Monty ist am 07. November 2021 bei uns eingezogen. Er wurde als 8 Monate alter Hund von einem älteren Ehepaar gekauft, das seinem Temperament nicht gerecht werden konnte. In den Jahren, die er bei ihnen war, dachten sie immer wieder über eine Abgabe nach, konnten sich aber doch nicht dazu entschließen. In den letzten Wochen bei ihnen sprang Monty jedoch mehrfach über den Gartenzaun, raste über eine Bundesstraße ins Dorf und es war wirklich Glück, dass dabei nichts passierte. Deshalb brachten sie Monty zu uns, damit er ein neues Zuhause finden kann.

Monty ist ein sehr quirliger Hund. Abgesehen von seiner lebhaften Rasse bekam er zu wenig Auslauf, denn man ging zwar täglich mit ihm spazieren, aber immer nur an der Leine. Er ist deshalb sehr aufgeregt, wenn er los darf. An der Leine läuft er sehr gut, aber kaum wird er abgeleint, rast er wie verrückt herum, bellt dabei und dreht sich auch um seine eigene Achse. Wir hoffen jedoch, dass wir dieses Verhalten mit der Zeit in den Griff bekommen, wenn er besser ausgelastet wird. Zusätzlich bekommt er einen medizinischen Check-up, weil es auch gesundheitliche Probleme gibt, die zu diesem Verhalten führen.

Monty fährt problemlos im Auto mit, kann auch mal alleine bleiben, geht sehr gern spazieren und verträgt sich richtig gut mit Artgenosen. Auch mit Katzen versteht er sich gut, in seinem vorherigen Zuhause hat er friedlich mit ihnen zusammengelebt. Mit Kindern ist er ebenfalls freundlich.

Wir suchen für ihn hundeerfahrene Menschen, gern auch mit bereits vorhandenen, freundlichen Hunden und/ oder Katzen. Wenn Sie sich für Monty interessieren und ihn kennenlernen möchten, rufen Sie uns gerne an. Hier noch ein paar Fotos von Monty:

 

 

Fonzi ist am 06. November 2021 bei uns eingezogen. Er stammt aus Sardinien, wo er sein ganzes bisheriges Leben in einer Auffangstation verbrachte, in die er als Welpe kam. Leider wurde er dort von anderen Hunden gemobbt, weshalb Fonzie sehr ängstlich ist und versucht, sich zu verstecken. Er ist ein sehr sanfter Hund. Diese Fotos zeigen ihn 2018 in der Auffangstation:

2019 entstanden dort diese Fotos von ihm:

Fonzie in der Auffangstation 2021, angstvoll verkrochen in einer winzigen Box:

Für Fonzi geht es nun darum, bei uns die schönen Seiten des Lebens kennenzulernen. Es liegt ein langer Weg vor ihm, aber wir sind sicher, dass er bald verstehen wird, dass ihm hier nichts passiert. Hier ein paar Bilder aus den ersten Tagen bei uns:

  

Wir suchen Menschen, die Fonzi auf diesem Weg begleiten und ihn später adoptieren möchten oder Menschen mit Erfahrung im Umgang mit Angsthunden. Wenn Sie Fonzi kennenlernen möchten, freuen wir uns über einen Anruf hier im TierHeim.

 

Yuno ist am 27. Oktober 2021 bei uns eingezogen. Der HSH-Mischlingsrüde kam ursprünglich aus Griechenland und wurde hier in Deutschland zu einer Familie vermittelt, die nicht mit ihm klar kam. Er hat auf dieser Stelle viele Hundeschulen durchlaufen, aber leider nur solche, die mit veralteten Dominanztheorien arbeiteten und weder Fachwissen, noch Erfahrung oder Einfühlungsvermögen hatten. So ist der arme Kerl völlig verunsichert worden und zeigt diese Unsicherheit nun durch Drohverhalten wie Knurren und Anspringen.

Jedenfalls wollte die Familie ihn nicht mehr und so wurde er von den für ihn zuständigen Tierschützern zu einer Pflegestelle gebracht, die aber leider nur für ein paar Tage einspringen konnte. Diese Fotos sind dort entstanden:

Nachdem in der Kürze der Zeit kein Zuhause für ihn gefunden werden konnte, kam er zu uns in Pension und hier darf er bleiben, bis er sein endgültiges Zuhause gefunden hat. Yuno wurde von den grieschischen Tierschützern als junger, verspielter Hund beschrieben, der sich super mit Menchen, auch Kindern, Hunden und Katzen versteht. Bei uns angekommen ist ein zutiefst verunsicherter Hund, voller Misstrauen und Angst, stark abgemagert, mit stumpfen, teilweise ausgefallenem Fell und den Nerven völlig am Ende. Seinen alten Namen haben wir nicht übernommen, er heißt jetzt Yuno, was aus dem Keltischen kommt und „der Willkommene, der Erwünschte“ heißt.

Bei ersten Spaziergängen lief er prima an der Leine, war sehr aufmerksam und suchte immer wieder den Blickkontakt zu Michi, die die Leine hielt. Richtungswechsel machte er super mit und so umrundeten sie an lockerer Leine die Wiese, gingen dann zu dem kleinen See dahinter und auf dem Weg entlang zurück ins TierHeim. Radfahrer beobachtete er aus einer Entfernung von 5 Metern ruhig und interessiert. Er hat offensichtlich gelernt sich hinzusetzen, wenn er warten muss, denn jedes Mal, wenn Michi ihm das Kommando „warte“ gab, setzte er sich ab. Auf dem Rückweg fuhr ein Fahrrad in einem Meter Abstand an ihnen vorbei, auch das beobachtete er ruhig und entspannt und auch als ein Fahrzeug der Gemeinde Bernau vorbeifuhr, blieb Yuno völlig gelassen. 🙂

Wir werden in den kommenden Wochen, evtl. Monaten daran arbeiten, ihm seine Lebensfreude und Selbstsicherheit wiederzugeben. Gleichzeitig suchen wir Menschen mit Hundeerfahrung, die ihn auf diesem Weg begleiten und ihm später ein liebevolles Zuhause schenken möchten. Wenn Sie sich für Yuno interessieren, melden Sie sich gern bei uns.

