Lotta kam vor einigen Jahren zu uns und erfordert im Umgang sehr viel Erfahrung und Fingerspitzengefühl. Ursprünglich lebte sie bei einer Frau, die sie mit "Zwangskuscheln" so stark und so oft am Tag bedrängte, dass Lotta lernte, sich nur durch gezielte Bisse etwas Ruhe verschaffen zu können.
Deshalb ist es sehr wichtig, die von Lotta ausgesendeten Signale schnell und richtig einschätzen zu können. Kaum verwunderlich bei ihrer Vorgeschichte, macht es ihr große Angst, angefaßt und/ oder gestreichelt zu werden, weshalb sie dann schnell mit Abwehr reagiert. Hält man aber bestimmte Rituale ein, ist sie durchaus zu handeln.
Lotta ist nun schon recht lange bei uns und wurde mit Piet vergesellschaftet. Die Chance, einen geeigneten, sehr erfahrenen Interessenten zu finden, der den Willen und die Fähigkeit besitzt, sich mit diesem Hund das Leben zu teilen, sind nicht hoch. Deshalb richten wir uns darauf ein, dass Lotta eventuell den Rest ihres Lebens bei Häuser der Hoffnung e.V. verbringen wird. Eine Patenschaft, die uns hilft, die Kosten für sie zu bewältigen, wäre daher super! ... Patenschaft