Franzi ist am 24. Oktober 2020 bei uns eingezogen, weil wir einen Hilferuf aus einem rumänischen Lager bekamen, dass vor dem Winter möglichst viele Hunde raus müßten. Als Franzi bei uns ankam, war sie völlig verstört, verkroch sich ängstlich, winselte viel und fraß kaum.

Zwei Tage später erhielten wir die Nachricht aus Rumänien, dass man wohl einen Fehler gemacht habe, als man die beiden SCHWESTERN Franzi und Resi voneinander getrennt hätte, denn Resi wäre völlig verstört, würde jegliche Nahrung verweigern, ständig winseln und sich verkriechen… Die beiden kamen als Welpen in das Lager, waren zum Zeitpunkt ihrer Trennung sieben Jahre alt und noch nie ohne einander gewesen.

Natürlich haben wir gesagt, dass Resi so schnell wir möglich nachkommen soll und so zog Resi am 31. Oktober 2020 ebenfalls bei uns ein.

 

Das Wiedersehen der beiden Schwestern war sehr bewegend, sie brauchten einen Moment, ehe sie richtig begriffen, was vor sich ging, dann waren sie wieder so unzertrennlich wie früher. Alles machen sie gemeinsam und Franzi ist wie umgewandelt, seit ihre Schwester wieder bei ihr ist. Sie ist gar nicht mehr so schüchtern, schon gar nicht ängstlich. Diese Fotos sind kurz nach Resi`s Einzug entstanden:

Die beiden sollen natürlich nie wieder getrennt werden, deshalb suchen wir ein gemeinsames Zuhause für die beiden. Wir wünschen uns Menschen, die den beiden nach einem Leben voller Entbehrungen zeigen wollen, wie schön Spaziergänge, Streicheleinheiten, leckeres Futter, ein behagliches Zuhause in Sicherheit usw. sind.

Beide laufen schon recht gut an der Leine und erkunden auf ersten Spaziergängen die Welt. Mit anderen Hunden sind sie gut verträglich, wie es mit Katzen ist, wissen wir nicht. Sie können auch mal alleine bleiben und fahren problemlos im Auto mit, das selbständige Einsteigen müssen sie aber noch lernen. Sie sind ganz entzückend miteinander und man sieht ihnen oft an, wie erstaunt sie über ihr neues Leben sind. Man muss sich ja vor Augen halten, dass sie erst im Alter von sieben Jahren zum ersten Mal aus dem Auffanglager raus kamen.

Wenn Sie Franzi und Resi kennenlernen möchten, rufen Sie uns für ein gegenseitiges Kennenlernen gerne an.

Der Schäferhundrüde Jaro ist am 21. September 2020 bei uns eingezogen. Er wurde von einer Tierschützerin einem Mann abgekauft, der ihn heftig gequält hatte. Die ganze Geschichte war recht dubios, letztendlich aber egal, denn wichtig ist nur, dass er von dem Typen, der ihn am Stachelwürger führte und schlug, weg ist. Die Frau konnte ihn nicht behalten und fragte uns deshalb, ob wir ihn übernehmen würden, wenn sie ihn freikauft, denn ansonsten drohte der Typ an, Jaro noch in der Nacht in Wien oder in ein paar Tagen in Bulgarien zu verschachern. Jaro war so eingeschüchtert, dass er sich schreiend auf den Boden warf, als sein Halter auf ihn zu ging um ihn anzuleinen.

Trotz seiner schlechten Erfahrungen und einiger offensichtlichen gesundheitlichen Probleme (die noch genauerer Abklärung bedürfen) ist Jaro ein ganz lieber Kerl, der die Nähe zum Menschen sucht. Altersentsprechend ist er sehr agil, neugierig und manchmal noch etwas ungestüm. Er läuft prima an der Leine und fährt gut im Auto mit. Mit Artgenossen ist er verträglich, in Bezug auf Katzen wissen wir das noch nicht.

 

Diese Bilder sind am 26. September 2020 auf dem Hundeplatz entstanden:

Am 01. Oktober 2020 wurde Jaro gründlich untersucht und es bestätigte sich der Verdacht, dass er ED (Ellenbogendysplasie) hat. Deswegen wird er lange, evtl. lebenslänglich Schmerzmittel brauchen. Sprünge und steiles bergauf und bergab Laufen sollten vermieden werden, spazieren gehen und schwimmen darf er aber und das tut er auch gern. Außerdem hat er eine Allergie, die sich durch Hautausschläge äußert. Möglicherweise ist sie stressbedingt und verschwindet wieder ganu, wenn er zur Ruhe kommt. Bis dahin werden wir versuchen herausfinden, worauf er reagiert, um diesen Auslöser vermeiden zu können.

Wir suchen für Jaro ein liebevolles Zuhause bei Menschen, die auf seine Besonderheiten eingehen und ihn in ihr Herz schließen, damit er endlich ankommen darf im Leben.

 

Snowwhite ist am 12. September 2020 bei uns eingezogen. Sie stammt aus Rumänien und lebte dort lange Zeit, mindestens 8 Jahre (!) in einem Auffanglager. Zu lange für ihre zarte Seele, sie begann sich aufzugeben, wollte kaum noch fressen, wurde teilnahmslos. Uns erreichte der Hilferuf von Tierschutzkollegen mit diesen Fotos und so beschlossen wir, sie zu uns zu holen – insbesondere, weil in Rumänien der harte Winter bald einsetzt.

 

Snowwhite ist eine sanfte und freundliche Hündin, die gut verträglich mit anderen Hunden ist. Hier ein paar erste Fotos vom Tag ihrer Ankunft bei uns:

Zwei Tage nach ihrem Einzug haben wir Snowwhite mit Josh vergesellschaftet. So gut verstehen sich die beiden:

Bei einer gründlichen medizinischen Untersuchung am 01. Oktober 2020 stellte sich heraus, dass Snowwhite an der gesamten Wirbelsäule heftige Spondylosen hat, die Schmerzen verursachen. Deshalb wird sie lebenslänglich Schmerzmittel brauchen. Wir sind froh, dass sie vor dem Winter zu uns gekommen ist, denn in der Kälte des rumänischen Tierschnees in den Gehegen hätten ihre Schmerzen sich noch verstärkt.

Wir suchen für Snowwhite (gern gemeinsam mit ihrem Freund Josh) ein liebevolles Zuhause, in dem sie endlich ankommen und ihr Leben genießen darf. Wenn Sie Snowwhite und Josh kennenlernen möchten, freuen wir uns über einen Anruf.