 

Roberta ist am 19. September 2021 bei uns eingezogen. Sie wurde Wochen zuvor zusammen mit dem Kangal-Rüden Juri in einem abgestellten Auto aufgefunden, die Rettung der beiden Hunde erfolgte in letzter Minute, denn beide waren in dem überhitzten Auto schon dehydriert und entkräftet. Die Scheiben waren beschlagen, das Wasser lief an ihnen herunter, der Sauerstoff wurde knapp. In einer dramatischen Rettungsaktion wurden die Hunde in Narkose geschossen, um sie aus dem Auto zu befreien, denn beide wehrten sich gegen das Einfangen mit der Schlinge, mußten aber dringend aus dem Wagen raus.

Zunächst waren sie dann in der Zwingeranlage einer Polizeihundestaffel untergebracht, weil das ortsansässige Tierheim überfüllt war. Weil sie dort aber nicht auf Dauer bleiben konnten, wurden wir um Aufnahme gebeten.

 

Über das Vorleben der Hunde ist nichts bekannt. Sicher hatte Roberta Kontakt mit Menschen, denn ihnen gegenüber ist sie sehr freundlich und verkuschelt. Mit Hunden zeigt sie sich bisher komplett unverträglich, obgleich sie ja mit Juri in einem Auto saß, wenn auch durch ein Gitter getrennt. Außerdem verfügt sie über einen gut ausgeprägten Jagdtrieb. Sie hatte mit Sicherheit schon Junge, was man an ihren stark ausgeprägten Zitzen sieht.

 

Sie steigt problemlos ins Auto und fährt ruhig mit, pöbelt aber Leute und Hunde an, die zu dicht an den Wagen kommen. Sie ist stubenrein und rassetypisch wachsam. Mit ihr vertrauten Menschen ist sie sehr verschmust und fürsorglich.

Natürlich wünschen wir uns für Roberta ein schönes Zuhause, es müßte aber bei wirklich HSH-erfahrenen Haltern mit Haus und sicher eingezäuntem Garten sein.

Wenn Sie Roberta kennenlernen möchten, rufen Sie uns gerne an. Über Patenschaften, die ihren Platz bei uns finanziell absichern, würden wir uns natürlich auch freuen!

 

Juri ist am 19. September 2021 bei uns eingezogen. Er wurde Wochen zuvor zusammen mit der Kangal-Hündin Roberta in einem abgestellten Auto aufgefunden, die Rettung der beiden Hunde erfolgte in letzter Minute, denn beide waren in dem überhitzten Auto schon dehydriert und entkräftet. Die Scheiben waren beschlagen, das Wasser lief an ihnen herunter, der Sauerstoff wurde knapp. In einer dramatischen Rettungsaktion wurden die Hunde in Narkose geschossen, um sie aus dem Auto zu befreien, denn beide wehrten sich gegen das Einfangen mit der Schlinge, mußten aber dringend aus dem Wagen raus.

Zunächst waren sie dann in der Zwingeranlage einer Polizeihundestaffel untergebracht, weil das ortsansässige Tierheim überfüllt war. Weil sie dort aber nicht auf Dauer bleiben konnten, wurden wir um Aufnahme gebeten.

 

 

Über das Vorleben der Hunde ist nichts bekannt. Sicher hatte Juri Kontakt mit Menschen und evtl. auch anderen Hunden, denn er ist nicht generell unverträglich. Er steigt problemlos ins Auto und fährt ruhig mit, pöbelt aber Leute und Hunde an, die zu dicht an den Wagen kommen. Er ist stubenrein und rassetypisch wachsam.

Ebenfalls rassetypisch sucht sich Juri seine Menschen aus – zu manchen hat er gleich Zutrauen und läßt sich dann gerne streicheln, bei anderen will er Abstand. Natürlich wünschen wir uns für Juri ein schönes Zuhause, es müßte aber bei wirklich HSH-erfahrenen Haltern mit Haus und sicher eingezäuntem Garten sein.

Wenn Sie Juri kennenlernen möchten, rufen Sie uns gerne an. Über Patenschaften, die seinen Platz bei uns finanziell absichern, würden wir uns natürlich auch freuen!

 

Kaya stammt aus Österreich und ist am 21. April 2021 bei uns eingezogen. Sie wurde als Welpe von einer Familie adoptiert, die sie nun – nach 10 gemeinsamen Jahren! – nicht mehr haben wollte. Sie wurde dort einfach nicht gesehen in ihrer wunderbaren Persönlichkeit, was wirklich schade ist, denn Kaya ist ein echter Schatz. In ihrem vorherigen Zuhause hat sie mit weiteren Hunden, Katzen und anderen Tieren zusammengelebt. Angst hat sie lediglich vor dem Tierarzt und braucht deshalb einen Maulkorb, wenn sie behandelt werden muss.

  

Kaya bleibt problemlos allein Zuhause und fährt gern im Auto mit. Sie liebt Spaziergänge, bei denen sie super an der Leine läuft, gern herumschnüffelt und sehr aufmerksam gegenüber ihrer Bezugsperson ist. Radfahrer, Jogger, Autos interessieren sie überhaupt nicht, sie läuft ruhig und gelassen weiter, solange sie etwas Abstand halten. Hier auf den Spazierwegen rund um das TierHeim fahren die Radler und Autos oft extrem dicht, schnell und rücksichtslos an den Hunden vorbei, dann verbellt Kaya diese energisch, weil sie Angst bekommt überfahren zu werden.

 

Wir suchen für Kaya ein liebevolles Zuhause, in dem sie endlich angekommen darf und gesehen wird. Wenn Sie Kaya kennenlernen möchten, rufen Sie gern an.

Diese schönen Fotos sind bei einem Ausflug im Juni 2021 entstanden:

 

Sam stammt aus Rumänien und ist am 05. Februar 2021 mit seiner Mutter und seinen drei Geschwistern bei uns eingezogen.

Seine Mutter lebte in Rumänien auf der Straße und versorgte dort Sam und seine Geschwister. Dann wurde sie angefahren und dabei wurde ihr linker Hinterlauf zertrümmert. Trotzdem schleppte sie sich zu ihren Welpen und versorgte diese weiter. Den Teil ihres Beines, der nur noch in Fetzen an ihr hing, hat sie sich selbst unter Schmerzen abgebissen! Tierschützer brachten sie mit ihren Jungen in eine Klinik, wo das Bein versorgt wurde, aber nachdem sie sich von der Operation halbwegs erholt hatte, brachte man die kleine Hundefamilie in ein Auffanglager, wo sie auf nacktem Beton ihr Dasein fristeten, kaum eine Chance auf Vermittlung, für die Welpen nicht und für die beinamputierte Giselle schon gar nicht. Uns erreichte ein Hilferuf mit folgenden Bildern:

Wir wollten nicht zulassen, dass Giselle all diese Mühen und Schmerzen auf sich genommen hatte, nur damit sie und ihre Kinder für immer in diesem Lager vor sich hin vegetieren sollten und so sagten wir zu, alle aufzunehmen, um ihnen einen guten Start in ein neues, glückliches Hundeleben zu ermöglichen. Und so kam auch Sam zu uns.

Sam ist ein ganz bezaubernder junger Rüde, der sehr an seiner Mutter hängt. Deshalb wollen wir versuchen, die beiden gemeinsam zu vermitteln. Wenn Sie diese Fotos sehen, verstehen Sie sicher, was wir meinen:

Sam ist aufgeweckt und fröhlich, altersentsprechend verspielt und traut sich auch schon, ein Geschirr zu tragen und an der Leine zu gehen.

Wir suchen für Sam (nur gemeinsam mit seiner Mutter Giselle) ein liebevolles Zuhause, wo er sich zu einem selbstbewußten und glücklichen Hund entwickeln darf. Wenn Sie die beiden kennenlernen möchten, freuen wir uns über Ihren Anruf.

Diese niedlichen Fotos von Giselle und Sam sind im März und April 2021 entstanden:

Hier ein paar schöne Fotos von den beiden vom 17. Juni 2021:

Dieses Foto entstand im August 2021 und zeigt wieder ihre innige Verbindung:

Im November 2021 sind diese schönen Fotos entstanden:

 

 

 

 

Giselle ist am 05. Februar 2021 mit ihren vier Kindern bei uns eingezogen. Sie lebte in Rumänien auf der Straße und versorgte dort ihre Welpen. Dann wurde sie angefahren und dabei wurde ihr linker Hinterlauf zertrümmert. Trotzdem schleppte sie sich zu ihren Welpen und versorgte diese weiter. Den Teil ihres Beines, der nur noch in Fetzen an ihr hing, hat sie sich selbst unter Schmerzen abgebissen! Tierschützer brachten sie mit ihren Jungen in eine Klinik, wo das Bein versorgt wurde, aber nachdem sie sich von der Operation halbwegs erholt hatte, brachte man die kleine Hundefamilie in ein Auffanglager, wo sie auf nacktem Beton ihr Dasein fristeten, kaum eine Chance auf Vermittlung, die Welpen nicht und die beinamputierte Giselle schon gar nicht. Uns erreichte ein Hilferuf mit folgenden Bildern:

Wir wollten nicht zulassen, dass Giselle all diese Mühen und Schmerzen auf sich genommen hatte, nur damit sie und ihre Kinder für immer in diesem Lager vor sich hin vegetieren sollten und so sagten wir zu, alle aufzunehmen, um ihnen einen guten Start in ein neues, glückliches Hundeleben zu ermöglichen.

Giselle ist eine sehr soziale und liebevolle Hündin mit einem bezaubernden Wesen. Sie verträgt sich sehr gut mit anderen Hunden und ist einfach nur lieb. Sie kann schon ein Geschirr tragen und an der Leine spazieren gehen, sie ist weitgehend stubenrein und kann im Auto mitfahren. Sie kann auch gut mal alleine bleiben und hat ein ganz besonderes, wundervolles Wesen.

Giselle hat inzwischen gut gelernt, mit ihrer Behinderung umzugehen, trotzdem sollte bedacht werden, dass sie kein Hund ist, mit dem man lange Wanderungen unternehmen kann und obwohl sie Treppen steigen kann, sollte sie das nicht dauernd müssen. Ideal wäre es, wenn sie Unterstützung durch Physiotherapie bekommt. Dieser Film zeigt sie am Tag ihrer Ankunft bei uns im TierHeim.

Ihr Sohn Sam hat eine ganz besondere Beziehung zu ihr, weshalb es unser Traum wäre, die beiden gemeinsam zu vermitteln. Er ist ein sehr sanfter und liebevoller Rüde, wunderschön und sicher leicht zu erziehen.

Wir suchen für Giselle und Sam ein liebevolles, gemeinsames Zuhause. Wenn Sie die beiden kennenlernen möchen, freuen wir uns über einen Anruf hier im TierHeim.

Diese niedlichen Fotos von Giselle und Sam sind im März und April 2021 entstanden:

Hier ein paar schöne Fotos von den beiden vom 17. Juni 2021:

Dieses Foto entstand im August 2021 und zeigt wieder ihre innige Verbindung:

 

Diese niedlichen Fotos sind im November 2o21 entstanden:

Franzi ist am 24. Oktober 2020 bei uns eingezogen, weil wir einen Hilferuf aus einem rumänischen Lager bekamen, dass vor dem Winter möglichst viele Hunde raus müßten. Als Franzi bei uns ankam, war sie völlig verstört, verkroch sich ängstlich, winselte viel und fraß kaum.

Zwei Tage später erhielten wir die Nachricht aus Rumänien, dass man wohl einen Fehler gemacht habe, als man die beiden SCHWESTERN Franzi und Resi voneinander getrennt hätte, denn Resi wäre völlig verstört, würde jegliche Nahrung verweigern, ständig winseln und sich verkriechen… Die beiden kamen als Welpen in das Lager, waren zum Zeitpunkt ihrer Trennung sieben Jahre alt und noch nie ohne einander gewesen.

Natürlich haben wir gesagt, dass Resi so schnell wir möglich nachkommen soll und so zog Resi am 31. Oktober 2020 ebenfalls bei uns ein.

 

Das Wiedersehen der beiden Schwestern war sehr bewegend, sie brauchten einen Moment, ehe sie richtig begriffen, was vor sich ging, dann waren sie wieder so unzertrennlich wie früher. Alles machen sie gemeinsam und Franzi ist wie umgewandelt, seit ihre Schwester wieder bei ihr ist. Sie ist gar nicht mehr so schüchtern, schon gar nicht ängstlich. Diese Fotos sind kurz nach Resi`s Einzug entstanden:

Die beiden sollen natürlich nie wieder getrennt werden, deshalb suchen wir ein gemeinsames Zuhause für die beiden. Wir wünschen uns Menschen, die den beiden nach einem Leben voller Entbehrungen zeigen wollen, wie schön Spaziergänge, Streicheleinheiten, leckeres Futter, ein behagliches Zuhause in Sicherheit usw. sind.

Beide laufen schon recht gut an der Leine und erkunden auf ersten Spaziergängen die Welt. Mit anderen Hunden sind sie gut verträglich, wie es mit Katzen ist, wissen wir nicht. Sie können auch mal alleine bleiben und fahren problemlos im Auto mit, das selbständige Einsteigen müssen sie aber noch lernen. Sie sind ganz entzückend miteinander und man sieht ihnen oft an, wie erstaunt sie über ihr neues Leben sind. Man muss sich ja vor Augen halten, dass sie erst im Alter von sieben Jahren zum ersten Mal aus dem Auffanglager raus kamen.

Diese schönen Fotos von den beiden sind im Juli 2021 entstanden:

Diese schönen Fotos sind im Juli 2021 entstanden:

Wenn Sie Franzi und Resi kennenlernen möchten, rufen Sie uns gern für ein gegenseitiges Kennenlernen an.

Josh ist am 07. März 2020 bei uns eingezogen. Er stammt aus einem polnischen Auffanglager nahe der russischen Grenze, in das er mit ca. 6 Monaten gebracht wurde und das er erst wieder verlassen hat, als wir ihn adoptierten! Sein ganzes Leben hat er also dort verbracht – was insbesondere schwierig war, weil er Epilepsie hat. Der Stress in dem überfüllten Lager begünstigte natürlich seine Krankheit, so dass es häufiger zu Anfällen kam. Seit er bei uns ist, hat er keinen Anfall mehr und braucht auch keine Medikamente gegen die Krankheit. 🙂

Josh ist ein durch und durch gutmütiger Hund, der jedem Streit aus dem Weg geht. Fremden Menschen gegenüber ist er zunächst zurückhaltend, merkt er aber deren gute Absichten, ist er sehr verkuschelt. Er liebt es, getreichelt und vor allem gebürstet zu werden, wobei er regelmäßig vor Wohlbehagen einschläft und leise schnarcht, was sehr niedlich ist.

Mit anderen Hunden verträgt er sich gut. Er fährt problemlos im Auto mit, kann an der Leine laufen, läuft aber lieber frei, wobei er seiner Bezugsperson auf Schritt und Tritt folgt. Er ist stubenrein und liebt es, draußen in der Sonne zu dösen. Lange Spaziergänge kann und will er nicht mehr machen, denn durch das entbehrungsreiche Leben im Lager hat er Arthrose und ziemlich kaputte Hüften. Deshalb sollte sein  neues Zuhause auch ebenerdig sein.

Am 28. Mai 2020 sind diese schönen Fotos von Josh entstanden, auf denen man gut sieht, wie prima er sich bei uns eingelebt hat:

Am 15. September 2020 entstand dieses Foto von Josh, das zeigt, was für ein wunderschöner Hund aus ihm geworden ist, seit er liebevoll umsorgt wird:

Josh hat hier im TierHeim die freundliche Hündin Snowwhite kennengelernt und ihr sein Herz geschenkt. Die beiden sind wirklich rührend miteinander. Wir wünschen uns für Josh, dass er einen schönen Lebensabend bei lieben Menschen (am liebsten gemeinsam mit seiner Gefährtin) verbringen darf. Wenn Sie sein Mensch werden möchten, melden Sie sich bitte gern bei uns.

Hier noch einige Fotos von Josh und Snowwhite vom Herbst 2020:

Im März 2021 wurden diese schönen Fotos von Josh gemacht:

Diego ist am 04. Oktober 2019 bei uns eingezogen. Er stammt aus einer rumänischen Auffangstation, in der er mehrere Jahre verbrachte, eventuell schon seit der Welpenzeit war. Der wunderschöne Rüde ist dementsprechend noch etwas scheu, baut aber langsam Vertrauen zu uns auf. Er ist noch nicht stubenrein und kann auch noch nicht an der Leine laufen, beides müssen wir ihm erst noch beibringen. Mit Artgenossen ist er gut verträglich. Diese Fotos sind noch in Rumänien entstanden:

 

 

 

  

Und diese Fotos sind in den ersten Tagen hier bei uns im TierHeim aufgenommen worden:

Diese Fotos sind im April 2020 entstanden und zeigen, wie gut sich Diego bei uns entwickelt hat. Aus ihm ist ein fröhlich lachender Hund geworden. Diego ist eine tiefe Verbindung zur Hündin Rosalie eingegangen, weshalb wir die beiden nicht trennen wollen. Die beiden suchen daher ein gemeinsames Zuhause bei liebevollen Menschen mit Hundeerfahrung.

Hier ein paar Fotos von Spaziergängen im Oktober 2021 mit seinen Freunden Xaverl und Rosalie:

Diese schönen Fotos sind im Oktober 2021 entstanden:

Wir suchen für die beiden ein Zuhause bei Menschen, die schon etwas Erfahrung im Umgang mit Hunden haben und weiter mit ihnen arbeiten. Beide sind sehr intelligent und lieben es, Ausflüge zu machen und Neues zu lernen. Diego ist der schüchternere von beiden, lernt aber auch immer weiter dazu. Wenn Sie sich für Rosalie und Diego interessieren, rufen Sie uns bitte an.

 

Rosalie ist am 11. Januar 2019 bei uns eingezogen. Sie stammt aus einer rumänischen Tötungsstation, von der aus sie in ein Shelter gebracht wurde, wo sie gemeinsam mit Larabella und vielen anderen Hunden lebte. Uns erreichte ein Hilferuf für Larabella, auf dem Josie im Hintergrund des Fotos in einem Fenster liegend mit geschlossenen Augen zu sehen war. Uns berührte dieses Foto so sehr, dass wir uns entschlossen, auch sie mit aufzunehmen. Deshalb baten wir um weitere Fotos und erhielten diese hier:

Rosalie verträgt sich gut mit Artgenossen, ist Menschen gegenüber aber noch sehr zurückhaltend, weshalb wir am Vertrauensaufbau mit ihr arbeiten. Dabei macht sie täglich Fortschritte, so dass wir zuversichtlich in ihre Zukunft schauen. Bei uns im Auslauf und im Hof bewegt sie sich schon frei und sicher und fühlt sich offensichtlich wohl.

Wir wünschen uns für Rosalie hundeerfahrene Halter, die weiter am Vertrauensaufbau mit ihr arbeiten. Ein eigener, eingezäunter Garten ist unumgänglich, weil sie noch nicht an der Leine spazieren gehen kann.

Nach wochenlanger Vorbereitung ist Rosalie am 04. März 2019 in ein neues Zuhause umgezogen. Sie lebte bis zum 26. März bei unserer ersten Vorsitzenden und ihrer Famlie und hat dort viel gelernt. Sie ist viel weniger scheu, hat deutlich an Selbstsicherheit und Selbstbewußtsein zugelegt und hat sich prima entwickelt. Leider zogen sich aber zwei Hunde aus der bereits bestehenden Gruppe immer mehr zurück, weil sie mit Rosalie`s Präsenz nicht klar kamen. Rosalie versuchte auch, eine der Hündinnen zu dominieren, während sie mit der anderen super klar kam. Sehr schweren Herzens musste deshalb der Entschluss gefaßt werden, sie  zurück ins TierHeim zu bringen, denn es gilt ganz klar die Regel: Wer zuerst da war, darf nicht leiden, weil ein neuer Hund hinzu kommt. Diese Fotos sind in der Zeit dort entstanden und zeigen, wie prima sie sich entwickelt hat:

Selbstverständlich wird unsere erste Vorsitzende weiter mit Rosalie daran arbeiten, dass sie sich an Geschirr und Leine gewöhnt, so dass man mit ihr spazieren gehen kann. Nach allem, was sie in den letzten Wochen gelernt hat, sind wir zuversichtlich, dass sie noch viele Fortschritte machen wird und ein Hund wird, der seine Scheu vor Menschen ablegt. Umweltreize machen ihr keine Probleme! Vorbeifahrende Radler, Trecker, Autos, laute Geräusche im Haushalt usw. nimmt sie völlig gelassen hin, weshalb wir glauben, dass sie einmal ein Zuhause hatte. Wir suchen für Rosalie ein liebevolles Zuhause, gern auch mit bereits vorhandenen, selbstbewußten Hunden, an denen sie sich orientieren kann. Zurückhaltende Hunde versucht sie eher zu dominieren. Mit Katzen versteht sich Rosalie übrigens gut, hier gab es keine Probleme.

Update vom Oktober 2019:

Elke Arun Frank und Clarissa v. Reinhardt haben in den letzten Wochen und Monaten täglich mit Rosalie geübt und so hat sie schon vieles gelernt. Sie springt auf das Kommando „Auto hopp“ ins Auto und fährt darin gerne mit. Sie weiß jetzt, dass das Tragen eines Geschirres ungefährlich ist und geht super gern mit spazieren – allerdings noch ohne Leine, weil ihr die immer noch große Angst macht. Aber sie läuft zuverlässig mit, hält dabei Kontakt, kennt die Kommandos „weiter“, „schau mal her“, „auf die Seite“ und „warte“.  Sie hat keinerlei Angst vor Radfahrern, Autos oder Traktoren, sondern geht einfach auf die Seite, um sie vorbei zu lassen. Diese Fotos sind im Sommer 2019  entstanden:

 

Im Herbst 2019 entstanden diese schönen Fotos von Rosalie:

Am 16. Februar 2020 ist dieses besondere Foto von Rosalie entstanden:

Am 30. Dezember 2020 sind diese schönen Fotos von Rosalie entstanden:

Diese niedlichen Fotos sind im Januar 2021 entstanden:

Rosalie ist bei uns im TierHeim eine tiefe Verbindung mit dem Rüden Diego eingegangen, weshalb die beiden nicht getrennt werden sollen.

Diese schönen Fotos von den beiden sind im Oktober 2021 entstanden:

Wir suchen für die beiden ein Zuhause bei Menschen, die schon etwas Erfahrung im Umgang mit Hunden haben und weiter mit ihnen arbeiten. Beide sind sehr intelligent und lieben es, Ausflüge zu machen und Neues zu lernen. Diego ist der schüchternere von beiden, lernt aber auch immer weiter dazu. Wenn Sie sich für Rosalie und Diego interessieren, rufen Sie uns bitte an.

Flora und Fio sind am 10. März 2018 bei uns eingezogen. Sie stammen aus Bulgarien und haben sich dort in einem Hundelager gefunden und gegenseitig Halt in dieser scheinbar ausweglosen Situation gegeben. Sie sind eher ruhige und anfangs schüchterne Hunde gegenüber Menschen, weshalb ihre Vermittlungschancen dort gleich null waren. Kommt überhaupt mal ein Interessent in ein Lager, fallen die stürmischen und gleich begrüßenden Hunde auf und werden adoptiert. Zusätzlich machte der eisige bulgarische Winter den beiden sehr zu schaffen, weshalb sie sich oft zurück zogen.

 

Die beiden haben ein sehr sanftes Wesen und haben sie erst einmal Vertrauen gefaßt, kuscheln sie sehr gern. Im Lager haben sie einer ehrenamtlichen Helferin sogar liebevoll die Hand abgeschleckt. Beide sind sehr gut verträglich mit Artgenossen und haben im Lager sowohl miteinander, als auch mit anderen Hunden gespielt. Die beiden sind noch jung und wir sind sicher, dass sie sich mit etwas Geduld zu ganz normalen, fröhlichen Hunden entwickeln können. Sie fahren problemlos im Auto mit, können auch mal alleine bleiben und sind stubenrein. An der Leine zu laufen lernen sie gerade, das Brustgeschirr lassen sie sich schon anziehen. Die Bilder mit Halsband sind noch in Bulgarien entstanden.

 

Die beiden hängen sehr aneinander, machen alles gemeinsam und werden deshalb auch nur gemeinsam vermittelt. Wer sich für die sanften Schönheiten interessiert und ihnen ein gemeinsames Zuhause schenken möchte, wendet sich bitte an uns.

Grisu ist am 09. Februar 2018 bei uns eingezogen und hat eine schlimme Zeit hinter sich. Er wurde 2015 aus einer rumänischen Tötungsstation „gerettet“, allerdings nur, um die nächsten 3 Jahre in einem Bretterverschlag bei einer Tierschützerin zu verbringen, die mit der Haltung der vielen Hunde, die sie hatte., schlichtweg überfordert war. Grisu kam nur zum Fressen aus dem Verschlag raus, wie sein Verhältnis zu den anderen Hunden war, können wir nicht sagen. Bei uns zeigt er sich großen Hunden gegenüber sehr zurückhaltend bis ängstlich.

 
Seit seiner Ankunft bei uns hat er kleine, für ihn aber riesengroße Fortschritte gemacht: Er hat schon etwas Vertrauen zu Claudia gefaßt, die sich täglich um ihn kümmert. Wenn sie ihm vorliest, legt er sich zu ihr auf die Matratze und er kann sogar in ihrer Gegenwart fressen – was er normalerweise nicht tut, wenn ein Mensch in der Nähe ist. Und Claudia begrüßt er sogar schon mit einem kleinen Wedeln, wenn sie kommt.

 

 

 

 

 

Grisu hat anscheinend eine alte Verletzung im Bereich der Lendenwirbelsäule oder Hüfte, die ihm Schmerzen bereitet, weshalb er Medikamente bekommt. Sobald er so viel Vertrauen gefaßt hat, dass man ihn zum Tierarzt bringen kann, wird er näher untersucht. Es wird sicher noch einige Zeit brauchen, ehe er dieses Vertrauen aufbauen kann. Wir suchen für Grisu entweder sehr erfahrene Hundehalter oder Paten, die seinen Aufenthalt bei uns finanziell unterstützen. Wenn Sie mehr über den kleinen Kerl wissen möchten, wenden Sie sich bitte an uns.

Im Juli 2019 sind diese schönen Fotos von Grisu entstanden, die zeigen, wie gut er sich bei uns eingelebt hat und wie wohl er sich hier im TierHeim fühlt:

Im März 2021 wurden diese schönen Fotos von Grisu gemacht:

 

 

 

 

 

Die Schwestern Momo und Aika sind am 13. Juni 2017 bei uns eingezogen, nachdem wir sie mit Hilfe der Feuerwehr von einem lichterloh brennenden Hof geholt haben, auf dem die Halter sie zurückgelassen haben. In letzter Minuten konnten sie gerettet werden, denn die Flammen waren schon dicht an dem Zwinger, in dem sie leben mussten.

 

 

 

 

 

 

 

 

Schon vor dem Brand ging es den Tieren auf diesem Hof nicht gut. Immer wieder kam es zu Anzeigen wegen der Haltungsbedingungen. Der Zwinger von Momo und Aika zum Beispiel war für die beiden jungen und lebenslustigen Hündinnen mit 6m² (auch nach den gesetzlichen Bestimmungen) viel zu klein und sie mussten ihre Notdurft auf diesem engen Raum verrichten. Dadurch war der gesamte Bereich, sogar das Dach ihrer Hütte, völlig verkotet. Wasser hatten sie auch nicht und die Futternäpfe waren mit angeschimmelten Resten irgendwelcher Lebensmittel gefüllt, die sicher nicht für die Ernährung eines Hundes geeignet waren.

Momo und Aika sind sehr verschmust und wollen immer in der Nähe von uns Menschen sein. Mit Kindern verstehen sie sich gut, ebenso mit Katzen und Artgenossen. Beim Spielen mit anderen Hunden müssen wir sie aber manchmal etwas ausbremsen, weil sie oft zu rasant sind und sehr körperbetont spielen, was anderen Hunden leicht zu viel wird. Die beiden laufen gut an der Leine, fahren gerne im Auto mit und können auch mal allein bleiben.

 
Da die beiden Schwestern schon ihr ganzes Leben lang zusammen sind, suchen wir vorzugsweise einen gemeinsamen Platz. Wer Momo und Aika kennenlernen möchte, wendet sich bitte an uns.

Am 04. August 2018 sind diese schönen Fotos von Aika und Momo auf einem Spaziergang entstanden:

  

Im Juli 2019 waren die beiden auf dem Hundeplatz und hatten viel Spaß dort:

Im März 2021 wurden diese schönen Fotos von Momo und Aika gemacht:

 

Percy ist am 05. Dezember 2015 bei uns eingezogen. Er ist in einem staatlichen Tierasyl in Rumänien aufgewachsen und hat dort Parovirose Typ 1 gut überstanden. Er ist gesund und hat keinerlei Spätschäden aus dieser Krankheit.

   

Percy ist ein neugieriger und lieber Rüde, der es liebt, mit uns zu kuscheln. Die Narben in seinem Gesicht zeigen, dass er es nicht leicht gehabt hat in seinem Leben im Asyl, trotzdem ist er nur freundlich gegenüber Artgenossen und ihm vertrauten Menschen. Fremden Menschen gegenüber kann er misstrauisch sein und sogar schnappen, insbesondere, wenn er sich auf seinem eigenen Territorium befindet. Jedoch ist dies nicht immer so, manche Menschen findet er von Anfang an klasse und zeigt sich nur freundlich. Hat er jemanden einmal kennengelernt und ins Herz geschlossen, ist er zuverlässig freundlich und freut sich mit propellernder Rute, ihn zu sehen!

Percy fährt prima im Auto mit und kann gut an der Leine laufen. Er liebt lange Spaziergänge und hat schon viele Kommandos gelernt, die er zuverlässig ausführt. Er ist stubenrein und kann auch mal alleine bleiben. Wir suchen für Percy ein liebevolles Zuhause, gern mit bereits vorhandenen Hunden, in dem er für immer ankommen darf.

 

 

Im Januar 2021 sind diese schönen Fotos von Percy entstanden:

Diese schönen Fotos von Percy sind im März 2021 entstanden:

 

 

Die beiden besten Freunde Balto und Lucky sind am 09. September 2016 bei uns eingezogen. Sie stammen ursprünglich aus Rumänien, wurden dort als Junghunde von brutalen Hundefängern eingefangen und in eines der dortigen Lager gebracht. Von dem Tag an fristeten sie dort ein trostloses Leben, eingepfercht auf engstem Raum, ohne jegliche Beschäftigung geschweige denn Bewegungsspielraum und häufig gemobbt von anderen Hunden. All das haben sie gemeinsam ertragen und sich gegenseitig Halt gegeben, sie waren immer zusammen, haben sich nie aus den Augen gelassen. Deshalb werden sie auch nur gemeinsam vermittelt. Diese Fotos sind bei ihrer Ankunft entstanden und zeigen, wie eingeschüchtert und verunsichert sie damals waren:

 

Lucky war zunächst der Zutraulichere von den beiden. Er faßte schneller Vertrauen und ließ sich dann gern kraulen. Neuem gegenüber reagierte er zwar schreckhaft, aber sobald er bekannte Menschen sah, freute er sich und begrüßte sie, indem er hüpfend und mit propellender Rute auf sie zu lief. Balto war etwas zurückhaltender, aber durchaus neugierig. Mit Lucky als Vorbild traute auch er sich in die Nähe von uns Menschen, mochte aber noch nicht angefaßt werden, was aber nach den Erlebnissen beim Einfangen und im Lager ganz normal und verständlich war.

Inzwischen haben beide gelernt, dass es auch schöne Dinge im Leben gibt, wie z.B. das Spazierengehen, das Toben auf dem Hundeplatz und die Zuneigung, die tierliebe Menschen ihnen schenken.

Update vom Juni 2020:

Lucky und Balto sind leider immer noch bei uns, obwohl sie schon so viel gelernt haben! Beide können inzwischen an der Leine gehen, Lucky macht schon seit Monaten lange Spaziergänge, auf denen er keine Probleme mit Radfahrern, Joggern usw. hat. Balto beginnt gerade erst mit den Spaziergängen, bei ihm hat die Gewöhnung an Berührungen und das Umlegen vom Geschirr lange gedauert. Beide springen auf Kommando ins Auto und fahren gerne mit zu kleinen Ausflügen. Lucky und Balto haben sich zu fröhlichen Hunden entwickelt und sind ein tolles Team, für das wir hoffentlich bald ein gemeinsames Zuhause finden.

Update vom März 2021:

Balto hat enorme Fortschritte gemacht! Schon seit ein paar Monaten geht er super gern mit seinem Hundekumpel Lucky spazieren und läßt sich – nachdem er Menschen kennengelernt hat – auch gerne streicheln. Hier ein paar Fotos von den beiden auf ihren Ausflügen:

Diese schönen Fotos von den beiden sind im Juli 2021 entstanden:

Wir hoffen, dass sich nun bald die richtigen Menschen für die beiden finden und freuen uns über Ihren Anruf, falls Sie sie kennenlernen möchten. 🙂

 

Laluna ist am 10. Oktober 2015 gemeinsam mit ihrer Tochter Nicky bei uns eingezogen. Man hatte beide Hunde in strömenden Regen auf einer Autobahn in Rumänien entdeckt, wo sie nach Aussage von LKW-Fahrern seit Tagen ausharrten. Tierschützerinnen retteten die beiden unterkühlten und ausgehungerten Hündinnen und brachten sie in ein Auffanglager, wo sie mehrere Wochen lebten. Sie waren so ängstlich, dass sie nie aus ihrer Hütte kamen, wenn Menschen in der Nähe waren. Dieser Hilferuf mit den Fotos erreichte uns per email:

„Ein Hund sitzt auf einem Parkplatz an einer Autobahn im Regen. Ein so einsames und trauriges Bild. Unser Fahrer sah die Hündin dort, als er auf dem Weg nach Deutschland war, in der Nähe der Stadt Craiova in Rumänien. Er konnte nicht helfen, postete aber später das Bild auf Facebook. 

Es ließ mich nicht mehr los und ich fragte herum, wer eventuell diese Stelle kennt und dort schauen kann. Zwei Tierschützerinnen fuhren nach einigen Tagen hin, fanden die Hündin tatsächlich. Wieder saß sie dort im Regen. Sie hörten ein lautes Wimmern und fanden noch einen Welpen. Da die Hündin sehr verängstigt war, konnten sie sie und ihren Welpen nicht mitnehmen. Am nächsten Tag kamen sie mit Verstärkung wieder und fingen die beiden ein. Beide sind nach wie vor völlig verängstigt. Wir suchen einen Platz, wo die Hunde zunächst frei leben können. 

Ohne jeglichen Druck. Ein Gnaden- oder Tierschutzhof wäre hier das beste. Kann jemand helfen? Damit die beiden endlich den Zwinger verlassen und sehen können, dass das Leben auch schön sein kann?“

Wir beschlossen, sie bei uns aufzunehmen. Als sie bei uns ankamen, waren sie noch immer sehr verängstigt, inzwischen haben sie aber schon etwas Vertrauen gefasst und laufen uns vergnügt hinterher, wenn wir sie in die Ausläufe bringen, nehmen Leckerlies aus der Hand, spielen ausgelassen miteinander, auch, wenn wir in der Nähe sind. Sie schauen neugierig aus dem Fenster ihres Zimmers und sind freundlich zu den meisten anderen Hunden – nur unkastrierte Hündinnen mögen sie nicht.

  

Beide werden noch etwas Zeit zum Vertrauensaufbau brauchen, deshalb suchen wir entweder Paten, die die beiden tapferen Hündinnen finanziell unterstützen wollen oder sehr erfahrene Hundehalter. Wenn Sie Pate werden wollen, klicken Sie bitte hier, falls Sie Nicky oder Laluna kennenlernen möchten, wenden Sie sich bitte an uns.

Nicky ist am 10. Oktober 2015 gemeinsam mit ihrer Mutter Laluna bei uns eingezogen. Man hatte beide Hunde in strömenden Regen auf einer Autobahn in Rumänien entdeckt, wo sie nach Aussage von LKW-Fahrern seit Tagen ausharrten. Tierschützerinnen retteten die beiden unterkühlten und ausgehungerten Hündinnen und brachten sie in ein Auffanglager, wo sie mehrere Wochen lebten. Sie waren so ängstlich, dass sie nie aus ihrer Hütte kamen, wenn Menschen in der Nähe waren.

Dieser Hilferuf erreichte uns per email: ‚Ein Hund sitzt auf einem Parkplatz an einer Autobahn m Regen. Ein so einsames und trauriges Bild. Unser Fahrer sah die Hündin dort, als er auf dem Weg nach Deutschland war, in der Nähe der Stadt Craiova in Rumänien. Er konnte nicht helfen, postete aber später das Bild auf Facebook. Es ließ mich nicht mehr los und ich fragte herum, wer eventuell diese Stelle kennt und dort schauen kann. Zwei Tierschützerinnen fuhren nach einigen Tagen hin, fanden die Hündin tatsächlich. Wieder saß sie dort im Regen. Sie hörten ein lautes Wimmern und fanden noch einen Welpen. Da die Hündin sehr verängstigt war, konnten sie sie und ihren Welpen nicht mitnehmen. Am nächsten Tag kamen sie mit Verstärkung wieder und fingen die beiden ein. Beide sind nach wie vor völlig verängstigt.

Wir suchen einen Platz, wo die Hunde zunächst frei leben können. Ohne jeglichen Druck. Ein Gnaden- oder Tierschutzhof wäre hier das beste. Kann jemand helfen? Damit die beiden endlich den Zwinger verlassen und sehen können, dass das Leben auch schön sein kann?‘

Wir beschlossen, sie bei uns aufzunehmen. Als sie bei uns ankamen, waren sie noch immer sehr verängstigt, inzwischen haben sie aber schon etwas Vertrauen gefasst und laufen uns vergnügt hinterher, wenn wir sie in die Ausläufe bringen, nehmen Leckerlies aus der Hand, spielen ausgelassen miteinander, auch, wenn wir in der Nähe sind. Sie schauen neugierig aus dem Fenster ihres Zimmers und sind freundlich zu den meisten anderen Hunden – nur unkastrierte Hündinnen mögen sie nicht.

   

Beide werden noch etwas Zeit zum Vertrauensaufbau brauchen, deshalb suchen wir entweder Paten, die die beiden tapferen Hündinnen finanziell unterstützen wollen oder sehr erfahrene Hundehalter. Falls Sie Nicky und Laluna kennenlernen möchten, rufen Sie bitte gern an.

Diese schönen Fotos von Nicky wurden im März 2021 gemacht:

Valentina ist am 02. Oktober 2014 bei uns eingezogen, nachdem sie schon eine lange Leidensgeschichte hinter sich hatte. Valentina stammt ursprünglichen aus Rumänien, wo Tierquäler ihr mit einem Draht Steine um den Hals gebunden und sie im Winter in einen sechs Meter tiefen Abwasserschacht geworfen hatten. Eine Woche hielt sie es dort unten ohne Futter und Wasser auf sich allein gestellt aus, dann konnte sie von Tierschützern völlig unterkühlt und dehydriert geborgen werden. Die Drahtschlinge mit den Steinen hatte sich tief in das Fleisch um ihrem Hals eingeschnitten, die Wunde wurde versorgt und Valentina an den Tropf gehängt.

Der Tierarzt sagte, sie war völlig am Ende und hätte einen weiteren Tag dort unten sicher nicht überlebt.

Nach einem Monat in einem Tierheim in der Nähe von Bukarest wurde sie zu einer Familie mit einem Kind und zwei kleinen Hunden vermittelt. Die Leute waren anfangs sehr begeistert von ihr, riefen aber nach ca. 4 Wochen an, sie wollten Valentina nicht behalten, da diese territorial veranlagt wäre und es auch Probleme mit der Tochter geben würde. Eine Tierschützerin fuhr dorthin, um Valentina abzuholen und konnte problemlos Haus und Garten betreten. Was also wirklich dort vorgefallen war, war nicht heraus zu bekommen.

Also kam Valentina auf eine Pflegestelle, diesmal zu einer älteren Dame, wo alles gut klappte, bis diese am zweiten Tag versuchte, Valentina ein Stück Knochen, das sie auf der Straße gefunden hatte, aus dem Fang zu nehmen – worauf Valentina ihr in die Hand biß und auch dort sofort weg mußte.

Als nächste Station nahm eine junge Frau Valentina auf, die von Anfang an sagte, dass sie sie nur wenige Wochen nehmen konnte, weil der Vermieter und der Arbeitgeber keinen Hund gestatten. Die anfänglich euphorische Eisnchätzung des Tierschutzvereins, für eine so hübsche und junge Hündin hätte man doch sicher schnell einen Platz gefunden, zerschlug sich und nachdem die junge Frau Valentina nicht mehr behalten konnte, entschied der Verein, sie zurück nach Rumänien zu bringen! Dort wurde sie in einem Tierheim mit Gruppenhaltung untergebracht und brach psychisch vollkommen zusammen. Sie magerte ab, zeigte sich stark verunsichert.

Die junge Frau besuchte Valentina dort und war schockiert über ihren Zustand. Bei ihr hatte Valentina große Fortschritte in Bezug auf ihre Futteraggression gemacht und ließ auch schon nach kurzem Üben Personen in die Wohnung. Sie war gut ernährt und hatte glänzendes Fell, sie war anhänglich gegenüber ihren Bezugspersonen, man konnte mit ihr spazieren gehen und sie auf der Hundewiese mit Artgenossen zusammen lassen. Nun saß sie in einem Drecksloch und wurde von anderen Hunden augenscheinlich gemobbt, weshalb sie sich die meiste Zeit nur wenig bewegte und sich in irgendwelche Ecken verkroch, um nicht wieder Zielscheibe irgendwelcher Reibereien zu werden. Die junge Frau flehte uns an, Valentina bei uns aufzunehmen, was wir auch taten.

  

So kam sie zu uns. Valentina geht gern spazieren, ihre anfängliche Futteraggression ist so gut wie weg. Sie fährt gern im Auto mit, ist stubenrein, kann auch mal alleine bleiben und ist sehr gut verträglich mit Artgenossen. Sie ist ein sehr lieber, aber nicht unkomplizierter Hund. Das, was ihr angetan wurde, hat Narben auf ihrer Seele hinterlassen. Es gibt zum Beispiel ihr fremde Personen, auf die sie aggressiv reagiert, wenn sie sich ihr einfach so nähern. Sie braucht Zeit, um jemanden kennenzulernen und zu vertrauen. Hat sie einmal Vertrauen gefaßt, ist sie aber zuverlässig freundlich und liebt es, zu kuscheln.

 

Wir suchen für Valentina ein Zuhause bei hundeerfahrenen Menschen, denen klar ist, dass zumindest anfangs nicht einfach jeder Besuch hereinspazieren und Valentina streicheln kann. Wir sind sicher, dass sie auch auf diesem Gebiet noch Fortschritte machen kann, wenn mit ihr geübt wird. Hierzu braucht es aber Zeit und Erfahrung, weshalb Valentina nicht für Anfänger geeignet ist.

 

 

 

Im Juli 2019 sind diese schönen Fotos von Vatentina mit ihrem Freund Latjak entstanden:

Im Herbst 2020 sind diese schönen Fotos von Valentina und Latjak entstanden:

Diese schönen Bilder von Valentina und Latjak sind im Dezember 2020 am Bärnsee entstanden:

 

Im März 2021 sind diese schönen Fotos von Valentina und Latjak entstanden:

Diese schönen Fotos sind während eines Ausflugs im August 2021 entstanden: