Roberta ist am 19. September 2021 bei uns eingezogen. Sie wurde Wochen zuvor zusammen mit dem Kangal-Rüden Juri in einem abgestellten Auto aufgefunden, die Rettung der beiden Hunde erfolgte in letzter Minute, denn beide waren in dem überhitzten Auto schon dehydriert und entkräftet. Die Scheiben waren beschlagen, das Wasser lief an ihnen herunter, der Sauerstoff wurde knapp. In einer dramatischen Rettungsaktion wurden die Hunde in Narkose geschossen, um sie aus dem Auto zu befreien, denn beide wehrten sich gegen das Einfangen mit der Schlinge, mußten aber dringend aus dem Wagen raus.

Zunächst waren sie dann in der Zwingeranlage einer Polizeihundestaffel untergebracht, weil das ortsansässige Tierheim überfüllt war. Weil sie dort aber nicht auf Dauer bleiben konnten, wurden wir um Aufnahme gebeten.

 

Über das Vorleben der Hunde ist nichts bekannt. Sicher hatte Roberta Kontakt mit Menschen, denn ihnen gegenüber ist sie sehr freundlich und verkuschelt. Mit Hunden zeigt sie sich bisher komplett unverträglich, obgleich sie ja mit Juri in einem Auto saß, wenn auch durch ein Gitter getrennt. Außerdem verfügt sie über einen gut ausgeprägten Jagdtrieb. Sie hatte mit Sicherheit schon Junge, was man an ihren stark ausgeprägten Zitzen sieht.

 

Sie steigt problemlos ins Auto und fährt ruhig mit, pöbelt aber Leute und Hunde an, die zu dicht an den Wagen kommen. Sie ist stubenrein und rassetypisch wachsam. Mit ihr vertrauten Menschen ist sie sehr verschmust und fürsorglich.

Natürlich wünschen wir uns für Roberta ein schönes Zuhause, es müßte aber bei wirklich HSH-erfahrenen Haltern mit Haus und sicher eingezäuntem Garten sein.

Wenn Sie Roberta kennenlernen möchten, rufen Sie uns gerne an. Über Patenschaften, die ihren Platz bei uns finanziell absichern, würden wir uns natürlich auch freuen!

 

Juri ist am 19. September 2021 bei uns eingezogen. Er wurde Wochen zuvor zusammen mit der Kangal-Hündin Roberta in einem abgestellten Auto aufgefunden, die Rettung der beiden Hunde erfolgte in letzter Minute, denn beide waren in dem überhitzten Auto schon dehydriert und entkräftet. Die Scheiben waren beschlagen, das Wasser lief an ihnen herunter, der Sauerstoff wurde knapp. In einer dramatischen Rettungsaktion wurden die Hunde in Narkose geschossen, um sie aus dem Auto zu befreien, denn beide wehrten sich gegen das Einfangen mit der Schlinge, mußten aber dringend aus dem Wagen raus.

Zunächst waren sie dann in der Zwingeranlage einer Polizeihundestaffel untergebracht, weil das ortsansässige Tierheim überfüllt war. Weil sie dort aber nicht auf Dauer bleiben konnten, wurden wir um Aufnahme gebeten.

 

 

Über das Vorleben der Hunde ist nichts bekannt. Sicher hatte Juri Kontakt mit Menschen und evtl. auch anderen Hunden, denn er ist nicht generell unverträglich. Er steigt problemlos ins Auto und fährt ruhig mit, pöbelt aber Leute und Hunde an, die zu dicht an den Wagen kommen. Er ist stubenrein und rassetypisch wachsam.

Ebenfalls rassetypisch sucht sich Juri seine Menschen aus – zu manchen hat er gleich Zutrauen und läßt sich dann gerne streicheln, bei anderen will er Abstand. Natürlich wünschen wir uns für Juri ein schönes Zuhause, es müßte aber bei wirklich HSH-erfahrenen Haltern mit Haus und sicher eingezäuntem Garten sein.

Wenn Sie Juri kennenlernen möchten, rufen Sie uns gerne an. Über Patenschaften, die seinen Platz bei uns finanziell absichern, würden wir uns natürlich auch freuen!

 

Amando ist am 14. August 2021 bei uns eingezogen. Er stammt aus Sardinien, wo er wenige Wochen zuvor auf den Straßen herumirrte und nach Futter und Anschluß suchte. Er wurde eingefangen und in ein Auffanglager gebracht, von dort aus kam er zu uns. Diese Bilder sind noch dort entstanden:

Amando ist kein typischer Straßenhund, sondern hatte sicher mal ein Zuhause, denn er ist sehr verschmust und geht freundlich und ohne Misstrauen auf Menschen zu. Mit anderen Hunden versteht er sich meistens gut, wie es mit Katzen ist, können wir nicht sagen.

Er kann schon ein Geschirr tragen und an der Leine laufen und hat bei uns innerhalb weniger Stunden gelernt, Treppen zu laufen. Er fährt gut im Auto mit, auch das selbständige Einsteigen hat er innerhalb weniger Übungsdurchgänge gelernt. Auf Spaziergängen schnüffelt er neugierig herum und beobachtet staunend seine neue Umgebung. Hier ein paar Eindrücke seiner ersten Tage bei uns:

Nun sucht er seine Menschen, die ihm ein liebevolles Zuhause schenken. Wenn Sie den jungen Rüden kennenlernen möchten, melden Sie sich gern bei uns.

Aslan ist am 16. Juni 2017 bei uns eingezogen. Er lebte zunächst bei einer Familie, die ihn als Welpen bei einem Züchter gekauft hatte. Im Dezember 2016 und Januar 2017 hat er dann innerhalb von fünf Wochen zwei Mal sein Zuhause verloren, denn die Familie, bei der er aufgewachsen war, hat ihn am 02. Dezember 2016 „aus Zeitmangel“ über eBay-Kleinanzeigen an eine Frau verkauft, die mit ihm überfordert war und auch kein geeignetes Grundstück hatte. Am 06. Dezember 2017 mußte er deshalb dort auch wieder weg. Dann lebte er für mehrere Monate auf einer Not-Pflegestelle in Brandenburg in einem Zwinger, wo er total unglücklich war. Er heulte viel und wurde extrem dünn, weil er vor Kummer kaum fressen wollte, denn er vermißte das Zusammenleben mit seinen Menschen und verstand nicht, warum er isoliert und einsam in einem Zwinger sein musste. So haben wir uns entschlossen, Aslan aufzunehmen und ein geeignetes Zuhause für ihn zu suchen. Diese Fotos sind wenige Wochen nach seinem Einzug entstanden:

Aslan geht super gern spazieren und läuft dabei auch gut an der Leine. Er ist sehr verschmust und menschenbezogen, kann aber auch mal alleine bleiben. Fremden Menschen gegenüber ist allerdings anfangs Vorsicht geboten, Aslan muss erst von ihrer Ungefährlichkeit überzeugt sein, ehe er Vertrauen faßt.

Altersentsprechend ist er sehr verspielt, weshalb man eine gewisse Standfestigkeit haben sollte, wenn er einen zum Mitmachen auffordert. Seit er bei uns ist, frißt er gut, hat an Gewicht zugelegt und sich zu einem ständig gut gelaunten Hund entwickelt, weshalb wir ihn auch „den lachenden Kangal“ nennen.

Aslan verträgt sich gut mit anderen Hunden, ist beim ersten Kontakt nur manchmal etwas zu stürmisch. Er läßt sich aber gut zurechtweisen, wenn es dem anderen zu viel wird und fährt dann runter. Er spielt mit Artgenossen und ist dabei grobmotorisch, aber immer freundlich. Mit Katzen hat Aslan hingegen schlechte Erfahrungen gemacht und jagt sie deshalb.

Aslan kennt alle Kommandos des Grundgehorsams, die er gut ausführt. Zusätzlich hat er viele Tricks gelernt, die er begeistert ausführt. Er freut sich sehr und lachte dabei über`s ganze Gesicht, wenn man mit ihm übt.