 

Josh ist am 07. März 2020 bei uns eingezogen. Er stammt aus einem polnischen Auffanglager nahe der russischen Grenze, in das er mit ca. 6 Monaten gebracht wurde und das er erst wieder verlassen hat, als wir ihn adoptierten! Sein ganzes Leben hat er also dort verbracht – was insbesondere schwierig war, weil er Epilepsie hat. Der Stress in dem überfüllten Lager begünstigte natürlich seine Krankheit, so dass es häufiger zu Anfällen kam. Seit er bei uns ist, hat er keinen Anfall mehr und braucht auch keine Medikamente gegen die Krankheit. 🙂

Josh ist ein durch und durch gutmütiger Hund, der jedem Streit aus dem Weg geht. Fremden Menschen gegenüber ist er zunächst zurückhaltend, merkt er aber deren gute Absichten, ist er sehr verkuschelt. Er liebt es, getreichelt und vor allem gebürstet zu werden, wobei er regelmäßig vor Wohlbehagen einschläft und leise schnarcht, was sehr niedlich ist.

Mit anderen Hunden verträgt er sich gut. Er fährt problemlos im Auto mit, kann an der Leine laufen, läuft aber lieber frei, wobei er seiner Bezugsperson auf Schritt und Tritt folgt. Er ist stubenrein und liebt es, draußen in der Sonne zu dösen. Lange Spaziergänge kann und will er nicht mehr machen, denn durch das entbehrungsreiche Leben im Lager hat er Arthrose und ziemlich kaputte Hüften. Deshalb sollte sein  neues Zuhause auch ebenerdig sein.

Am 28. Mai 2020 sind diese schönen Fotos von Josh entstanden, auf denen man gut sieht, wie prima er sich bei uns eingelebt hat:

Am 15. September 2020 entstand dieses Foto von Josh, das zeigt, was für ein wunderschöner Hund aus ihm geworden ist, seit er liebevoll umsorgt wird:

Josh hat hier im TierHeim die freundliche Hündin Snowwhite kennengelernt und ihr sein Herz geschnekt. Die beiden sind wirklich rührend miteinander. Wir wünschen uns für Josh, dass er einen schönen Lebensabend bei lieben Menschen (am liebsten gemeinsam mit seiner Gefährtin) verbringen darf. Wenn Sie sein Mensch werden möchten, melden Sie sich bitte gern bei uns.

Diego ist am 04. Oktober 2019 bei uns eingezogen. Er stammt aus einer rumänischen Auffangstation, in der er mehrere Jahre verbrachte, eventuell schon seit der Welpenzeit war. Der wunderschöne Rüde ist dementsprechend noch etwas scheu, baut aber langsam Vertrauen zu uns auf. Er ist noch nicht stubenrein und kann auch noch nicht an der Leine laufen, beides müssen wir ihm erst noch beibringen. Mit Artgenossen ist er gut verträglich. Diese Fotos sind noch in Rumänien entstanden:

 

 

 

  

Und diese Fotos sind in den ersten Tagen hier bei uns im TierHeim aufgenommen worden:

Diese Fotos sind im April 2020 entstanden und zeigen, wie gut sich Diego bei uns entwickelt hat. Aus ihm ist ein fröhlich lachender Hund geworden:

Diego sucht ein Zuhause bei liebevollen Menschen mit Hundeerfahrung, die ihm zeigen, dass das Leben auch schön sein kann. Gern dürfen ihn diesem Zuhause auch schon weitere Hunde sein, die ihm Sicherheit geben. Wenn Sie ihm beim Start in ein neues Leben zur Seite stehen wollen, melden Sie sich bitte bei uns.

Mogli ist am 09. Dezember 2018 bei uns eingezogen. Bis dahin lebte er bei einer Familie mit zwei Kindern, die ihn als Welpen adoptiert hatten. Aufgrund diverser Erziehungsfehler entwickelte er sich aber so, dass er sich in bestimmten Situationen nicht gern anfassen ließ und dann abschnappte. Die Familie bekam leider Erziehungstipps von Trainern, die die Situation verschimmerten und sahen sich schließlich nicht mehr in der Lage, ihn zu behalten.

Mogli hört super gut auf Kommandos, kann auf Spaziergängen auch gut ohne Leine laufen, fährt problemlos im Auto mit, ist sehr gut verträglich mit Artgenossen und kann auch mal alleine bleiben.

Gegenüber Fremden ist er zunächst misstrauisch und warnt massiv, wenn er Angst bekommt. Hat er aber Vertrauen gefaßt, verschenkt er sein Hundeherz total und kuschelt für sein Leben gern. Aufgrund der erwähnten Erziehungsfehler verteidigt er sein Futter gegenüber Menschen und Artgenossen und sollte deshalb seperat gefüttert und dabei in Ruhe gelassen werden. Dann gibt es keinerlei Probleme.

 

Leider stellte sich im Laufe seines Aufenthalts bei uns heraus, dass er Diabetes insibidus und eine Niereninsuffizienz hat. Beides wird mit Medikamenten behandelt. Wir suchen für Mogli hundeerfahrene Menschen, die erkennen, was für ein toller Hund er ist und ihm ein Zuhause schenken möchten. Wenn Sie Mogli kennenlernen möchten, rufen Sie uns bitte an.

Hier ein paar Fotos, die im April 2020 entstanden sind:

Diese schönen Bilder von Mogli mit seinem Kumpel Paddy sind im August 2020 entstanden:

 

Die kleine Coco ist am 27. April 2019 bei uns eingezogen, weil ihre Halterin sich nicht mehr vernünftig um sie kümmern konnte. Deshalb musste Coco 10 – 12 Stunden täglich allein zu Hause bleiben, was sie irgendwann nicht mehr aushielt und nur noch traurig war.

Coco ist eine schlaue und freundliche Hündin. Sie liebt es, mit ihren Menschen zusammen zu sein, kann aber auch alleine bleiben. Sie ist stubenrein, fährt problemlos im Auto mit, geht gern spazieren und läuft dabei ordentlich an der Leine und ist mit Artgenossen gut verträglich. Wenn diese allerdings zu nahe an ihr Körbchen oder Futter kommen, zeigt sie durch ein angedeutetes Fletschen der Zähne und ein leichtes Knurren deutlich, dass sie Abstand wünscht, wird aber nie wirklich aggressiv. Sie liebt es, mit ihren Hundefreunden zusammen zu sein und wird daher nur in einen Haushalt mit bereits vorhandenem Hund/ vorhandenen Hunden vermittelt.

 

Wenn wir im Büro sind, leistet uns Coco Gesellschaft und freut sich, wenn sie auf unserem Schoß sitzen darf, während wir am PC arbeiten. Dabei ist dieses niedliche Bild entstanden. Wir suchen für Coco ein liebevolles Zuhause, wo sie für immer ankommen darf und freuen uns bei Interesse über einen Anruf bei uns im TierHeim.

 

 

 

 

 

Rosalie ist am 11. Januar 2019 bei uns eingezogen. Sie stammt aus einer rumänischen Tötungsstation, von der aus sie in ein Shelter gebracht wurde, wo sie gemeinsam mit Larabella und vielen anderen Hunden lebte. Uns erreichte ein Hilferuf für Larabella, auf dem Josie im Hintergrund des Fotos in einem Fenster liegend mit geschlossenen Augen zu sehen war. Uns berührte dieses Foto so sehr, dass wir uns entschlossen, auch sie mit aufzunehmen. Deshalb baten wir um weitere Fotos und erhielten diese hier:

Rosalie verträgt sich gut mit Artgenossen, ist Menschen gegenüber aber noch sehr zurückhaltend, weshalb wir am Vertrauensaufbau mit ihr arbeiten. Dabei macht sie täglich Fortschritte, so dass wir zuversichtlich in ihre Zukunft schauen. Bei uns im Auslauf und im Hof bewegt sie sich schon frei und sicher und fühlt sich offensichtlich wohl.

Wir wünschen uns für Rosalie hundeerfahrene Halter, die weiter am Vertrauensaufbau mit ihr arbeiten. Ein eigener, eingezäunter Garten ist unumgänglich, weil sie noch nicht an der Leine spazieren gehen kann.

Nach wochenlanger Vorbereitung ist Rosalie am 04. März 2019 in ein neues Zuhause umgezogen. Sie lebte bis zum 26. März bei unserer ersten Vorsitzenden und ihrer Famlie und hat dort viel gelernt. Sie ist viel weniger scheu, hat deutlich an Selbstsicherheit und Selbstbewußtsein zugelegt und hat sich prima entwickelt. Leider zogen sich aber zwei Hunde aus der bereits bestehenden Gruppe immer mehr zurück, weil sie mit Rosalie`s Präsenz nicht klar kamen. Rosalie versuchte auch, eine der Hündinnen zu dominieren, während sie mit der anderen super klar kam. Sehr schweren Herzens musste deshalb der Entschluss gefaßt werden, sie  zurück ins TierHeim zu bringen, denn es gilt ganz klar die Regel: Wer zuerst da war, darf nicht leiden, weil ein neuer Hund hinzu kommt. Diese Fotos sind in der Zeit dort entstanden und zeigen, wie prima sie sich entwickelt hat:

Selbstverständlich wird unsere erste Vorsitzende weiter mit Rosalie daran arbeiten, dass sie sich an Geschirr und Leine gewöhnt, so dass man mit ihr spazieren gehen kann. Nach allem, was sie in den letzten Wochen gelernt hat, sind wir zuversichtlich, dass sie noch viele Fortschritte machen wird und ein Hund wird, der seine Scheu vor Menschen ablegt. Umweltreize machen ihr keine Probleme! Vorbeifahrende Radler, Trecker, Autos, laute Geräusche im Haushalt usw. nimmt sie völlig gelassen hin, weshalb wir glauben, dass sie einmal ein Zuhause hatte. Wir suchen für Rosalie ein liebevolles Zuhause, gern auch mit bereits vorhandenen, selbstbewußten Hunden, an denen sie sich orientieren kann. Zurückhaltende Hunde versucht sie eher zu dominieren. Mit Katzen versteht sich Rosalie übrigens gut, hier gab es keine Probleme.

Update vom Oktober 2019:

Unsere Beirätin Elke Arun Frank und Clarissa v. Reinhardt haben in den letzten Wochen und Monaten täglich mit Rosalie geübt und so hat sie schon vieles gelernt. Sie springt auf das Kommando „Auto hopp“ ins Auto und fährt darin gerne mit. Sie weiß jetzt, dass das Tragen eines Geschirres ungefährlich ist und geht super gern mit spazieren – allerdings noch ohne Leine, weil ihr die immer noch große Angst macht. Aber sie läuft zuverlässig mit, hält dabei Kontakt, kennt die Kommandos „weiter“, „schau mal her“, „auf die Seite“ und „warte“.  Sie hat keinerlei Angst vor Radfahrern, Autos oder Traktoren, sondern geht einfach auf die Seite, um sie vorbei zu lassen. Diese Fotos sind im Sommer 2019  entstanden:

 

Im Herbst 2019 entstanden diese schönen Fotos von Rosalie:

Am 16. Februar 2020 ist dieses besondere Foto von Rosalie entstanden:

Rosalie sucht ein Zuhause bei bereits vorhandenem(n) Hund(en) und bei Menschen, die schon etwas Erfahrung im Umgang mit Hunden haben und weiter mit ihr arbeiten. Sie ist sehr intelligent und liebt es, Ausflüge zu machen und neues zu lernen. Wenn Sie sich für die hübsche Rosalie interessieren, rufen Sie uns bitte an.

Keksi stammt aus Rumänien und ist am 30. November 2018 bei uns eingezogen, weil sein Tötungstermin anstand. Laut seinen rumänischen Papieren soll er im November 2005 geboren sein, was aber sicher nicht der Fall ist. Laut Tierarzt und auch unserer Einschätzung nach ist er ca. 2010 geboren.

Als Keksi bei uns ankam war er total erschöpft und verunsichert. Aber schon nach wenigen Tagen faßte er Vertrauen und entwickelte sich zu einem sehr liebenswerten und verschmusten Hund, der allen Menschen gegenüber nur freundlich ist. Er geht gern spazieren und läuft dabei prima an der Leine, kann auch mal alleine bleiben, ist stubenrein und fährt problemlos im Auto mit. Mit Rüden ist er nicht gut verträglich, mit Hündinnen versteht er sich hingegen gut und er kann auch mit Katzen zusammen leben. Er ist voller Tatendrang und möchte sein Leben noch mal richtig genießen.

