaskammer zu retten. Der junge Rüde war altersentsprechend verspielt, verkuschelt und neugierig. Trotzdem wurde er nie adoptiert und lebt deshalb immer noch bei uns, was wir überhaupt nicht verstehen können, denn er ist ein ganz lieber Kerl.

Armani ist Menschen gegenüber am Anfang zurückhaltend, hat er aber jemanden kennengelernt, taut er richtig auf und ist sehr verschmust. Er fährt gern im Auto mit, liebt lange Spaziergänge mit seiner Gefährtin Bella, läuft dabei super an der Leine und hat schon viele Kommandos gelernt. Er ist sehr gut verträglich mit Artgenossen. Da er über die Jahre eine tiefe Verbindung zu Bella aufgebaut hat, werden die beiden nur gemeinsam vermittelt.

  

Hier einige Fotos von den vielen schönen Ausflügen, die Armani mit seiner Gefährtin Bella im Laufe der Jahre bei uns gemacht hat:

 

 

Am 16. September 2019 starb Armani an den Folgen einer Vergiftung. Wir sind alle fassungslos und unendlich traurig, ebenso wie seine Gefährtin Bella, die ebenfalls etwas von dem Giftköder gefressen hatte, aber überlebte. Armani wird für immer in unseren Herzen weiter leben – und die Frage, welches kranke Gehirn es sich einfallen läßt, unschuldige und wehrlose Tiere qualvoll mit Gift zu töten, wird für immer unbeantwortet bleiben.

Die Kangalhündin Giza, geb. im Frühjahr 2005, haben wir von einem anderen Tierschutzverein übernommen, der sich mit ihrem oft schwierigem Verhalten überfordert sah. Bekannt ist, dass Giza bei einer türkischen Familie lebte, die sie als Welpe aus der Türkei mitgenommen hatten. Sie war zunächst freundlich und aufgeschlossen allen Menschen gegenüber, aber dann veränderte sie sich schlagartig und die Familie gab Giza mit Maulkorb und Stachelhalsband ab. Sie war gegenüber dem Halter so wehrhaft, dass die Ehefrau sie reinbringen musste, weil der Mann sich nicht in ihre Nähe traute. Über das Leben in dieser Familie wussten wir fast nichts, aber durch eine besonders liebevolle Behandlung wird es nicht so weit gekommen sein…

Einige Jahre später erfuhren wir, dass Giza im Alter von 11 Monaten von einem Freund der Familie, der versprach, sie zu betreuen, während die Familie eine kurze Reise antrat, sexuell missbraucht wurde. Vier Tage lang war sie diesem Martyrium ausgesetzt, als die Familie nach Hause kam, war ihre sonst so fröhliche und freundliche junge Hündin total verändert. Sie verkroch sich, hatte Angst vor allem und jedem – außer ihrem Frauchen – winselte viel und konnte tagelang den Kot nicht halten.

Noch heute ist es erschütternd zu sehen, wie viele Ängste Giza hat. Spricht man sie als Fremder an, zeigt sie starke Angst – und ist bereit, um ihr Leben zu kämpfen. Es macht traurig sich vorzustellen, was ein Hund erlebt haben muß, um in ein solches Verhalten zu kommen.

Im August 2007 fing Martina Laage an, mit ihr zu arbeiten, wodurch sich ihr Verhalten deutlich verbesserte. Im April 2009 habe ich (Clarissa v. Reinhardt) diese Arbeit übernommen und weitergeführt, so dass Giza noch mehr Vertrauen aufbauen konnte und inzwischen viele Situationen meistert, die früher undenkbar gewesen wären. Trotzdem wird Giza sicher immer ein Hund bleiben, der nur in sehr erfahrene Hände im Umgang mit Herdenschutzhunden und abwehrbereiten Hunden vermittelt werden könnte. Hat Giza aber erst einmal Vertrauen gefaßt, ist sie sehr fürsorglich und lieb und freut sich über jede freundliche Zuwendung.

  

Sie war die erste Bewohnerin unseres TierHeims und fühlte sich in ihrem Zimmer sehr wohl. Da klar war, dass Giza wahrscheinlich ihr ganzes Leben bei uns bleiben würde, suchten (und fanden) wir Paten für sie und wurde ihre Gefährtin, die sie täglich besuchte.

Anfang April 2010 haben wir mit Helfern eine Badestelle für Giza gebaut. Andere Hunde dürfen hier natürlich auch ins Wasser, aber Giza hat die Badestelle eingeweiht. Schaut mal:

       

Am 10. September 2013 haben wir diese schönen Fotos von Giza bei der Leckerchensuche gemacht:

     

Am 20. Juli 2014 haben wir diese schönen Fotos von Giza gemacht:

        

 

Im Winter 2017 entstand dieses schöne Foto von Giza:

Am 21. Januar 2019 ist dieses Foto von Giza entstanden. Sie ist in die Jahre gekommen und macht nur noch kleine Ausflüge, aber die genießt sie.

Als dieses Foto aufgenommen wurde, ahnte ich schon, dass es unser letzter kleiner Spaziergang sein würde, den wir da gerade unternahmen und genau so war es auch. Giza wurde schwächer, die Degenerative Myolopathie, an der sie erkrankt war, veränderte ihren Körper. Ihre Kraft ließ nach, die Beine rutschten ihr weg – sie ließ sich von all dem aber nicht beirren und ging tapfer vom Zimmer in den Hof oder in den Auslauf und wieder zurück, selbst wenn sie die ganze Hinterhand dabei hinter sich her schleifen musste. Manchmal mussten wir ihr auch auf helfen, doch dann lief sie wieder.

Aber am 01. März 2019 mussten wir sie schließlich gehen lassen, denn sie hatte kaum noch Kraft zu laufen und konnte Futter, das sie gefressen hatte, nicht mehr bei sich behalten. Sie war schwach, schlief viel, schien des Lebens müde. Ich hatte ihr immer versprochen, dass sie nicht würde leiden müssen wegen ihrer Krankheit und so war es an der Zeit, dieses Versprechen einzulösen. Da Giza sich vom Tierarzt nicht anfassen lassen würde, hat Michi sie gestreichelt, während ich ihr die Narkosespritze gab und erst, als sie tief und fest schlief, kam unser Tierarzt rein, um die letzte Spritze zu geben, die sie über die Regenbogenbrücke bringen würde. Am Abend bahrten wir sie mit einem Teil ihres Spielzeugs und 21 Kerzen um sie herum auf.

 

Eine besondere Bedeutung in ihrem Leben kam Aslan zu. Als der junge Kangalrüde 2017 zu uns kam, überlegten wir, ihn in einem anderen Tierheim unterzubringen, in dem er in einer Gruppe von HSH hätte leben können. Aber Aslan sagte, er wolle da nicht hin, er gehöre hierher und wolle deshalb auch nicht vermittelt werden. Giza sagte, er sei gekommen, um sie in ihrer Wächterposition über dass TierHeim abzulösen. Es war jahrelang ihre selbst gewählte Aufgabe gewesen, auf das TierHeimgelände aufzupassen und wir fühlten uns immer gut von ihr beschützt. Sie lief die Grundstückgrenzen ab, wachte an den Zäunen, wer sich näherte und wäre kompromisslos bereit gewesen, uns notfalls sogar mit ihrem Leben zu schützen, wenn es jemals Probleme gegeben hätte. In diese Aufgabe sollte nun der junge Aslan hineinwachsen, der sich offensichtlich auch ganz bewußt entschieden hatte, sie zu übernehmen.

Giza und er wohnten nebeneinander, hatten ein Gitterfenster in der Verbindungstür der beiden Zimmer, um sich zu sehen und Kontakt zu halten. Über die Monate konnten wir alle gut beobachten, wie sie ihm immer mehr Verantwortung übertrug und sich gleichzeitig mehr und mehr zurück zog. Sie sagte mir, er werde für mich da sein, wenn sie es nicht mehr sein könnte und ich wußte genau, was sie meinte. Zwischen Aslan und mir entstand eine ähnlich enge Bindung, wie zwischen ihr und mir – und ich war und bin so dankbar, dass er mir zur Seite gestellt wurde. Anders hätte ich den Schmerz über Giza`s Verlust kaum ertragen können.

Als sie tot war, noch bevor wir sie aufbahrten, machte ich die Zwischentür der beiden Zimmer auf und Aslan kam zum ersten Mal herüber, obwohl sie im Zimmer war. Zu Lebzeiten hätten wir sie nicht zusammen lassen können. Er schnüffelte an ihr, legte sich auf ihr Sofa und weigerte sich, das Zimmer wieder zu verlassen. Er sendete ganz klar die Botschaft: Ich übernehme ihre Aufgabe und auch ihr Zimmer, ich bin für beides bereit. Er schaute lange aus dem Fenster und als ich mich neben ihn auf das Sofa setzte, legte er seinen großen Kopf auf meinen (wenn wir nebeneinander sitzen, ist er größer als ich) und hielt für sicher zwei Minuten ganz still. Dann atmete er langsam aus und legte sich neben mich. Als nächstes holte er – der niemals mit irgendwelchen Stofftieren, Bällen oder ähnlichem spielte – meinen Lieblingsstoffhund aus Giza`s großer Spielzeugsammlung und warf ihn ein paar Mal übermütig im Zimmer herum. Dann legte er sich mit dem Stoffhund wieder hin und sah mich an. Wortloses Verstehen zwischen Giza, Aslan und mir.

Am 02. März 2019 haben Michi, Theresa, Karin, Lothar und ich Giza im Garten begraben. Sie liebte meinen Garten und ich habe ihr, wenn sie darin herumtobte, oft gesagt, dass hier ihre letzte Ruhestätte sein würde und das fand sie großartig. Sie wird immer bei mir sein und auch die anderen Mitarbeiter des TierHeims werden sie nie vergessen. Sie war ein großartiger Hund, der uns allen so viel beigebracht hat. Über schwierige Hunde und darüber, wann es Zeit ist zu kämpfen und wann man einfach lächelnd weiter geht. Über Kompromisslosigkeit, Loyalität, Dankbarkeit und Liebe.

 

 

 

Gandalf ist am 12. Oktober 2016 bei uns eingezogen. Er stammt ursprünglich aus Griechenland und wurde von dort durch angebliche Tierschützer nach Deutschland gebracht. Die Vermittlung war allerdings ziemlich chaotisch, denn er wechselte innerhalb weniger Wochen mehrmals die Pflegestellen, mal, weil die dort lebenden Hunde sich nicht mit ihm verstanden, mal, weil er ein passionierter Katzenjäger ist, der mit ernsthafter Tötungsabsicht auf sie los geht. In seinem neuen Zuhause sollte also keinesfalls eine Katze leben. Nach einigem Hin und Her überlegte man ernsthaft, Gandalf zurück nach Griechenland zu schicken, weshalb wir ihn aufnahmen, um das zu verhindern

Wir haben Gandalf als einen lieben und verschmusten Hund kennengelernt, der sowohl mit männlichen als auch weiblichen Artgenossen gut verträglich ist und gerne mit ihnen spielt. Er ist stubenrein, fährt gern im Auto mit, kann auch mal alleine bleiben und liebt Kinder.

Draußen an der Leine gab er sich zunächst eher unsicher  machten ihm Angst. Sein Jagdtrieb gegenüber Katzen wurde bereits erwähnt, aber Hühner, Pferde und Kühe interessieren ihn gar nicht. Auf Spaziergängen ist er ein angenehmer Begleiter. Er kann auch hohe Zäune überspringen bzw. überklettern, wenn er dort weg will, wo er eingesperrt wird, bei uns fühlt er sich aber wohl und bleibt daher im Hof oder Auslauf.

Im Winter 2017 sind während eines Ausfluges diese schönen Fotos von Gandalf auf dem zugefrorenen See entstanden:

 

Am 14. März 2018 ist unser lieber Gandalf gestorben. Für uns alle völlig unerwartet, denn obwohl er sich seit zwei Wochen mit einer atypischen Pneumonie herumschlug, war der Tierarzt ganz sicher, dass er wieder gesung wird. Andrea ließ ihn abends mit Lilly in den Auslauf, als er nach einiger Zeit wieder ins Zimmer gehen wollte, brach er torkelnd zusammen und starb. Wir alle sind sehr traurig und werden unseren Sozialarbeiter, der so vielen Hunden hier im TierHeim auf den Weg geholfen hat, sehr vermissen. Er bleibt unvergessen – für immer in unseren Herzen.

Chenook, Rosie, Ariella, Preciosa und Miki haben ihn auf seinem Weg nach drüben begleitet.        

         

 

 

Henry ist am 20. Januar 2013 bei uns eingezogen. Er stammt aus einem bulgarischen Tötungslager, in dem er drei Monate lang in einem dunklen Verlies ohne Fenster saß, in dem ihm die meiste Zeit nicht einmal das elektrische Licht eingeschaltet wurde. Es ist ein Wunder, dass er diese Tortur überhaupt überlebt hat. Tierschützer fanden ihn dort den ganzen Tag vor sich hin wimmernd und sorgten dafür, dass er zumindest mit mehreren anderen Hunden in einen Außenbereich gebracht wurde. Allerdings wurde er dort ziemlich gemobbt, weshalb er sich nur selten aus der Hütte traute, denn Henry versucht wirklich alles, um Ärger aus dem Weg zu gehen. Die Tierpfleger dort führten ihn ab und zu an einem Strick durch das Gehege.

 

Als Henry in der Tötung abgegeben wurde, war er ein bildschöner Hund mit glänzendem Fell. Nach einigen Monaten war er abgemagert, depressiv, voller Angst und Verzweiflung. Sein Fell wurde stumpf und er begann, sich mit stereotypem Lecken die Pfoten und Beine zu verletzen. Als er bei uns nach 40stündiger Fahrt ankam, war er völlig am Ende und hatte zusätzlich eine tiefe Schnittwunde an einer Pfote, die genäht werden musste. Außerdem wurde ein Meniskusschaden festgestellt, der aber hoffentlich ganz verheilen wird.

Henry ist gut verträglich mit Artgenossen und fährt gern im Auto mit. Er legt dann den Kopf auf die Schulter des Fahrers und schaut raus. Er geht sehr ordentlich an der Leine und freut sich über jede Zuwendung. Von den bulgarischen Kollegen wurde uns berichtet, dass er Angst vor Männern hat, weil er früher viel von Männern geschlagen wurde. Bei uns zeigt er diese Angst nicht, allerdings sind die mit uns zusammen arbeitenden Männer auch geschult im Umgang mit unsicheren Hunden.

 

Wir glauben, das Henry sich körperlich wieder vollständig erholen wird. Seine Seele hat jedoch so viele Wunden, dass er wohl nicht mehr vermittelt werden kann, denn wenn er große Angst bekommt, geht er bei unbekannten Personen auch nach vorne und beißt – was anhand seiner Geschichte verständlich ist, eine Vermittlung aber sehr erschwert. Wir suchen daher Paten für Henry, die seinen dauerhaften Aufenthalt bei uns ermöglichen. Er soll bei uns ein gutes Leben haben und erleben dürfen, dass es auch nette Menschen gibt, mit denen er glücklich werden kann.

 

 

 

Am 08. Dezember 2013 haben wir nette Fotos von Henry machen können, als er Leckerchen im Hof gesucht hat, die wir für ihn versteckt hatten:

Zu einem späteren Zeitpunkt wurden diese schönen Fotos von Henry im Sommer gemacht:

Und im anschließenden Herbst diese hier am Chiemsee:

 

Am 05. Ebruar 2018 ist Henry bei uns im TierHeim gestorben. Er hatte Knochenkrebs und seine Schmerzen wurden trotz der Medikamente zu groß. Wir wollten ihn nicht unnötig leiden lassen und haben ihn abends im Beisein seiner Menschenfreunde Michi, Eva und Rita unter den wachsamen Augen seiner Zimmernachbarin Giza eingeschläfert. Um 21.31 Uhr machte er seinen letzten Atemzug. Wir werden ihn sehr vermissen und niemals vergessen. Er war ein großartiger Lehrmeister und eine Bereicherung für unser TierHeim. In unserem Herzen lebt er weiter.

 

Arielle ist am 13. Juni 2017 bei uns eingezogen. Wir haben sie an diesem Tag gemeinsam mit zwei anderen Hündinnen von einem lichterloh brennenden Hof geholt, auf dem sie von den Haltern zurück gelassen wurde. Die Feuerwehrleute halfen, die Hündin, die direkt neben dem brennenden Gebäude an einer kurzen Kette hing, im letzten Moment zu retten, denn die Flammen waren schon sehr dicht an Arielle dran. Schon vor dem Brand führten die Tiere auf dem Hof kein schönes Leben und es kam immer wieder zu Anzeigen wegen der schlechten Haltungsbedingungen.

Aus dieser Zeit stammt auch das Foto, das Arielle an ihrer kurzen Kette zeigt, nicht fähig, weiter als 1,50 Meter von der Hütte wegzukommen, an der sie angebunden war, musste sie auch ihre Notdurft direkt beim Liegeplatz verrichten und alles war verkotet und stank nach Urin.

Am 13. Juni brannte der Hof, auf dem Arielle leben musste, vollständig ab und Michi befreite die noch immer angekettete Hündin von der Hauswand und brachte sie zusammen mit zwei weiteren Hunden zu uns. Als sie hier ankam, war sie stark unterernährt und ihr Fell war von Kot verklebt und verfilzt bis auf die Haut, weshalb wir sie komplett abscheren lassen mussten. Aufgrund des ständigen Hungers verteidigte sie ihr Futter, sogar ihren leeren Napf, gegen Mensch und Tier. Dieses Verhalten ist jedoch vollständig verschwunden, seit sie vernüntig ernährt wird und immer genug zu fressen hat. Sie frißt in aller Ruhe und verteidigt auch nicht mehr.

 

 

Arielle ist eine ganz sanfte, verschmuste Hündin, die sich über jede Streicheleinheit freut. Sie fährt gerne im Auto mit und läuft gut an der Leine. Sie ist sehr gut verträglich mit Artgenossen und kennt auch das Zusammenleben mit Katzen.

Am 24. August 2017 ist unsere liebe Ariella gestorben. Sie hatte am Tag zuvor eine Magendrehung, die sie leider trotz Operation nicht überlebt hat. Ihr fröhliches Lachen und ihr zärtliches Abschnüffeln des Gesichtes von Menschen, die sie kannte und mochte, werden uns für immer in Erinnerung bleiben. Wir vermissen sie sehr.

Bobo stammt aus einer ungarischen Auffangstation und ist am 17. Oktober 2012 bei uns eingezogen. Über sein Vorleben ist nichts bekannt. Anfangs ist er Menschen gegenüber ängstlich und zurückhaltend und meidet zunächst den Kontakt zu ihnen, doch nach ein paar Tagen gewöhnt er sich an die neue Kontaktperson und nimmt schon ab und zu mal ein Leckerchen. Man braucht aber etwas Geduld, um ihm näher zu kommen. Er ist jedoch absolut nicht aggressiv und möchte eigentlich gestreichelt werden… wenn da nur die Angst nicht wäre. Bobo versteht sich gut mit Artgenossen und wohnt bei uns im TierHeim mit Idefix, Bella und Armani zusammen, mit denen er tief verbunden ist und die ihm Sicherheit geben.

    

Bobo versteht sich gut mit Artgenossen und wohnt beiuns im TierHeim mit Idefix zusammen, mit dem er manchmal sogar in einem Körbchen liegt.

Wir suchen für Bobo Menschen mit Geduld und etwas Hundeerfahrung, die gern schon einen Hund oder auch mehrere Hunde haben dürfen, an denen er sich orientieren kann. Ein eingezäunter Garten wäre wichtig, da Bobo zur Zeit noch nicht an der Leine spazieren gehen kann.

Am 04. Januar 2017 ist Bobo gestorben. Es ging ihm in der Nacht zuvor zusehends schlechter, seine Temperatur ging trotz Fiebersenkern nicht auf unter 40,5 Grad runter und er war sehr matt. Gestern Abend war Michi lange bei ihm, er wollte nicht alleine sein. Immer, wenn Michi aus dem Zimmer gehen wollte, wurde er unruhig und versuchte aufzuspringen, was seine Kräfte aber nicht zuließen. Michi blieb deshalb die ganze Nacht neben ihm und streichelte ihn, so war er total ruhig und zufrieden. In dieser Nacht machte er Michi ein großes Geschenk. In den letzten Wochen hatte er begonnen, die Streicheleinheiten so richtig zu genießen und liebte es gekrault zu werden und in der vergangenen letzte Nacht pfötelte er das erste Mal um Michi aufzufordern weiter zu streicheln, als sie kurz aufhörte seinen Bauch zu kraulen. Er hatte keine Schmerzen, aber es war ganz deutlich zu spüren, dass für ihn der Zeitpunkt gekommen ist, seine letzte Reise anzutreten.

Heute Morgen kamen Frau Schatz und Dagmar, um sich von ihm zu verabschieden. Er freute sich riesig, die beiden nochmal zu sehen. Tagsüber wechselten sich Dani, Michi und Eva ab und blieben bei ihm, so dass er nie alleine war. Er wurde immer schwächer, war aber total ruhig und entspannt. Armani, Bella und Idefix merkten auch, dass der Zeitpunkt für den Abschied gekommen war und blieben die ganze Zeit in seiner Nähe. Abends um 19:00 Uhr kam unser Tierarzt um ihm seine Reise zu erleichtern. Damit Armani und Idefix sich nicht aufregten, spritzte Michi Bobo die Narkose und so konnten Bella, Armani und Idefix dabei sein als Bobo langsam einschlief. Auch Bine, Dani, Eva, Petra und Michi waren bei ihm. Als er tief und fest schlief, bekam er vom Tierarzt die Euthanasie.

Es fühlte sich an, als ob ein König nach Hause geht, ein Gesandter der Tiere zu uns Menschen im TierHeim. Bobo wird immer in unserer Erinnerung und in unseren Herzen bleiben. Nie werden wir seinen verschmitzten Gesichtsausdruck vergessen, wenn er es wieder Mal geschafft hatte, sich einen Karton aus dem Schränkchen im Hof zu klauen und zu zerfetzen, sein freudiges Flattern mit dem Unterkiefer zur Begrüßung oder sein Lachen, wenn er einfach nur im Hof lag und die Sonne genießen konnte.