Rassetypiscch ist er sehr territorial und damit sollten seine Halter umgehen können. Hier im TierHeim paßt er gut auf, wenn sich Fremde dem Eingang nähern und empfängt sie mit donnernden Gebell! Bevor Fremde reingelassen werden können, muss Aslan in sein Zimmer. Ganz gegenteilig fällt seine Reaktion aus, wenn ihm bekannte Menschen kommen – dann wackelt der ganze große Kerl vor Freude!

 

  

Am 27. Januar 2019 sind diese schönen Fotos entstanden:

Am 12. August 2019 sind diese schönen Fotos von Aslan entstanden, als er auf seine Patin wartete, die ihn seit Jahren täglich besucht:

 

Am 27. August 2019 entstand dieses schöne Foto. Es zeigt, wie unsere Vorsitzende Clarissa v. Reinhardt „händchenhaltend“ mit Aslan spazieren geht, so wie die beiden es immer in Momenten der besonderen Verbundenheit tun:

Dieses Foto ist im September 2019 bei Regenwetter entstanden:

Diese schönen Fotos wurden im Juli 2020 aufgenommen:

Am 17. Oktober 2020 sind diese schönen Fotos von Aslan mit seinen Freundinnen Wilma und Frieda entstanden:

 

 

Am 21. Oktober 2020 entstanden diese schönen Bilder von Aslan bei einem Ausflug:

Im März 2021 wurden diese schönen Fotos von Aslan gemacht:

Diese schönen Fotos sind am 14. Juni 2021 entstanden:

Im Juli 2021 erfuhren wir, dass Aslan Knochenkrebs in einem weit fortgeschrittenen Stadium hat. Wir sind fest entschlossen, ihm die wenige Zeit, die er noch hat, so schön wie möglich zu machen. Auf diesen Fotos sieht man, dass er schon deutlich Muskulatur abgebaut hat. Aber er ist immer noch heiter und genießt es, mit uns zusammen zu sein.

 

Im Laufe der Jahre entstanden so viele schöne Fotos von Aslan und Menschen, die ihn in ihr Herz geschlossen hatten:

 

Aslan ist am 02. August 2021 seinen letzten Weg in diesem Leben gegangen. Wenige Stunden zuvor besuchten ihn seine Freunde Matthias, Jutta, Wilma und Frieda. Michi und ich waren bei ihm, er ist in meinen Armen gestorben. Er sagt, es war genau der richtige Moment. Er bleibt für immer unvergessen und das Lied „An deiner Seite“ von Unheilig beschreibt viel besser, als ich es je könnte, meine Gefühle zu seinem Tod.

 

Snowwhite ist am 12. September 2020 bei uns eingezogen. Sie stammt aus Rumänien und lebte dort lange Zeit, mindestens 8 Jahre (!) in einem Auffanglager. Zu lange für ihre zarte Seele, sie begann sich aufzugeben, wollte kaum noch fressen, wurde teilnahmslos. Uns erreichte der Hilferuf von Tierschutzkollegen mit diesen Fotos und so beschlossen wir, sie zu uns zu holen – insbesondere, weil in Rumänien der harte Winter bald einsetzen würde.

 

Snowwhite ist eine sanfte und freundliche Hündin, die gut verträglich mit anderen Hunden ist. Hier ein paar erste Fotos vom Tag ihrer Ankunft bei uns:

Zwei Tage nach ihrem Einzug haben wir Snowwhite mit Josh vergesellschaftet. So gut verstehen sich die beiden:

Bei einer gründlichen medizinischen Untersuchung am 01. Oktober 2020 stellte sich heraus, dass Snowwhite an der gesamten Wirbelsäule heftige Spondylosen hat, die Schmerzen verursachen. Deshalb wird sie lebenslänglich Schmerzmittel brauchen. Wir sind froh, dass sie vor dem Winter zu uns gekommen ist, denn in der Kälte des rumänischen Tiefschnees in den Gehegen hätten ihre Schmerzen sich noch verstärkt.

Wir suchen für Snowwhite (gern gemeinsam mit ihrem Freund Josh) ein liebevolles Zuhause, in dem sie endlich ankommen und ihr Leben genießen darf. Wenn Sie Snowwhite und Josh kennenlernen möchten, freuen wir uns über einen Anruf.

Im März 2021 wurden diese schönen Fotos von Snowwhite gemacht:

Zwischen Snowwhite und Josh ist eine wunderbare Freundschaft entstanden. Im Laufe der Monate, die Snowwhite bei uns war, sind viele schöne Fotos entstanden:

Im Laufe des Juni und Juli 2021 ging es Snowwhite zunehmend schlechter, trotz Medikation hatte sie immer wieder Schmerzen und sie wurde von ständig wiederkehrenden Blasenentzündungen geplagt. Schließlich wurde sie immer schwächer und konnte nicht mehr selbständig aufstehen. So mußten wir sie am 23. Juli 2021 schweren Herzens gehen lassen. Wir vermissen sie und werden sie mit ihrem sanften Wesen und ihrer immer freundlichen Art in liebevoller Erinnerung behalten.

 

 

 

Am 27. Juli 2017 sind Cheyenne und Charmeur bei uns eingezogen. Weil ihre Halterin sie nicht behalten wollte, wurden die beiden Herdenschutzhunde im September 2016 privat vermittelt.

 

   

Obwohl der Platz von zwei Tierschutzvereinen (!) empfohlen worden war, fand der Sohn der ehemaligen Halterin die Hunde in diesem Zustand vor, als er sie im Juli 2017 zur Kontrolle besuchte.

 

Der neue Halter hatte offensichtlich psychische Probleme und hat sich – gelinde gesagt – nicht vernünftig um sie gekümmert. Sie waren in einem furchtbaren Zustand und so nahm der junge Mann sie sofort mit und brachte sie zu einem Tierarzt, wo eine Untersuchung und anschließende Behandlung eingeleitet wurde. Beide Hunde sind extrem stark von der Sarcoptesmilbe befallen. Leider konnte der Sohn der ehemaligen Halterin die Hunde aber nicht behalten, weil er erhebliche Probleme mit seinem Vermieter wegen ihnen hatte. Er schrieb deshalb viele Vereine mit der Bitte um Aufnahme an. Leider hat sich – wahrscheinlich auch wegen der hohen Infektionsgefahr und anfallenden Behandlungskosten – kein anderer Verein gefunden, der Charmeur und Cheyenne aufnehmen konnte oder wollte und so haben wir schließlich zugesagt, weil sie uns so unendlich leid taten. Aber wir brauchen Hilfe! Die umfangreichen Hygienemaßnahmen und die weitere Behandlung kosten viel Geld und ob sie nach ihrer Gesundung in einigen Monaten gleich ein neues Zuhause finden, ist fraglich, denn die Geschwister sind schon 9 Jahre alt und wir werden sie keinesfalls trennen.

Deshalb suchen wir Paten und Spender und danken jedem, der uns hilft, aus diesen beiden Hunden wieder glückliche und gesunde Tiere zu machen. Selbstverständlich suchen die beiden auch ein liebevolles Zuhause. Sie sind Menschen gegenüber sehr freundlich, beschützen aber rassetypisch ihre Bezugsperson (NICHT übertrieben oder beißend!). Sie fahren problemlos im Auto mit, können auch mal alleine bleiben und gehen super gern spazieren. Ideal wären Menschen mit einem großen Garten oder Hof, allerdings sollen die beiden nicht grundsätzlich draußen gehalten werden, sondern vollen Familienanschluß haben. Cheyenne und Charmeur werden nur zusammen vermittelt, da sie sehr aneinander hängen und diese schwere Zeit ihrer Krankheit mit Schmerzen und unerträglichem Juckreiz am ganzen Körper wahrscheinlich nur deshalb überstanden haben, weil sie sich hatten.

Charmeur und Cheyenne haben seit ihrem Einzug bei uns im Juli 2017 tolle Fortschritte gemacht! Ihre Wunden sind alle verheilt, die Räude ist vollständig ausgeheilt und das Fell ist schon richtig toll nachgewachsen. Hier einige Fotos, aufgenommen Anfang Oktober 2017. Nun müssen wir nur noch ein gemeinsames Zuhause für die beiden finden! Die beiden sind sehr anhänglich und menschenbezogen, kuscheln sehr gern!

 

Im Sommer 2018 kam es zu einem Zwischenfall, als zwei Gassigeher mit Charmeur und Cheyenne unterwegs waren. Ein älterer Herr ging frontal auf die Gruppe zu, um sich über deren Anwesenheit am Seeufer zu beschweren. Obwohl einer der Gassigeher den Herrn aufforderte, stehen zu bleiben und Abstand zu halten, ging dieser weiter auf die Hunde und Gassigeher zu, worauf Charmeur nach vorne sprang und den Mann heftig und mehrfach in den Arm biß. Er musste ins Krankenhaus und mehrfach operiert werden. Charmeur hat seitdem Leinen- und Maulkorbzwang! Uns gegenüber ist er so verschmust und liebevoll wie immer.

Im Sommer 2018 haben Charmeur und Cheyenne einen Ausflug mit Talea und Sybille unternommen. Dabei sind diese schönen Fotos entstanden:

Hier einige Fotos von den beiden vom Herbst 2018:

Charmeur und Cheyenne sind in die Jahre gekommen, sie laufen deutlich gemächlicher und auch nicht mehr so weit. Diese netten Fotos von den beiden sind im April 2019 auf dem Hundeplatz entstanden:

Im Frühjahr 2020 sind diese Bilder gemacht worden:

Im Laufe des Jahres bis zum April 2020 sind diese schönen Fotos von den beiden entstanden:

Am 06. Mai 2020 ist unsere liebe Cheyenne verstorben. Es ging ihr mehrere Tage lang nicht gut, unser Tierarzt vermutete zunächst eine Infektion, die Behandlung mit Antibiotika schlug gut an. Aber an diesem Tag ging es ihr innerhalb von wenigen Stunden rapide schlechter und auch eine Not-Operation in der Klinik konnte sie nicht retten. Wie sich zwei Tage später durch die Laborwerte herausstellte, hatte sie hochgradige Anaplasmose.

Wir vermissen sie, ihren schaukelnden Gang, ihr bezauberndes Lächeln. Wir denken an die dramatische Rettungsaktion 2017, die zur Aufnahme von Cheyenne und Charmeur führte. Wir sind so froh, dass wir die beiden kennenlernen durften, sie waren und sind eine solche Bereichung.  Cheyenne werden wir nie vergessen, unsere ganze Fürsorge gilt jetzt Charmeur, der nun zum ersten Mal in seinem Leben ohne seine Schwester auskommen muss.

Charmeur lebte bis zum 19. Juli 2021 liebevoll umsorgt bei einer Pflegefamilie, wo er zwei sehr liebe Menschen und zwei ebenso liebe Hundefreundinnen um sich hatte. Er liebte es, im Garten zu liegen oder mit dem Auto Ausflüge zu tollen Spaziergängen zu machen. Aber dann war es auch für ihn an der Zeit, über die Regenbogenbrücke zu gehen. Wir werden den „weißen Riesen“ mit seiner liebevollen Art immer in Erinnerung behalten. Er trug seinen Namen wirklich zu Recht, denn er war ein echter Charmeur.

 

 

 

Ella ist am 19. Juni 2021 bei uns eingezogen und auch gleich wieder ausgezogen. Sie wurde von einer Dame abgegeben, die Ella als ungefragtes und unüberlegtes Geschenk der Tochter erhalten hatte. Da sie aber schon drei Hunde hatte und Ella in die Konstellation nicht paßte, nahm sie Kontakt mit uns auf und bat uns, einen anderen Platz für Ella zu finden.

Ella ist ein völlig unkomplizierter, freundlicher und normal entwickelter Welpe. Sie spielt gern, fährt gut im Auto mit, ist schon fast stubenrein und verträgt sich super mit allen Menschen und Tieren.

   

Schon am Nachmittag wurde sie von einer Familie mit drei Kindern adoptiert, der wir Ella angeboten hatten. Ella wird liebevoll umsorgt in einem schönen Haus mit Garten leben. Wir freuen uns für Ella und wünschen ihr und ihren Menschen ein schönes Leben miteinander.

Am 22. Juni 2021 haben wir diese schönen Fotos aus ihrem neuen Zuhause bekommen, die zeigen, wie wohl sie sich dort fühlt:

      

Am 10. Oktober 2021 haben wir uns über Nachricht von Ella gefreut: 

Auch wenn es gedauert hat, hier mal ein paar Bilder von unserer Ella. Sie ist voll in die Familie integriert und wir sind sehr glücklich mit ihr. Liebe Grüße nach Bernau!

Mikey ist am 22. Mai 2021 bei uns eingezogen. Er gehörte einer Dame, die sich wegen fortgeschrittener Demenz nicht mehr um ihn kümmern konnte. Bevor dies so war, lebte sie mit Mikey in der Nähe einer Großstadt, wo er viel im Freilaufgebiet mit anderen Hunden spazieren ging. Er ist Straßenverkehr und Großstadtgetümmel also gut gewöhnt und läßt sich davon nicht aus der Ruhe bringen.

 

Dann zog sie mit ihm in eine betreute Wohngemeinschaft hier in Oberbayern, weil ihre Demenz fortschritt. Dem Pflegepersonal fiel auf, dass sie sich immer weniger um Mikey kümmern konnte, deshalb brachte ihr Bruder ihn zu uns. Aktuell ist Mikey viel zu dick, weil sein Frauchen nicht mehr wußte, ob sie ihn gefüttert hatte, oder nicht – und deshalb viel zu viel Futter in ihn hineinstopfte. Manchmal vergaß sie ihn auch draußen und so mußte er selbst bei -10°C im Freien übernachten, bis ihn am Morgen jemand herein holte. Leider gehen mit ihrem Krankheitsbild auch Aggressionsschübe einher, die Mikey zu spüren bekam, indem sie sehr grob und ungeduldig mit ihm umging. Kein schönes Leben – schon gar nicht für einen alternden Hund. Trotzdem hat er sich sein freundliches Wesen bewahrt.

Mikey ist für seine 12 Jahre recht fit und geht gern spazieren. Er fährt auch problemlos im Auto mit, für das Einsteigen braucht er aber eine Rampe. Mikey bleibt auch mal allein zu Hause, geht sehr gut an der Leine und ist freundlich mit Kindern, Erwachsenen und Artgenossen. Wir suchen für ihn ein liebevolles Zuhause, wo er seinen Lebensabend gut umsorgt verbringen darf. Wenn Sie Mikey kennenlernen möchten, rufen Sie uns gern an.

Diese Fotos von Mikey sind auf Spaziergängen rund um das TierHeim entstanden:

Und hier noch einige Fotos von ihm und seiner neuen Liebe Melody. Die beiden sind so rührend miteinander und wollen immer zusammen sein:

Leider ist Mikey schon bald nach seinem Einzug bei uns verstorben. Eine bei seiner frühren Halterin unentdeckte und somit unbehandelte Anaplasmose und Laishmanose überlebte er trotz intensiver medizinischer Betreuung nicht und ging am 12. Juni 2021 über die Regenbogenbrücke. Wir werden ihn mit seinem wundervollen sanften und liebevollen Charakter sehr vermissen. Unser Trost ist, dass er noch ein paar letzte, sehr schöne Wochen an der Seite von Melody hatte, die er hier im TierHeim kennengelernt hatte und die ihm auch während seiner Krankheit nicht von der Seite wich. Er war ein großartiger Hund, den wir für immer in Erinnerung behalten werden.

 

 

Melody ist am 22. Mai 2021 bei uns eingezogen. Bis dahin lebte sie als Zuchthündin in Ungarn und wurde schließlich wegen ihres Alters von der Zucht aussortiert.

Melody war anfangs sehr zurückhaltend und schüchtern. Kein Wunder, sie war zum ersten Mal in ihrem Leben nicht mehr in der Zuchtanlage, alles war neu und ungewohnt. Aber der Collierüde Mikey, der am gleichen Tag bei uns einzog, gab ihr vom ersten Tag an Halt und die beiden wurden dicke Freunde, die alles gemeinsam machten. Mit ihm gewöhnte sie sich sehr schnell an Geschirr und Leine und ging gern spazieren und durch ihn gewann sie auch schnell Vertrauen zu uns.

Leider verstarb Mikey am 12. Juni 2021, aber Gott sei Dank hatte Melody zu diesem Zeitpunkt schon Interessenten, die sich sofort um sie kümmerten. Sie übernachteten mit ihrem Rüden Sam bei ihr im gewohnten Zimmer im TierHeim und adoptierten sie am nächsten Tag. So wird Melody ein glückliches Leben bei sehr netten Menschen und einem Hundekumpel verbringen. Hier die ersten Fotos aus ihrem neuen Zuhause:

 

Am 26. Juni 2021 haben wir uns über dieses schöne Foto von einem Ausflug an den Chiemsee gefreut:

Am 09. Juli 2021 haben wir uns über Post gefreut:

Hallo, liebes TierHeim-Team,

seit fast einem Monat bin ich bei meinen neuen Menschen und meinem neuen Hundebruder Sam und es ist richtig toll hier. Wir machen schöne Ausflüge und jeden Tag lerne ich was Neues. Die Treppen in meinem neuen Zuhause waren anfangs echt gruselig, aber jetzt flitze ich die Stufen mühelos rauf und runter.
Mittlerweile freue ich mich immer, wenn ich das Geschirr angezogen bekomme und es zum Auto geht, springe sofort fröhlich rein und bin gespannt, wo es dann hin geht. Letztens haben wir sogar einen Ausflug mit Übernachtung im Hotel gemacht, da haben meine Menschen nicht so viel geschlafen, weil ich es so aufregend fand…
Ich habe einen Stammplatz auf der Couch und im Garten hat Sam mir den besten Platz im Schatten unter den Bäumen gezeigt. Da kann man sich toll einbuddeln, wenn es zu warm ist.
Beim Fressen bin ich schon fast so schnell wie Sam, er frisst allerdings auch manchmal echt komische Sachen, Karotten und Äpfel und so Zeug…das überlasse ich ihm gerne…
Manchmal knutscht er mich ein bißchen viel ab, aber sonst ist Sam ein toller Bruder. Bei komischen Geräuschen bleibt er immer ganz entspannt und dann hab ich auch meistens keine Angst mehr. Auch beim Staubsauger bleibe ich mittlerweile relativ entspannt.
Und Sam geht in jeder Pfütze baden, das verstehe ich auch nicht, ich schau mir das Wasser lieber von weitem an.
Dafür habe ich mir mal sein Spielzeug angeschaut und auch schon ein paar Sachen ausprobiert, das macht echt Spaß 😊
Er bringt mir auch Tricks bei, wie man die Menschen erziehen kann. Wenn man z.B. nicht spazieren gehen will, muss man sich einfach auf den Rücken fallen lassen 😁
Mein Fell sieht mittlerweile viel besser aus, Frauchen bürstet mich ganz viel und viele Verfilzungen hat sie schon raus bekommen. Bürsten ist toll, nur an manchen Stellen ziept es und das zeige ich ihr dann auch.
Noch toller ist aber Kuscheln, das mache ich am allerliebsten. Manchmal muss ich mich beschweren, wenn ich zu wenig gekuschelt werde, aber meine Menschen reagieren dann zum Glück auch gleich.
Manchmal helfe ich Frauchen in der Arbeit, das ist auch noch sehr aufregend für mich.
Die Nachbarskatzen habe ich auch kennengelernt und denen mal gezeigt, wer der neue Chef hier ist. Sam ist viel zu lieb zu denen, wenn die einfach auf unserer Terrasse sitzen! Bei mir gibt es das nicht, ich muss auf mein neues Zuhause ja aufpassen.
Danke für alles und liebe Grüße, Melody

Kaya stammt aus Österreich und ist am 21. April 2021 bei uns eingezogen. Sie wurde als Welpe von einer Familie adoptiert, die sie nun – nach 10 gemeinsamen Jahren! – nicht mehr haben wollte. Sie wurde dort einfach nicht gesehen in ihrer wunderbaren Persönlichkeit, was wirklich schade ist, denn Kaya ist ein echter Schatz. In ihrem vorherigen Zuhause hat sie mit weiteren Hunden, Katzen und anderen Tieren zusammengelebt. Angst hat sie lediglich vor dem Tierarzt und braucht deshalb einen Maulkorb, wenn sie behandelt werden muss.

  

Kaya bleibt problemlos allein Zuhause und fährt gern im Auto mit. Sie liebt Spaziergänge, bei denen sie super an der Leine läuft, gern herumschnüffelt und sehr aufmerksam gegenüber ihrer Bezugsperson ist. Radfahrer, Jogger, Autos interessieren sie überhaupt nicht, sie läuft ruhig und gelassen weiter, solange sie etwas Abstand halten. Hier auf den Spazierwegen rund um das TierHeim fahren die Radler und Autos oft extrem dicht, schnell und rücksichtslos an den Hunden vorbei, dann verbellt Kaya diese energisch, weil sie Angst bekommt überfahren zu werden.

 

Wir suchen für Kaya ein liebevolles Zuhause, in dem sie endlich angekommen darf und gesehen wird. Wenn Sie Kaya kennenlernen möchten, rufen Sie gern an.

Diese schönen Fotos sind bei einem Ausflug im Juni 2021 entstanden:

 

Leni ist am 12. April 2021 bei uns eingezogen. Ein Ehepaar hatte sie verletzt (man hatte ihr Teile der Ohren abgeschnitten) und krank in Bosnien gefunden, dort versorgen lassen und schließlich mit nach Hause ins Chiemgau genommen. Aber leider waren die Leute mit der jungen Hündin völlig überfordert und brachten Leni deshalb zu uns ins TierHeim.

Leni ist eine aufgeweckte, sehr liebe Hündin, die sich prima mit Artgenossen versteht, super an der Leine geht und im Auto mitfährt und auch schon erste Kommandos kennt. Bei uns bleibt sie problemlos allein im Zimmer und ist dabei sehr brav. Sie geht gern spazieren, ist alterstypisch verspielt und sucht nun schnellstens ein liebevolles Zuhause, wo sie endlich ankommen darf im Leben.

Kaum ist Leni bei uns angekommen, hat sie schon ihren Menschen gefunden. Da sie Giardien, Würmer und Kokzidien hat, muss sie noch etwas bei uns bleiben, wird aber schon von ihrem zukünftigen Frauchen betreut. Sobald sie parasitenfrei ist, wird sie in ihr neues Zuhause umziehen und in einem schönen Haus mit Garten leben.

Am 24. April 2021 ist Leni in ihr neues Zuhause umgezogen. Sie wird bei einer unserer Mitarbeiterinnen in einem Haus mit schönem Garten leben, wo sie auch drei Katzen zur Gesellschaft hat. Wir wünschen ihr und ihrer neuen Familie ein schönes Leben miteinander. 🙂

 

 

 

Pablo stammt aus Rumänien und ist am 05. Februar 2021 mit seiner Mutter und seinen drei Geschwistern bei uns eingezogen.

Seine Mutter lebte in Rumänien auf der Straße und versorgte dort Pablo und seine Geschwister. Dann wurde sie angefahren und dabei wurde ihr linker Hinterlauf zertrümmert. Trotzdem schleppte sie sich zu ihren Welpen und versorgte diese weiter. Den Teil ihres Beines, der nur noch in Fetzen an ihr hing, hat sie sich selbst unter Schmerzen abgebissen! Tierschützer brachten sie mit ihren Jungen in eine Klinik, wo das Bein versorgt wurde, aber nachdem sie sich von der Operation halbwegs erholt hatte, brachte man die kleine Hundefamilie in ein Auffanglager, wo sie auf nacktem Beton ihr Dasein fristeten, kaum eine Chance auf Vermittlung, für die Welpen nicht und für die beinamputierte Giselle schon gar nicht. Uns erreichte ein Hilferuf mit folgenden Bildern:

Wir wollten nicht zulassen, dass Giselle all diese Mühen und Schmerzen auf sich genommen hatte, nur damit sie und ihre Kinder für immer in diesem Lager vor sich hin vegetieren sollten und so sagten wir zu, alle aufzunehmen, um ihnen einen guten Start in ein neues, glückliches Hundeleben zu ermöglichen. Und so kam auch Pablo zu uns.

Pablo ist der selbstbewußteste und kräftigste Welpe im Wurf und wird sicher einmal größer als seine Geschwister. Er kann schon ein Geschirr tragen und an der Leine gehen, dabei erkundet er neugierig die Umwelt und freut sich über neue Begegnungen. Wir suchen für Pablo ein liebevolles Zuhause, in dem er sich zu einem weiterhin fröhlichen und glücklichen Hund entwickeln darf. Wenn Sie Pablo kennenlernen und sein Mensch/ seine Familie werden wollen, freuen wir uns auf Ihren Anruf.

Am 28. Februar 2021 ist Pablo in sein neues Zuhause umgezogen. Er wird bei sehr netten Menschen und Hundekumpeline in einem schönen Haus mit Garten leben. Wir freuen uns für Pablo und wünschen ihm und seiner neuen Familie ein schönes Leben miteinander.

Sam stammt aus Rumänien und ist am 05. Februar 2021 mit seiner Mutter und seinen drei Geschwistern bei uns eingezogen.

Seine Mutter lebte in Rumänien auf der Straße und versorgte dort Sam und seine Geschwister. Dann wurde sie angefahren und dabei wurde ihr linker Hinterlauf zertrümmert. Trotzdem schleppte sie sich zu ihren Welpen und versorgte diese weiter. Den Teil ihres Beines, der nur noch in Fetzen an ihr hing, hat sie sich selbst unter Schmerzen abgebissen! Tierschützer brachten sie mit ihren Jungen in eine Klinik, wo das Bein versorgt wurde, aber nachdem sie sich von der Operation halbwegs erholt hatte, brachte man die kleine Hundefamilie in ein Auffanglager, wo sie auf nacktem Beton ihr Dasein fristeten, kaum eine Chance auf Vermittlung, für die Welpen nicht und für die beinamputierte Giselle schon gar nicht. Uns erreichte ein Hilferuf mit folgenden Bildern:

Wir wollten nicht zulassen, dass Giselle all diese Mühen und Schmerzen auf sich genommen hatte, nur damit sie und ihre Kinder für immer in diesem Lager vor sich hin vegetieren sollten und so sagten wir zu, alle aufzunehmen, um ihnen einen guten Start in ein neues, glückliches Hundeleben zu ermöglichen. Und so kam auch Sam zu uns.

Sam ist ein ganz bezaubernder junger Rüde, der sehr an seiner Mutter hängt. Deshalb wollen wir versuchen, die beiden gemeinsam zu vermitteln. Wenn Sie diese Fotos sehen, verstehen Sie sicher, was wir meinen:

Sam ist aufgeweckt und fröhlich, altersentsprechend verspielt und traut sich auch schon, ein Geschirr zu tragen und an der Leine zu gehen.

Wir suchen für Sam (nur gemeinsam mit seiner Mutter Giselle) ein liebevolles Zuhause, wo er sich zu einem selbstbewußten und glücklichen Hund entwickeln darf. Wenn Sie die beiden kennenlernen möchten, freuen wir uns über Ihren Anruf.

Diese niedlichen Fotos von Giselle und Sam sind im März und April 2021 entstanden:

Hier ein paar schöne Fotos von den beiden vom 17. Juni 2021:

Dieses Foto entstand im August 2021 und zeigt wieder ihre innige Verbindung:

Amanda stammt aus Rumänien und ist am 05. Februar 2021 mit ihrer Mutter und ihren drei Geschwistern bei uns eingezogen.

Ihre Mutter lebte in Rumänien auf der Straße und versorgte dort Amanda und ihre Geschwister. Dann wurde sie angefahren und dabei wurde ihr linker Hinterlauf zertrümmert. Trotzdem schleppte sie sich zu ihren Welpen und versorgte diese weiter. Den Teil ihres Beines, der nur noch in Fetzen an ihr hing, hat sie sich selbst unter Schmerzen abgebissen! Tierschützer brachten sie mit ihren Jungen in eine Klinik, wo das Bein versorgt wurde, aber nachdem sie sich von der Operation halbwegs erholt hatte, brachte man die kleine Hundefamilie in ein Auffanglager, wo sie auf nacktem Beton ihr Dasein fristeten, kaum eine Chance auf Vermittlung, für die Welpen nicht und für die beinamputierte Giselle schon gar nicht. Uns erreichte ein Hilferuf mit folgenden Bildern:

Wir wollten nicht zulassen, dass Giselle all diese Mühen und Schmerzen auf sich genommen hatte, nur damit sie und ihre Kinder für immer in diesem Lager vor sich hin vegetieren sollten und so sagten wir zu, alle aufzunehmen, um ihnen einen guten Start in ein neues, glückliches Hundeleben zu ermöglichen. Und so kam auch Amanda zu uns.

Carla ist eine aufgeweckte und fröhliche junge Hündin. Sie kann schon ein Geschirr tragen und an der Leine gehen und ist auch schon mehrfach im Auto mitgefahren. Sie ist alterstypisch verspielt und sucht nun ein Zuhause, in dem sie sich zu einem selbstbewußten und glücklichen Hund entwickeln darf.

Am 19. Februar 2021 ist Amanda in ihr neues Zuhause umgezogen. Sie wird dort bei einer sehr netten Familie mit zwei Hundekumpels in einem Haus mit sehr großem Garten leben und auch regelmäßig ihre Schwester Carla treffen. Wir freuen uns sehr für Amanda und wünschen ihr und ihrer Familie ein schönes Leben miteinander.

Am 20. Februar 2021 erreichten uns erste Fotos aus dem neuen Zuhause:

Am 20. März 2021 haben wir uns über Post gefreut:

Hallo, liebes TierHeim-Team,

Amanda hat sich sehr gut bei uns eingelebt. Jetzt ist sie schon vier Wochen hier und wir würden sie nie mehr hergeben. Auch unseren beiden älteren Hunde und unsere drei Frettchen können gut mit ihr und umgekehrt.

Am 26. März 2021 haben wir schöne Fotos bekommen, die zeigen, wie gut sich Amanda auch mit den Frettchen der Familie versteht:

Am 25. Juni 2021 haben wir uns wieder über schöne Fotos gefreut:

 

 

 

Carla stammt aus Rumänien und ist am 05. Februar 2021 mit ihrer Mutter und ihren drei Geschwistern bei uns eingezogen.

Ihre Mutter lebte in Rumänien auf der Straße und versorgte dort Carla und ihre Geschwister. Dann wurde sie angefahren und dabei wurde ihr linker Hinterlauf zertrümmert. Trotzdem schleppte sie sich zu ihren Welpen und versorgte diese weiter. Den Teil ihres Beines, der nur noch in Fetzen an ihr hing, hat sie sich selbst unter Schmerzen abgebissen! Tierschützer brachten sie mit ihren Jungen in eine Klinik, wo das Bein versorgt wurde, aber nachdem sie sich von der Operation halbwegs erholt hatte, brachte man die kleine Hundefamilie in ein Auffanglager, wo sie auf nacktem Beton ihr Dasein fristeten, kaum eine Chance auf Vermittlung, für die Welpen nicht und für die beinamputierte Giselle schon gar nicht. Uns erreichte ein Hilferuf mit folgenden Bildern:

Wir wollten nicht zulassen, dass Giselle all diese Mühen und Schmerzen auf sich genommen hatte, nur damit sie und ihre Kinder für immer in diesem Lager vor sich hin vegetieren sollten und so sagten wir zu, alle aufzunehmen, um ihnen einen guten Start in ein neues, glückliches Hundeleben zu ermöglichen. Und so kam auch Carla zu uns.

Carla ist die kleinste und ruhigste aus dem Wurf. Sie ist nicht ängstlich, aber zurückhaltend. Während sich ihre Geschwister auch mal in den Vordergrund drängeln, wenn es um Futter oder Streicheleinheiten geht, zieht sie sich zurück und wartet ab. Sie ist eine bezaubernde Hündin, die sicher nicht so groß werden wird, wie ihre Geschwister. Auf dem Foto liegt sie im Körbchen im Vordergrund.

Stubenrein ist sie noch nicht ganz, aber sie kann schon ein Geschirr tragen und an der Leine gehen. Sie fährt im Auto mit und ist eine ganz besondere kleine Schönheit.

Wir wünschen uns für Clara ein liebevolles Zuhause, wo sie die Welt entdecken und zu einem selbstbewußten, glücklichen Hund heranwachsen darf.

Am 11. Februar 2021 ist Carla in ihr neues Zuhause umgezogen. Sie wird bei einer sehr netten Familie in einem Haus mit Garten leben, die schon zwei weitere, sehr freundliche Hunde hat. So wird sie gleich liebevoll umsorgt und hat Hundefreunde um sich. Wir freuen uns für Carla und wünschen ihr und ihrer Familie ein schönes Leben miteinander. 🙂

Am 13. Februar 2021 haben wir uns über einen Bericht mit diesen schönen Fotos gefreut:

Carla ist gut in ihrem neuen Zuhause angekommen. Sie hat die ganze Nacht mit Körperkontakt im Bett bei ihrem Herrchen geschlafen und unsere anderen beiden Hunde haben sie gleich liebevoll aufgenommen. Den Garten hat sie auch schon erkundet. Wir freuen uns sehr, dass sie bei uns ist!

 

Giselle ist am 05. Februar 2021 mit ihren vier Kindern bei uns eingezogen. Sie lebte in Rumänien auf der Straße und versorgte dort ihre Welpen. Dann wurde sie angefahren und dabei wurde ihr linker Hinterlauf zertrümmert. Trotzdem schleppte sie sich zu ihren Welpen und versorgte diese weiter. Den Teil ihres Beines, der nur noch in Fetzen an ihr hing, hat sie sich selbst unter Schmerzen abgebissen! Tierschützer brachten sie mit ihren Jungen in eine Klinik, wo das Bein versorgt wurde, aber nachdem sie sich von der Operation halbwegs erholt hatte, brachte man die kleine Hundefamilie in ein Auffanglager, wo sie auf nacktem Beton ihr Dasein fristeten, kaum eine Chance auf Vermittlung, die Welpen nicht und die beinamputierte Giselle schon gar nicht. Uns erreichte ein Hilferuf mit folgenden Bildern:

Wir wollten nicht zulassen, dass Giselle all diese Mühen und Schmerzen auf sich genommen hatte, nur damit sie und ihre Kinder für immer in diesem Lager vor sich hin vegetieren sollten und so sagten wir zu, alle aufzunehmen, um ihnen einen guten Start in ein neues, glückliches Hundeleben zu ermöglichen.

Giselle ist eine sehr soziale und liebevolle Hündin mit einem bezaubernden Wesen. Sie verträgt sich sehr gut mit anderen Hunden und ist einfach nur lieb. Sie kann schon ein Geschirr tragen und an der Leine spazieren gehen, sie ist weitgehend stubenrein und kann im Auto mitfahren. Sie kann auch gut mal alleine bleiben und hat ein ganz besonderes, wundervolles Wesen.

Giselle hat inzwischen gut gelernt, mit ihrer Behinderung umzugehen, trotzdem sollte bedacht werden, dass sie kein Hund ist, mit dem man lange Wanderungen unternehmen kann und obwohl sie Treppen steigen kann, sollte sie das nicht dauernd müssen. Ideal wäre es, wenn sie Unterstützung durch Physiotherapie bekommt. Dieser Film zeigt sie am Tag ihrer Ankunft bei uns im TierHeim.

Ihr Sohn Sam hat eine ganz besondere Beziehung zu ihr, weshalb es unser Traum wäre, die beiden gemeinsam zu vermitteln. Er ist ein sehr sanfter und liebevoller Rüde, wunderschön und sicher leicht zu erziehen.

Wir suchen für Giselle und Sam ein liebevolles, gemeinsames Zuhause. Wenn Sie die beiden kennenlernen möchen, freuen wir uns über einen Anruf hier im TierHeim.

Diese niedlichen Fotos von Giselle und Sam sind im März und April 2021 entstanden:

Hier ein paar schöne Fotos von den beiden vom 17. Juni 2021:

Dieses Foto entstand im August 2021 und zeigt wieder ihre innige Verbindung:

 

 

Mittwoch, 11. November 2020

Spazieren waren Momo, Aika, Jaro, Keksi, Yuna, Josh, Snowwhite, Lucky, Balto, Aslan, Franzi,  Resi, Percy, Latjak, Valentina, Coco, Rosalie, Paddy und Mogli. Sie und die anderen Hunde verbrachten auch viel Zeit im Hof und in den Ausläufen.

Robert war morgens mit Momo und Aika spazieren. Die drei gingen zu den Weihern an der Autobahnraststätte. Momo und Aika waren sehr entspannt, schnüffelten viel und wälzten sich begeistert im Gras. 🙂

Die Laborergebnisse von Jaro’s Blutuntersuchung sind gekommen. Alles perfekt! 🙂

Mit Jaro fuhr Dani an den Ortsausgang von Bernau in Richtung Rottau. Von dort aus gingen sie entlang der Bahn in Richtung Schreinerei Mehnert. Jaro war anfangs etwas verunsichert von den vorbeifahrenden Zügen und verbellte sie, ließ sich aber gut beruhigen. Als die beiden an dem Haus vorbei kamen, in dem Lucia jetzt wohnt, bellte Lucia und Jaro bellte zurück, beruhigte sich aber auch hier rasch wieder. 🙂 Jaro lief richtig gut an der Leine, es gab keinen Versuch an der Leine zu zergeln. Es war ein schöner Spaziergang. 🙂

Nadine war am Vormittag mit Keksi unterwegs. Er ging mit ihr bis zur zweiten Bank in Richtung Bernau, dort durfte er Leckerchen suchen, bevor es wieder zurück ging ins TierHeim. 🙂

Yuna freute sich über einen Spaziergang mit ihren Interessenten. Die drei gingen bis zum Stromhäusl. Yuna lief gut mit, bellte ein Mal wegen eines Fahrradfahrers mit Hundebegleitung, beruhigte sich aber rasch wieder. Es war ein schöner Spaziergang. 🙂 🙂 Morgen wird Yuna den Husky-Rüden der Familie kennenlernen.

Am Nachmittag war die zweite Familie da, die sich für Yuna interessiert. Sie haben viel Zeit mit ihr im Auslauf verbracht und waren anschließend lange bei ihr im Zimmer. Yuna hat sich sehr gefreut und die vielen Streicheleinheiten genossen. 🙂

Elfriede und Em gingen mit Lucky und Balto in Richtung Übersee. Balto sprang schon ein großes Stück vor den Weihern aus dem Wagen, weil er selber laufen wollte und lief bis dorthin selbst. 🙂 Dann ging es weiter in Richtung Übersee. Lucky schnüffelte viel und fand den Spaziergang klasse! Balto fand`s ebenfalls klasse und auch auf dem Rückweg sprang er wieder aus dem Wagen und lief ein großes Stück selbst. 🙂

Mit Josh und Snowwhite waren Em und Elfriede bis zum Eingang der großen Wiese. Beide gingen flott mit, bis Josh das Polizeiauto entdeckte, dass vor dem TierHeim parkte, weil wir von der Polizei Matratzen gespendet bekommen haben. Er wurde gleich nervös, deshalb wich Em mit ihm auf die große Wiese aus, von wo aus er das Auto nicht mehr sehen konnte und dort beruhigte er sich auch wieder. Snowwhite blieb mit Elfriede am Wieseneingang und genoss Streicheleinheiten. Als das Auto weg war, machten sich die Vier auf den Rückweg. Josh wollte wie immer schleunigst ins Zimmer, während Snowwhite lieber noch im Hof geblieben wäre. 🙂

Mit Aslan kam Dani am Nachmittag zu mir in den Garten, wo er schon ein paar Wochen nicht war. Irgendein Wildtier muß vorher durchgelaufen sein, denn Aslan hatte die Nase am Boden und war in höchster Aufregung. So habe ich ihn noch gar nicht erlebt! Insgesamt war er ziemlich aufgekratzt und wir hatten damit zu tun, ihn an der Leine zu halten. Hätten wir ihn frei gelassen, hätte er sich womöglich unter dem Zaun durchgegraben, so wie er heute drauf war. 🙂

Mit Percy fuhr  Chris wieder vor zum Waldweg hinter der Autobahnraststätte. Dort machten die beiden einen sehr entspannten Spaziergang und danach gab’s für Chris und Percy noch eine Brotzeit in Chris` Bus, was Percy immer klasse findet! Er kam entspannt und zufrieden von seinem Ausflug zurück. 🙂

Während Percy unterwegs war, war Em bei Nicky und Laluna im Zimmer. Als sie mit dem Geschirr in der Hand ins Zimmer kam, flüchtete Nicky gleich auf den Balkon. Also legte Em das Geschirr zur Seite und verteilte erstmal Leckerchen. Nicky ließ sich mit einer Hand etwas streicheln, während sie aus der anderen Hand Leckerlies nahm. Dann zeigte Em den beiden, dass das Klickgeräsuch beim Schließen des Geschirrs eigentlich ganz cool ist. Sie schloß und öffnete das Geschirr und bei jedem Klick gab es Leckerchen. 🙂

Über Kuschelbesuch von Chris freuten sich Percy, Nicky und Laluna. Vor allem Percy mag es sehr, wenn Chris da ist und dreht ihm immer gleich den Bauch zum Streicheln entgegen. Nicky und Laluna schauen sich das lieber mit etwas Abstand an. 🙂

Danach war Chris bei Flora, Fio und Grisu zum Vertrauensaufbau. Flora und Grisu kamen gleich angerannt um Leckerchen abzuholen, Fio blieb lieber auf der Terrasse und beobachtete Chris durch die Hundeklappe.

Keksi freute sich sehr über den anschließenden Kuschelbesuch von Chris. Er hatte ihn vorher schon im Nachbarzimmer bei Flora, Fio und Grisu gehört und konnte es kaum erwarten, bis Chris endlich zu ihm kam und genoß die Streicheleinheiten sehr! 🙂

Momo und Aika waren mit Friederike und ihrer Familie spazieren. Momo zögerte am Anfang etwas, ging nach kurzer Zeit aber doch gut mit. Sie gingen bis zum Chiemsee nach Übersee, wo Aika schwimmen ging. Momo hatte keine Lust auf Wasser, sie freute sich in der Zwischenzeit über Streicheleinheiten und Leckerlies. 🙂

Als Jaro am Nachmittag mit im Hof war, ließ er sich ganz brav von Em bürsten, während er von Dani bekuschelt wurde. 🙂

Em und Dani waren mit Franzi und Resi auf der Wiese gegenüber vom TierHeim. Die beiden gingen gut mit, waren entspannt unterwegs und schnüffelten viel herum. Zurück im TierHeim brachten Dani und Em die beiden in den Auslauf. Das Ableinen dort war für Resi kein Problem, Franzi hingegen fand es bedrohlich, sie braucht dafür noch die Sicherheit im Zimmer. Als Dani sich ihr im Auslauf näherte um die Leine abzumachen, reagierte sie sehr ängstlich und versuchte zu fliehen. Nachdem Dani es schließlich mit viel Ruhe und Geduld geschafft hatte, beruhigte sich Resi aber schnell. 🙂

Latjak und Valentina freuten sich über einen Spaziergang mit Robert auf die große Wiese, wo Valentina einen Riesenspaß daran hatte, sich im Matschloch zu suhlen. Latjak genoss derweil Streicheleinheiten und freute sich über Leckerchen von Robert. 🙂

Mit Coco und Rosalie war Robert auf der großen Wiese. Beide gingen fröhlich mit und düsten freudig über die Fläche. 🙂

Mit Paddy und Mogli war Conny am späten Nachmittag unterwegs. Die drei stromerten erst lange über die große Wiese, danach ging es weiter bis zum Stromhäusl und dann zu den kleinen Weihern beim Maler Haas. Paddy und Mogli schnupperten viel herum und kamen lachend zurück ins TierHeim. Dort gab es wieder eine ausgiebige Kuscheleinheit im Zimmer und Conny bürstete Mogli und Paddy, weil beide schmutzig vom Schlamm auf der Wiese waren. Paddy genoss das richtig und auch Mogli grinste dabei über das ganze Gesicht. Den Abschluß bildete die abendliche Hofrunde. 🙂

Karin besuchte am Abend Latjak und Valentina im Zimmer zum Kuscheln. Beide Hunde freuten sich sehr, als Karin zu ihnen kam und genossen ihre Streicheleinheiten. 🙂

Danach war Karin bei Flora, Fio und Grisu im Zimmer. Sie übte wieder mit dem Geschirr, Flora und Grisu steckten beide ihre Köpfe durch und freuten sich riesig über dieses Spiel. Sehr niedlich ist, dass Fio immer wieder Karin`s Nähe sucht, um sich von ihr kraulen zu lassen. 🙂

Über eine abendliche Hofrunde mit Em freuten sich zuerst Snowwhite und Josh und danach Momo und Aika. 🙂 Auch bei Lucky und Balto verbrachte Em viel Zeit zum Kuscheln und zum Vertrauensaufbau. Lucky und Balto genießen ihre Nähe immer sehr. 🙂

Michi war am Morgen im Stall und striegelte Wallace und Gowinda und machte ihnen die Hufe sauber. Heute durften sie wieder gleich morgens raus auf die Weide, weil die Nacht sehr mild war und kein Reif lag. 🙂 Abends versorgten Ulli und Johanna die Pferde, die sehr ausgeglichen und zufrieden waren, weil sie den ganzen Tag auf der Weide verbracht hatten. 🙂

Franzi ist am 24. Oktober 2020 bei uns eingezogen, weil wir einen Hilferuf aus einem rumänischen Lager bekamen, dass vor dem Winter möglichst viele Hunde raus müßten. Als Franzi bei uns ankam, war sie völlig verstört, verkroch sich ängstlich, winselte viel und fraß kaum.

Zwei Tage später erhielten wir die Nachricht aus Rumänien, dass man wohl einen Fehler gemacht habe, als man die beiden SCHWESTERN Franzi und Resi voneinander getrennt hätte, denn Resi wäre völlig verstört, würde jegliche Nahrung verweigern, ständig winseln und sich verkriechen… Die beiden kamen als Welpen in das Lager, waren zum Zeitpunkt ihrer Trennung sieben Jahre alt und noch nie ohne einander gewesen.

Natürlich haben wir gesagt, dass Resi so schnell wir möglich nachkommen soll und so zog Resi am 31. Oktober 2020 ebenfalls bei uns ein.

 

Das Wiedersehen der beiden Schwestern war sehr bewegend, sie brauchten einen Moment, ehe sie richtig begriffen, was vor sich ging, dann waren sie wieder so unzertrennlich wie früher. Alles machen sie gemeinsam und Franzi ist wie umgewandelt, seit ihre Schwester wieder bei ihr ist. Sie ist gar nicht mehr so schüchtern, schon gar nicht ängstlich. Diese Fotos sind kurz nach Resi`s Einzug entstanden:

Die beiden sollen natürlich nie wieder getrennt werden, deshalb suchen wir ein gemeinsames Zuhause für die beiden. Wir wünschen uns Menschen, die den beiden nach einem Leben voller Entbehrungen zeigen wollen, wie schön Spaziergänge, Streicheleinheiten, leckeres Futter, ein behagliches Zuhause in Sicherheit usw. sind.

Beide laufen schon recht gut an der Leine und erkunden auf ersten Spaziergängen die Welt. Mit anderen Hunden sind sie gut verträglich, wie es mit Katzen ist, wissen wir nicht. Sie können auch mal alleine bleiben und fahren problemlos im Auto mit, das selbständige Einsteigen müssen sie aber noch lernen. Sie sind ganz entzückend miteinander und man sieht ihnen oft an, wie erstaunt sie über ihr neues Leben sind. Man muss sich ja vor Augen halten, dass sie erst im Alter von sieben Jahren zum ersten Mal aus dem Auffanglager raus kamen.

Diese schönen Fotos von den beiden sind im Juli 2021 entstanden:

Diese schönen Fotos sind im Juli 2021 entstanden:

Wenn Sie Franzi und Resi kennenlernen möchten, rufen Sie uns gern für ein gegenseitiges Kennenlernen an.

Der Schäferhundrüde Jaro ist am 21. September 2020 bei uns eingezogen. Er wurde von einer Tierschützerin einem Mann abgekauft, der ihn heftig gequält hatte. Die ganze Geschichte war recht dubios, letztendlich aber egal, denn wichtig ist nur, dass er von dem Typen, der ihn am Stachelwürger führte und schlug, weg ist. Die Frau konnte ihn nicht behalten und fragte uns deshalb, ob wir ihn übernehmen würden, wenn sie ihn freikauft, denn ansonsten drohte der Typ an, Jaro noch in der Nacht in Wien oder in ein paar Tagen in Bulgarien zu verschachern. Jaro war so eingeschüchtert, dass er sich schreiend auf den Boden warf, als sein Halter auf ihn zu ging um ihn anzuleinen.

 

Trotz seiner schlechten Erfahrungen und einiger offensichtlichen gesundheitlichen Probleme (die noch genauerer Abklärung bedürfen) ist Jaro ein ganz lieber Kerl, der die Nähe zum Menschen sucht. Altersentsprechend ist er sehr agil, neugierig und manchmal noch etwas ungestüm. Er läuft prima an der Leine und fährt gut im Auto mit. Mit Artgenossen ist er verträglich, in Bezug auf Katzen wissen wir das noch nicht.

 

Diese Bilder sind am 26. September 2020 auf dem Hundeplatz entstanden:

Am 01. Oktober 2020 wurde Jaro gründlich untersucht und es bestätigte sich der Verdacht, dass er ED (Ellenbogendysplasie) hat. Deswegen wird er lange, evtl. lebenslänglich Schmerzmittel brauchen. Sprünge und steiles bergauf und bergab Laufen sollten vermieden werden, spazieren gehen und schwimmen darf er aber und das tut er auch gern. Außerdem hat er eine Allergie, die sich durch Hautausschläge äußert. Möglicherweise ist sie stressbedingt und verschwindet wieder ganu, wenn er zur Ruhe kommt. Bis dahin werden wir versuchen herausfinden, worauf er reagiert, um diesen Auslöser vermeiden zu können.

Wir suchen für Jaro ein liebevolles Zuhause bei Menschen, die auf seine Besonderheiten eingehen und ihn in ihr Herz schließen, damit er endlich ankommen darf im Leben.

Am 27. Feburar 2021 wurde Jaro zu einer netten Familie mit zwei Hundekumpels vermittelt, aber leider kam er am 10. März zu uns zurück, weil die anderen Hunde mit seinem Temperament völlig überfordert waren. Je länger er dort war, je mehr drehte er auf und sie waren dauernd auf der Flucht vor ihm und fühlten sich in ihrem Zuhause nicht mehr wohl – und das geht natürlich nicht. Deshalb hat sich die Familie schweren Herzens entschlossen, Jaro zu uns zurück zu bringen. Wir suchen also wieder nach einem liebevollems Zuhause – entweder ohne weitere Hunde oder mit solchen, die Jaro auch mal eine Grenze aufzeigen können, wenn er gar keine Ruhe gibt. Das er das durchaus kann, zeigt dieses Bild:

 

Diese schönen Bilder sind im Juli 2021 entstanden:

Am 02. Oktober 2021 ist Jaro in sein neues Zuhause in Hamburg eingezogen. Chris und Dani haben ihn den weiten Weg gebracht. Er wird bei einer netten Familie in einem schönen Haus mit Garten leben. Wir freuen uns für ihn und wünschen ihm und seinen Menschen ein schönes Leben miteinander.

Am 21. Oktober 2021 haben wir uns über diese schönen Fotos gefreut:

Yuna wurde am 29. August 2020 als Fundhund zu uns gebracht, aber wir stellten schnell fest, dass die Geschichte des angeblichen Auffindens gelogen war. Nach ausgiebigen Recherchen konnten wir Yuna’s Geschichte ermitteln: Yuna war von der angeblichen Finderin über Ebay Kleinanzeigen gekauft worden und wurde ihr ca. eine Woche, bevor sie zu uns gebracht wurde, auf einem Parkplatz vom ehemaligen Halter übergeben. Aber erstens hatte die Dame daheim einen 12jährigen, krebskranken Rüden, der mit dem kleinen Energiebündel völlig überfordert war und Yuna immerzu anknurrte. Und zweitens hatte sie nicht mit ihrem Vermieter gesprochen, der mit der Anschaffung eines weiteren Hundes nicht einverstanden war. Die Dame hatte deshalb versucht, Yuna neuerlich über Ebay Kleinanzeigen zu verkaufen und hatte schon eine Käuferin gefunden, die Yuna allerdings erst in einer Woche übernehmen wollte und so lange wollte sie nicht warten. Aus diesem Grund hatte sie die Fundhundgeschichte inszeniert, um Yuna loszuwerden.

Wir konnten die Dame davon überzeugen, Yuna an unseren Verein zu übergeben, damit ein vernünftiges Zuhause für sie gefunden werden kann und sie nicht wie ein Möbelstück herumgereicht und verkauft wird.

Yuna war von ihrem Vorbesitzer wohl als Zuchthündin gehalten worden. Unsere Recherchen haben ergeben, dass sie sowohl 2019 als auch in diesem Jahr Welpen hatte, die gewinnbringend verkauft wurden. Von uns wird sie in jedem Fall vor der Abgabe noch kastriert.

Yuna ist eine sehr freundliche, energiegeladene Hündin, die die Nähe und Aufmerksamkeit der Menschen sucht – und auch einfordert. Deshalb muss man ihr von Anfang an zeigen, dass es Zeiten der Zuwendung und Zeiten der Ruhe gibt. Das versteht sie dann aber auch schnell.

Sie fährt gerne im Auto mit, bleibt auch mal allein und geht gern spazieren. Mit Artgenossen versteht sie sich gut, ob sie das Zusammenleben mit Katzen kennt, wissen wir nicht. Wir suchen für die hübsche Yuna ein liebevolles Zuhause, in dem sie für immer bleiben darf.

Am 13. November 2020 ist Yuna in ihr neues Zuhause umgezogen. Sie wird bei einer sehr netten Familie mit einem Hundekumpel und Katzen in einem großen Haus mit schönen Garten leben. Wir freuen uns für Yuna und wünschen ihr und ihrer zwei- und vierbeinigen Familie ein schönes Leben miteinander.

Am 26. Juli 2021 haben wir uns über diese schönen Fotos gefreut. Yuna ist zum ersten Mal in ihrem Leben am Meer.