In den Vorderläufen wurden Arthrosen festgestellt, die seitdem mit Schmerzmittel behandelt werden. Sicher täte ihm auch Physiotherapie gut. Eine Notfalloperation im September 2020, bei der ihm die Milz samt Tumor entfernt wurde, hat er super überstanden!

 

Nach allem, was Keksi durchgemacht hat, suchen wir nun ein liebevolles Zuhause für ihn, in dem er für immer bleiben darf. Wer den charmanten und noch sehr rüstigen Hundemann kennenlernen möchte, wendet sich bitte an uns.

Paddy stammt aus einer rumänischen Tötungsstation, in der er den nächsten Winter sicher nicht mehr überlebt hätte. In diesem tristen Käfig fristete er traurig und voller Angst sein Dasein.

Deshalb haben wir ihn kommen lassen. Als er am 02. November 2018 bei uns einzog, war er voller Angst und sehr erschöpft. Er wollte immer nur schlafen und schien noch nie in seinem Leben in einem weichen Bett gelegen zu haben. Es war unglaublich rührend, mit welch glücklichem Gesicht er sich in die weichen Kissen fallen ließ und dankbar einschlief. Seine Zähne müssen in absehbarer Zeit sarniert werden, wir wollen ihm aber erst noch etwas Zeit lassen, um anzukommen.

  

Nach wenigen Tagen fing er an, das TierHeim zu erkunden und allmählich Vertrauen zu uns aufzubauen. Inzwischen geht er sogar sehr gern spazieren und scheint sich wie in einer neuen Welt zu fühlen. Oft bleibt er stehen, schaut sich um, wedelt leise und kann sich kaum vorstellen, wie gut es ihm jetzt geht. Paddy ist sehr gut verträglich mit Artgenossen, bleibt problemlos auch mal allein, ist stubenrein und fährt im Auto mit, wenn man ihm rein hilft.

Wir suchen für Paddy ein liebevolles Zuhause, wo er seinen Lebensabend verbringen darf. Wer den älteren, aber noch rüstigen und sehr liebenswürdigen Hundeherrn kennenlernen möchte, wendet sich bitte an uns.

Diese schönen Bilder von Paddy mit seinem Kumpel Mogli sind im August 2020 entstanden:

 

Flora und Fio sind am 10. März 2018 bei uns eingezogen. Sie stammen aus Bulgarien und haben sich dort in einem Hundelager gefunden und gegenseitig Halt in dieser scheinbar ausweglosen Situation gegeben. Sie sind eher ruhige und anfangs schüchterne Hunde gegenüber Menschen, weshalb ihre Vermittlungschancen dort gleich null waren. Kommt überhaupt mal ein Interessent in ein Lager, fallen die stürmischen und gleich begrüßenden Hunde auf und werden adoptiert. Zusätzlich machte der eisige bulgarische Winter den beiden sehr zu schaffen, weshalb sie sich oft zurück zogen.

 

Die beiden haben ein sehr sanftes Wesen und haben sie erst einmal Vertrauen gefaßt, kuscheln sie sehr gern. Im Lager haben sie einer ehrenamtlichen Helferin sogar liebevoll die Hand abgeschleckt. Beide sind sehr gut verträglich mit Artgenossen und haben im Lager sowohl miteinander, als auch mit anderen Hunden gespielt. Die beiden sind noch jung und wir sind sicher, dass sie sich mit etwas Geduld zu ganz normalen, fröhlichen Hunden entwickeln können. Sie fahren problemlos im Auto mit, können auch mal alleine bleiben und sind stubenrein. An der Leine zu laufen lernen sie gerade, das Brustgeschirr lassen sie sich schon anziehen. Die Bilder mit Halsband sind noch in Bulgarien entstanden.

 

Die beiden hängen sehr aneinander, machen alles gemeinsam und werden deshalb auch nur gemeinsam vermittelt. Wer sich für die sanften Schönheiten interessiert und ihnen ein gemeinsames Zuhause schenken möchte, wendet sich bitte an uns.

Grisu ist am 09. Februar 2018 bei uns eingezogen und hat eine schlimme Zeit hinter sich. Er wurde 2015 aus einer rumänischen Tötungsstation „gerettet“, allerdings nur, um die nächsten 3 Jahre in einem Bretterverschlag bei einer Tierschützerin zu verbringen, die mit der Haltung der vielen Hunde, die sie hatte., schlichtweg überfordert war. Grisu kam nur zum Fressen aus dem Verschlag raus, wie sein Verhältnis zu den anderen Hunden war, können wir nicht sagen. Bei uns zeigt er sich großen Hunden gegenüber sehr zurückhaltend bis ängstlich.

 
Seit seiner Ankunft bei uns hat er kleine, für ihn aber riesengroße Fortschritte gemacht: Er hat schon etwas Vertrauen zu Claudia gefaßt, die sich täglich um ihn kümmert. Wenn sie ihm vorliest, legt er sich zu ihr auf die Matratze und er kann sogar in ihrer Gegenwart fressen – was er normalerweise nicht tut, wenn ein Mensch in der Nähe ist. Und Claudia begrüßt er sogar schon mit einem kleinen Wedeln, wenn sie kommt.

 

 

 

 

 

Grisu hat anscheinend eine alte Verletzung im Bereich der Lendenwirbelsäule oder Hüfte, die ihm Schmerzen bereitet, weshalb er Medikamente bekommt. Sobald er so viel Vertrauen gefaßt hat, dass man ihn zum Tierarzt bringen kann, wird er näher untersucht. Es wird sicher noch einige Zeit brauchen, ehe er dieses Vertrauen aufbauen kann. Wir suchen für Grisu entweder sehr erfahrene Hundehalter oder Paten, die seinen Aufenthalt bei uns finanziell unterstützen. Wenn Sie mehr über den kleinen Kerl wissen möchten, wenden Sie sich bitte an uns.

Im Juli 2019 sind diese schönen Fotos von Grisu entstanden, die zeigen, wie gut er sich bei uns eingelebt hat und wie wohl er sich hier im TierHeim fühlt:

 

 

 

 

Die Schwestern Momo und Aika sind am 13. Juni 2017 bei uns eingezogen, nachdem wir sie mit Hilfe der Feuerwehr von einem lichterloh brennenden Hof geholt haben, auf dem die Halter sie zurückgelassen haben. In letzter Minuten konnten sie gerettet werden, denn die Flammen waren schon dicht an dem Zwinger, in dem sie leben mussten.

 

 

 

 

 

 

 

 

Schon vor dem Brand ging es den Tieren auf diesem Hof nicht gut. Immer wieder kam es zu Anzeigen wegen der Haltungsbedingungen. Der Zwinger von Momo und Aika zum Beispiel war für die beiden jungen und lebenslustigen Hündinnen mit 6m² (auch nach den gesetzlichen Bestimmungen) viel zu klein und sie mussten ihre Notdurft auf diesem engen Raum verrichten. Dadurch war der gesamte Bereich, sogar das Dach ihrer Hütte, völlig verkotet. Wasser hatten sie auch nicht und die Futternäpfe waren mit angeschimmelten Resten irgendwelcher Lebensmittel gefüllt, die sicher nicht für die Ernährung eines Hundes geeignet waren.

Momo und Aika sind sehr verschmust und wollen immer in der Nähe von uns Menschen sein. Mit Kindern verstehen sie sich gut, ebenso mit Katzen und Artgenossen. Beim Spielen mit anderen Hunden müssen wir sie aber manchmal etwas ausbremsen, weil sie oft zu rasant sind und sehr körperbetont spielen, was anderen Hunden leicht zu viel wird. Die beiden laufen gut an der Leine, fahren gerne im Auto mit und können auch mal allein bleiben.

 
Da die beiden Schwestern schon ihr ganzes Leben lang zusammen sind, suchen wir vorzugsweise einen gemeinsamen Platz. Wer Momo und Aika kennenlernen möchte, wendet sich bitte an uns.

Am 04. August 2018 sind diese schönen Fotos von Aika und Momo auf einem Spaziergang entstanden:

  

Im Juli 2019 waren die beiden auf dem Hundeplatz und hatten viel Spaß dort:

Am 27. Juli 2017 sind Cheyenne und Charmeur bei uns eingezogen. Weil ihre Halterin sie nicht behalten wollte, wurden die beiden Herdenschutzhunde im September 2016 privat vermittelt.

    

Obwohl der Platz von zwei Tierschutzvereinen (!) empfohlen worden war, fand der Sohn der ehemaligen Halterin die Hunde in diesem Zustand vor, als er sie im Juli 2017 zur Kontrolle besuchte.

 

Der neue Halter hatte offensichtlich psychische Probleme und hat sich – gelinde gesagt – nicht vernünftig um sie gekümmert. Sie waren in einem furchtbaren Zustand und so nahm der junge Mann sie sofort mit und brachte sie zu einem Tierarzt, wo eine Untersuchung und anschließende Behandlung eingeleitet wurde. Beide Hunde sind extrem stark von der Sarcoptesmilbe befallen. Leider konnte der Sohn der ehemaligen Halterin die Hunde aber nicht behalten, weil er erhebliche Probleme mit seinem Vermieter wegen ihnen hatte. Er schrieb deshalb viele Vereine mit der Bitte um Aufnahme an. Leider hat sich – wahrscheinlich auch wegen der hohen Infektionsgefahr und anfallenden Behandlungskosten – kein anderer Verein gefunden, der Charmeur und Cheyenne aufnehmen konnte oder wollte und so haben wir schließlich zugesagt, weil sie uns so unendlich leid taten. Aber wir brauchen Hilfe! Die umfangreichen Hygienemaßnahmen und die weitere Behandlung kosten viel Geld und ob sie nach ihrer Gesundung in einigen Monaten gleich ein neues Zuhause finden, ist fraglich, denn die Geschwister sind schon 9 Jahre alt und wir werden sie keinesfalls trennen.

Deshalb suchen wir Paten und Spender und danken jedem, der uns hilft, aus diesen beiden Hunden wieder glückliche und gesunde Tiere zu machen. Selbstverständlich suchen die beiden auch ein liebevolles Zuhause. Sie sind Menschen gegenüber sehr freundlich, beschützen aber rassetypisch ihre Bezugsperson (NICHT übertrieben oder beißend!). Sie fahren problemlos im Auto mit, können auch mal alleine bleiben und gehen super gern spazieren. Ideal wären Menschen mit einem großen Garten oder Hof, allerdings sollen die beiden nicht grundsätzlich draußen gehalten werden, sondern vollen Familienanschluß haben. Cheyenne und Charmeur werden nur zusammen vermittelt, da sie sehr aneinander hängen und diese schwere Zeit ihrer Krankheit mit Schmerzen und unerträglichem Juckreiz am ganzen Körper wahrscheinlich nur deshalb überstanden haben, weil sie sich hatten.

Charmeur und Cheyenne haben seit ihrem Einzug bei uns im Juli 2017 tolle Fortschritte gemacht! Ihre Wunden sind alle verheilt, die Räude ist vollständig ausgeheilt und das Fell ist schon richtig toll nachgewachsen. Hier einige Fotos, aufgenommen Anfang Oktober 2017. Nun müssen wir nur noch ein gemeinsames Zuhause für die beiden finden! Die beiden sind sehr anhänglich und menschenbezogen, kuscheln sehr gern!

 

Im Sommer 2018 kam es zu einem Zwischenfall, als zwei Gassigeher mit Charmeur und Cheyenne unterwegs waren. Ein älterer Herr ging frontal auf die Gruppe zu, um sich über deren Anwesenheit am Seeufer zu beschweren. Obwohl einer der Gassigeher den Herrn aufforderte, stehen zu bleiben und Abstand zu halten, ging dieser weiter auf die Hunde und Gassigeher zu, worauf Charmeur nach vorne sprang und den Mann heftig und mehrfach in den Arm biß. Er musste ins Krankenhaus und mehrfach operiert werden. Charmeur hat seitdem Leinen- und Maulkorbzwang! Uns gegenüber ist er so verschmust und liebevoll wie immer.

Im Sommer 2018 haben Charmeur und Cheyenne einen Ausflug mit Talea und Sybille gemacht. Dabei sind diese netten Fotos entstanden:

Hier einige Fotos von den beiden vom Herbst 2018:

Charmeur und Cheyenne sind in die Jahre gekommen, sie laufen deutlich gemächlicher und auch nicht mehr so weit. Diese netten Fotos von den beiden sind im April 2019 auf dem Hundeplatz entstanden:

Im Laufe des Jahres bis zum April 2020 sind diese schönen Fotos von den beiden entstanden:

Am 06. Mai 2020 ist unsere liebe Cheyenne verstorben. Es ging ihr mehrere Tage lang nicht gut, unser Tierarzt vermutete zunächst eine Infektion, die Behandlung mit Antibiotika schlug gut an. Aber an diesem Tag ging es ihr innerhalb von wenigen Stunden rapide schlechter und auch eine Not-Operation in der Klinik konnte sie nicht retten. Wie sich zwei Tage später durch die Laborwerte herausstellte, hatte sie hochgradige Anaplasmose.

Wir vermissen sie, ihren schaukelnden Gang, ihr bezauberndes Lächeln. Wir denken an die dramatische Rettungsaktion 2017, die zur Aufnahme von Cheyenne und Charmeur führte. Wir sind so froh, dass wir die beiden kennenlernen durften, sie waren und sind eine solche Bereichung.  Cheyenne werden wir nie vergessen, unsere ganze Fürsorge gilt jetzt Charmeur, der nun zum ersten Mal in seinem Leben ohne seine Schwester auskommen muss.

 

Aslan ist am 16. Juni 2017 bei uns eingezogen. Er lebte zunächst bei einer Familie, die ihn als Welpe bei einem Züchter gekauft hatte. Im Dezember 2016 und Januar 2017 hat er dann innerhalb von fünf Wochen zwei Mal sein Zuhause verloren, denn die Familie, bei der er aufgewachsen war, hat ihn am 02. Dezember 2016 „aus Zeitmangel“ über eBay-Kleinanzeigen an eine Frau verkauft, die mit ihm überfordert war und auch kein geeignetes Grundstück hatte. Am 06. 2017 Dezember musste er deshalb dort auch wieder weg. Dann lebte er für mehrere Monate auf einer Not-Pflegestelle in Brandenburg in einem Zwinger, wo er total unglücklich war. Er heulte viel und wurde extrem dünn, weil er vor Kummer kaum fressen wollte, denn er vermißte das Zusammenleben mit seinen Menschen und verstand nicht, warum er isoliert und einsam in einem Zwinger sein musste. So haben wir uns entschlossen, Aslan aufzunehmen und ein geeignetes Zuhause für ihn zu suchen. Diese Fotos sind wenige Wochen nach seinem Einzug entstanden:

Aslan geht super gern spazieren und läuft dabei auch gut an der Leine. Er ist sehr verschmust und menschenbezogen, kann aber auch mal alleine bleiben. Fremden Menschen gegenüber ist allerdings anfangs Vorsicht geboten, Aslan muss erst von ihrer Ungefährlichkeit überzeugt sein, ehe er Vertrauen faßt.

Altersentsprechend ist er sehr verspielt, weshalb man eine gewisse Standfestigkeit haben sollte, wenn er einen zum Mitmachen auffordert. Seit er bei uns ist, frißt er gut, hat an Gewicht zugelegt und sich zu einem ständig gut gelaunten Hund entwickelt, weshalb wir ihn auch „den lachenden Kangal“ nennen.

Aslan verträgt sich gut mit anderen Hunden, ist beim ersten Kontakt nur manchmal etwas zu stürmisch. Er läßt sich aber gut zurechtweisen, wenn es dem anderen zu viel wird und fährt dann runter. Er spielt mit Artgenossen und ist dabei grobmotorisch, aber immer freundlich. Mit Katzen hat Aslan hingegen schlechte Erfahrungen gemacht und jagt sie deshalb.

Aslan kennt alle Kommandos des Grundgehorsams, die er gut ausführt. Zusätzlich hat er viele Tricks gelernt, die er begeistert ausführt. Er freut sich sehr und lachte dabei über`s ganze Gesicht, wenn man mit ihm übt.

Rassetypiscch ist er sehr territorial und damit sollten seine Halter umgehen können. Hier im TierHeim paßt er gut auf, wenn sich Fremde dem Eingang nähern und empfängt sie mit donnernden Gebell! Bevor Fremde reingelassen werden können, muss Aslan in sein Zimmer. Ganz gegenteilig fällt seine Reaktion aus, wenn ihm bekannte Menschen kommen – dann wackelt der ganze große Kerl vor Freude!

 

   

Am 27. Januar 2019 sind diese schönen Fotos entstanden:

Am 12. August 2019 sind diese schönen Fotos von Aslan entstanden, als er auf seine Patin wartete, die ihn seit Jahren täglich besucht:

Am 27. August 2019 entstand dieses schöne Foto. Es zeigt, wie unsere Vorsitzende Clarissa v. Reinhardt „händchenhaltend“ mit Aslan spazieren geht, so wie sie es immer in Momenten der besonderen Verbundenheit tun:

Dieses Foto ist im September 2019 bei Regenwetter entstanden:

Diese schönen Fotos wurden im Juli 2020 aufgenommen:

Am 17. Oktober 2020 sind diese schönen Fotos von Aslan mit seinen Freundinnen Wilma und Frieda entstanden:

 

 

Am 21. Oktober 2020 entstanden diese schönen Bilder von Aslan bei einem Ausflug:

 

 

Percy ist am 05. Dezember 2015 bei uns eingezogen. Er ist in einem staatlichen Tierasyl in Rumänien aufgewachsen und hat dort Parovirose Typ 1 gut überstanden. Er ist gesund und hat keinerlei Spätschäden aus dieser Krankheit.

   

Percy ist ein neugieriger und lieber Rüde, der es liebt, mit uns zu kuscheln. Die Narben in seinem Gesicht zeigen, dass er es nicht leicht gehabt hat in seinem Leben im Asyl, trotzdem ist er nur freundlich gegenüber Artgenossen und ihm vertrauten Menschen. Fremden Menschen gegenüber kann er misstrauisch sein und sogar schnappen, insbesondere, wenn er sich auf seinem eigenen Territorium befindet. Jedoch ist dies nicht immer so, manche Menschen findet er von Anfang an klasse und zeigt sich nur freundlich. Hat er jemanden einmal kennengelernt und ins Herz geschlossen, ist er zuverlässig freundlich und freut sich mit propellernder Rute, ihn zu sehen!

Percy fährt prima im Auto mit und kann gut an der Leine laufen. Er liebt lange Spaziergänge und hat schon viele Kommandos gelernt, die er zuverlässig ausführt. Er ist stubenrein und kann auch mal alleine bleiben. Wir suchen für Percy ein liebevolles Zuhause, gern mit bereits vorhandenen Hunden, in dem er für immer ankommen darf.

 

 

 

Die beiden besten Freunde Balto und Lucky sind am 09. September 2016 bei uns eingezogen. Sie stammen ursprünglich aus Rumänien, wurden dort als Junghunde von brutalen Hundefängern eingefangen und in eines der dortigen Lager gebracht. Von dem Tag an fristeten sie dort ein trostloses Leben, eingepfercht auf engstem Raum, ohne jegliche Beschäftigung geschweige denn Bewegungsspielraum und häufig gemobbt von anderen Hunden. All das haben sie gemeinsam ertragen und sich gegenseitig Halt gegeben, sie waren immer zusammen, haben sich nie aus den Augen gelassen. Deshalb werden sie auch nur gemeinsam vermittelt.

 

Lucky ist bis jetzt der Zutraulichere von den beiden. Er faßt schnell Vertrauen und lässt sich dann gern kraulen. Neuem gegenüber reagiert er zwar schreckhaft, aber sobald er bekannte Menschen sieht, freut er sich und begrüßt sie, indem er hüpfend und mit propellender Rute auf sie zu läuft. Balto ist etwas zurückhaltender, aber durchaus neugierig. Mit Lucky als Vorbild traut auch er sich in die Nähe von uns Menschen, mag aber noch nicht angefasst werden, was aber nach den Erlebnissen beim Einfangen und im Lager ganz normal und verständlich ist.

Beide Rüden befinden sich zur Zeit im Vertrauensaufbau, damit wir ihnen die schönen Dinge im Leben eines Hundes zeigen können, wie z.B. das Spazierengehen, das Toben auf dem Hundeplatz und die Zuneigung, die tierliebe Menschen ihnen schenken.

Update vom Juni 2020:

Lucky und Balto sind leider immer noch bei uns, obwohl sie schon so viel gelernt haben! Beide können inzwischen an der Leine gehen, Lucky macht schon seit Monaten lange Spaziergänge, auf denen er keine Probleme mit Radfahrern, Joggern usw. hat. Balto beginnt gerade erst mit den Spaziergängen, bei ihm hat die Gewöhnung an Berührungen und das Umlegen vom Geschirr lange gedauert. Beide springen auf Kommando ins Auto und fahren gerne mit zu kleinen Ausflügen. Lucky und Balto haben sich zu fröhlichen Hunden entwickelt und sind ein tolles Team, für das wir hoffentlich bald ein gemeinsames Zuhause finden.

Laluna ist am 10. Oktober 2015 gemeinsam mit ihrer Tochter Nicky bei uns eingezogen. Man hatte beide Hunde in strömenden Regen auf einer Autobahn in Rumänien entdeckt, wo sie nach Aussage von LKW-Fahrern seit Tagen ausharrten. Tierschützerinnen retteten die beiden unterkühlten und ausgehungerten Hündinnen und brachten sie in ein Auffanglager, wo sie mehrere Wochen lebten. Sie waren so ängstlich, dass sie nie aus ihrer Hütte kamen, wenn Menschen in der Nähe waren. Dieser Hilferuf mit den Fotos erreichte uns per email:

„Ein Hund sitzt auf einem Parkplatz an einer Autobahn im Regen. Ein so einsames und trauriges Bild. Unser Fahrer sah die Hündin dort, als er auf dem Weg nach Deutschland war, in der Nähe der Stadt Craiova in Rumänien. Er konnte nicht helfen, postete aber später das Bild auf Facebook. 

Es ließ mich nicht mehr los und ich fragte herum, wer eventuell diese Stelle kennt und dort schauen kann. Zwei Tierschützerinnen fuhren nach einigen Tagen hin, fanden die Hündin tatsächlich. Wieder saß sie dort im Regen. Sie hörten ein lautes Wimmern und fanden noch einen Welpen. Da die Hündin sehr verängstigt war, konnten sie sie und ihren Welpen nicht mitnehmen. Am nächsten Tag kamen sie mit Verstärkung wieder und fingen die beiden ein. Beide sind nach wie vor völlig verängstigt. Wir suchen einen Platz, wo die Hunde zunächst frei leben können. 

Ohne jeglichen Druck. Ein Gnaden- oder Tierschutzhof wäre hier das beste. Kann jemand helfen? Damit die beiden endlich den Zwinger verlassen und sehen können, dass das Leben auch schön sein kann?“

Wir beschlossen, sie bei uns aufzunehmen. Als sie bei uns ankamen, waren sie noch immer sehr verängstigt, inzwischen haben sie aber schon etwas Vertrauen gefasst und laufen uns vergnügt hinterher, wenn wir sie in die Ausläufe bringen, nehmen Leckerlies aus der Hand, spielen ausgelassen miteinander, auch, wenn wir in der Nähe sind. Sie schauen neugierig aus dem Fenster ihres Zimmers und sind freundlich zu den meisten anderen Hunden – nur unkastrierte Hündinnen mögen sie nicht.

  

Beide werden noch etwas Zeit zum Vertrauensaufbau brauchen, deshalb suchen wir entweder Paten, die die beiden tapferen Hündinnen finanziell unterstützen wollen oder sehr erfahrene Hundehalter. Wenn Sie Pate werden wollen, klicken Sie bitte hier, falls Sie Nicky oder Laluna kennenlernen möchten, wenden Sie sich bitte an uns.

Nicky ist am 10. Oktober 2015 gemeinsam mit ihrer Mutter Laluna bei uns eingezogen. Man hatte beide Hunde in strömenden Regen auf einer Autobahn in Rumänien entdeckt, wo sie nach Aussage von LKW-Fahrern seit Tagen ausharrten. Tierschützerinnen retteten die beiden unterkühlten und ausgehungerten Hündinnen und brachten sie in ein Auffanglager, wo sie mehrere Wochen lebten. Sie waren so ängstlich, dass sie nie aus ihrer Hütte kamen, wenn Menschen in der Nähe waren.

Dieser Hilferuf erreichte uns per email: ‚Ein Hund sitzt auf einem Parkplatz an einer Autobahn m Regen. Ein so einsames und trauriges Bild. Unser Fahrer sah die Hündin dort, als er auf dem Weg nach Deutschland war, in der Nähe der Stadt Craiova in Rumänien. Er konnte nicht helfen, postete aber später das Bild auf Facebook. Es ließ mich nicht mehr los und ich fragte herum, wer eventuell diese Stelle kennt und dort schauen kann. Zwei Tierschützerinnen fuhren nach einigen Tagen hin, fanden die Hündin tatsächlich. Wieder saß sie dort im Regen. Sie hörten ein lautes Wimmern und fanden noch einen Welpen. Da die Hündin sehr verängstigt war, konnten sie sie und ihren Welpen nicht mitnehmen. Am nächsten Tag kamen sie mit Verstärkung wieder und fingen die beiden ein. Beide sind nach wie vor völlig verängstigt.

Wir suchen einen Platz, wo die Hunde zunächst frei leben können. Ohne jeglichen Druck. Ein Gnaden- oder Tierschutzhof wäre hier das beste. Kann jemand helfen? Damit die beiden endlich den Zwinger verlassen und sehen können, dass das Leben auch schön sein kann?‘

Wir beschlossen, sie bei uns aufzunehmen. Als sie bei uns ankamen, waren sie noch immer sehr verängstigt, inzwischen haben sie aber schon etwas Vertrauen gefasst und laufen uns vergnügt hinterher, wenn wir sie in die Ausläufe bringen, nehmen Leckerlies aus der Hand, spielen ausgelassen miteinander, auch, wenn wir in der Nähe sind. Sie schauen neugierig aus dem Fenster ihres Zimmers und sind freundlich zu den meisten anderen Hunden – nur unkastrierte Hündinnen mögen sie nicht.

   

Beide werden noch etwas Zeit zum Vertrauensaufbau brauchen, deshalb suchen wir entweder Paten, die die beiden tapferen Hündinnen finanziell unterstützen wollen oder sehr erfahrene Hundehalter. Wenn Sie Pate werden wollen, klicken Sie bitte hier, falls Sie Nicky oder Laluna kennenlernen möchten, wenden Sie sich bitte an uns.

Valentina ist am 02. Oktober 2014 bei uns eingezogen, nachdem sie schon eine lange Leidensgeschichte hinter sich hatte. Valentina stammt ursprünglichen aus Rumänien, wo Tierquäler ihr mit einem Draht Steine um den Hals gebunden und sie im Winter in einen sechs Meter tiefen Abwasserschacht geworfen hatten. Eine Woche hielt sie es dort unten ohne Futter und Wasser auf sich allein gestellt aus, dann konnte sie von Tierschützern völlig unterkühlt und dehydriert geborgen werden. Die Drahtschlinge mit den Steinen hatte sich tief in das Fleisch um ihrem Hals eingeschnitten, die Wunde wurde versorgt und Valentina an den Tropf gehängt.

Der Tierarzt sagte, sie war völlig am Ende und hätte einen weiteren Tag dort unten sicher nicht überlebt.

Nach einem Monat in einem Tierheim in der Nähe von Bukarest wurde sie zu einer Familie mit einem Kind und zwei kleinen Hunden vermittelt. Die Leute waren anfangs sehr begeistert von ihr, riefen aber nach ca. 4 Wochen an, sie wollten Valentina nicht behalten, da diese territorial veranlagt wäre und es auch Probleme mit der Tochter geben würde. Eine Tierschützerin fuhr dorthin, um Valentina abzuholen und konnte problemlos Haus und Garten betreten. Was also wirklich dort vorgefallen war, war nicht heraus zu bekommen.

Also kam Valentina auf eine Pflegestelle, diesmal zu einer älteren Dame, wo alles gut klappte, bis diese am zweiten Tag versuchte, Valentina ein Stück Knochen, das sie auf der Straße gefunden hatte, aus dem Fang zu nehmen – worauf Valentina ihr in die Hand biß und auch dort sofort weg mußte.

Als nächste Station nahm eine junge Frau Valentina auf, die von Anfang an sagte, dass sie sie nur wenige Wochen nehmen konnte, weil der Vermieter und der Arbeitgeber keinen Hund gestatten. Die anfänglich euphorische Eisnchätzung des Tierschutzvereins, für eine so hübsche und junge Hündin hätte man doch sicher schnell einen Platz gefunden, zerschlug sich und nachdem die junge Frau Valentina nicht mehr behalten konnte, entschied der Verein, sie zurück nach Rumänien zu bringen! Dort wurde sie in einem Tierheim mit Gruppenhaltung untergebracht und brach psychisch vollkommen zusammen. Sie magerte ab, zeigte sich stark verunsichert.

Die junge Frau besuchte Valentina dort und war schockiert über ihren Zustand. Bei ihr hatte Valentina große Fortschritte in Bezug auf ihre Futteraggression gemacht und ließ auch schon nach kurzem Üben Personen in die Wohnung. Sie war gut ernährt und hatte glänzendes Fell, sie war anhänglich gegenüber ihren Bezugspersonen, man konnte mit ihr spazieren gehen und sie auf der Hundewiese mit Artgenossen zusammen lassen. Nun saß sie in einem Drecksloch und wurde von anderen Hunden augenscheinlich gemobbt, weshalb sie sich die meiste Zeit nur wenig bewegte und sich in irgendwelche Ecken verkroch, um nicht wieder Zielscheibe irgendwelcher Reibereien zu werden. Die junge Frau flehte uns an, Valentina bei uns aufzunehmen, was wir auch taten.

  

So kam sie zu uns. Valentina geht gern spazieren, ihre anfängliche Futteraggression ist so gut wie weg. Sie fährt gern im Auto mit, ist stubenrein, kann auch mal alleine bleiben und ist sehr gut verträglich mit Artgenossen. Sie ist ein sehr lieber, aber nicht unkomplizierter Hund. Das, was ihr angetan wurde, hat Narben auf ihrer Seele hinterlassen. Es gibt zum Beispiel ihr fremde Personen, auf die sie aggressiv reagiert, wenn sie sich ihr einfach so nähern. Sie braucht Zeit, um jemanden kennenzulernen und zu vertrauen. Hat sie einmal Vertrauen gefaßt, ist sie aber zuverlässig freundlich und liebt es, zu kuscheln.

 

Wir suchen für Valentina ein Zuhause bei hundeerfahrenen Menschen, denen klar ist, dass zumindest anfangs nicht einfach jeder Besuch hereinspazieren und Valentina streicheln kann. Wir sind sicher, dass sie auch auf diesem Gebiet noch Fortschritte machen kann, wenn mit ihr geübt wird. Hierzu braucht es aber Zeit und Erfahrung, weshalb Valentina nicht für Anfänger geeignet ist.

 

 

Im Juli 2019 sind diese schönen Fotos von Vatentina mit ihrem Freund Latjak entstanden: